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Der Zweite Weltkrieg - Last oder Chance der Erinnerung?

Symposium des Stadtarchivs über das Ehrenmal für die 35. Infanterie-Division der Wehrmacht

2014 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Anders als nach dem Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren konnten die Millionen toter Soldaten nicht mehr als Helden verehrt werden. Gleichwohl inszenierten "Kameradenvereinigungen" ehemaliger Wehrmachtseinheiten seit den 1950er Jahren ein Totengedenken, das den Untergang der Wehrmacht unter Ausblendung der begangenen Kriegsverbrechen zum Opfergang stilisiert. In Karlsruhe errichtete der "Kameradendienst" der hier stationierten ehemaligen 35. Infanterie-Division ein Gefallenenehrenmal. Die Einheit war maßgeblich an den schweren Kriegsverbrechen in der Sowjetunion beteiligt. Lange nach den Aktivitäten des inzwischen aufgelösten "Kameradendiensts" gerät das Denkmal in eine Diskussion, wie mit solchen aus der Zeit gefallenen Ehrenmalen umzugehen ist.

Das Stadtarchiv veranstaltet dazu am 5. und 6. November ein öffentliches Symposium im Neuen Ständehaus, Ständehaustraße 2. Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche eröffnet es am Mittwoch, 5. November, um 20 Uhr. Anschließend spricht der Historiker Dr. Peter Steinbach über "Vom Heldentod zum Kriegsopfer - Verehren und Betrauern toter Soldaten im Wandel".

Am Donnerstag, 6. November, beschäftigen sich über den gesamten Tag acht Fachvorträge mit verschiedenen Aspekten der Erinnerungskultur. Den Abschluss bildet um 18 Uhr eine von Dr. Susanne Asche moderierte Podiumsdiskussion zum Thema "Kriegsdenkmäler nach 1945 - aufräumen?".

Interessierten steht das Symposium zur Teilnahme offen, der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter um eine Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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