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Wohnungsbaugipfel eröffnet Gestaltungsräume für die Städte

OB Mentrup: Wichtiger Schritt/Konkrete Umsetzung muss jetzt zügig folgen

"Das Ergebnis des gestrigen Wohnungsbaugipfels zur Förderung bezahlbaren Wohnraums in Baden-Württemberg eröffnet vor allem auch in großen Städten mit ihren knappen Flächenreserven große Chancen". Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup wertet die Ergebnisse des Treffens, zu dem der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Nils Schmid, Fachleute nach Stuttgart eingeladen hatte, als "einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung". Mit den vier Handlungsfeldern "Steuerliche Anreize, "Wohnraumförderung", "Bauvorschriften" und "Ausweisung von Bauflächen" lägen die Kernfragen auf dem Tisch. "Jetzt kommt es darauf an, zügig konkrete Antworten zu formulieren, damit wir bald Projekte zur angemessenen Wohnraumversorgung angehen können, denn die Zeit drängt". Allein in Karlsruhe müssten angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums bis 2030 zusätzlich 10.000 neue Wohnungen gebaut werden, um den Status Quo zu halten. "Einen ausgeglichenen, entspannten Wohnungsmarkt erreichen wir damit allerdings noch nicht", unterstreicht Mentrup.

Durch die Verbindung aus erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten und erhöhten Fördermitteln, wie sie das Land jetzt vorsehe, ließen sich zusätzliche private Investoren für ein verstärktes Engagement im sozialen Wohnungsbau gewinnen, zeigt sich das Stadtoberhaupt überzeugt und verweist dabei auf die ermutigenden Erfahrungen mit den kommunalen Förderinitiativen Karlsruher Wohnbaufördergrogramm (KaWoF) und Karlsruher Innenentwicklungskonzept (KAI). KaWoF stockt dabei Fördersummen des Landes um kommunale Zuschüsse auf, um bei Ankauf von Neu- oder Bestandswohnungen durch Private Miet- und Belegungsrechte sichern zu können. KAI ist ein Planungsinstrument, bei dem private Bauherren und Bauträger bei der Umsetzung von Neubauprojekten 20 Prozent des Wohnungsangebots als öffentlich geförderten Mietwohnungsbau errichten müssen. "Allein die Volkswohnung hat bisher 140 Neubau- und 70 Bestandswohnungen als geförderten Wohnraum schaffen können". Und was für Mentrup mindestens ebenso bedeutsam ist: "Verschiedene private Wohnbauunternehmen haben bereits rund 200 Sozialwohnungen in der Planung - bei Projekten wie dem 'Golden Gate' in Mühlburg oder auch in der Gartenstadt".

Um diese vielversprechenden Entwicklungen zu befördern ist es unerlässlich, sich auch die baurechtlichen Bestimmungen in manchen Bereichen anzusehen und die raumplanerischen Möglichkeiten auszuschöpfen, betont das Stadtoberhaupt.

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