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Kriminalstatistik 2015 – kein Grund zur Freude

Im Stadtkreis Karlsruhe ist gegenüber dem Vorjahr ein massiver Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen.

Einzige Ausnahme, die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um 29% von 678 auf 481 Fälle gesunken. Die Straßenkriminalität ist um 7% von 7.087 auf 7.587 Fälle gestiegen. Bei den Rohheitsdelikten ist ein Anstieg um 17% von 2.690 auf 3.149 Fälle zu verzeichnen. Körperverletzungen haben um 18% von 1.972 auf 2.327 Fälle zugenommen. Einen sprunghaften Anstieg um 27% von 221 auf 282 Straftaten gab es bei den Raubdelikten.

Die Initiatoren der Allianz für mehr Sicherheit, die Stadträte Jürgen Wenzel und Stefan Schmitt, sehen in dieser Entwicklung eine weitere Schwächung des Sicherheitsempfindens der Bürger. Da bei vier der fünf genannten Indikatoren im Jahre 2015 Höchstwerte im Zehnjahresvergleich vorliegen, sind aus ihrer Sicht nun aktive Maßnahmen erforderlich, um diesen Trend zu stoppen.

Laut Wenzel und Schmitt führe insbesondere der Anstieg der Straßenkriminalität und der Gewalttaten im öffentlichen Raum dazu, dass sich die Bürger in der Stadt nicht mehr sicher fühlen. Dies hätte auch negative Auswirkungen auf Gastronomie und Ladenbetreiber. Deshalb fordern Schmitt und Wenzel von der Stadtverwaltung ein Sicherheitskonzept für die Innenstadt.

Die nun erreichten Höchstwerte zeigten, dass die heutige Vorgehensweise von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst den Anstieg der Delikte im öffentlichen Raum nicht stoppen können.

Die Einzelstadträte Schmitt und Wenzel appellieren deshalb an die Fraktionen im Gemeinderat, das Thema Sicherheit nun mit hoher Priorität zu versehen und ihren Aussagen vor der Landtagswahl nun Taten folgen zu lassen.

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