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Zum richtigen Umgang mit tierischen Stadtbesuchern

Wildtier-Merkblatt soll Ängste vertreiben und Tipps verbreiten

Räubernde Waschbären sorgten zuerst in Kassel für Schlagzeilen und Wildschweinrotten, die Fußgängerzonen stürmen oder Sportplätze umpflügen, schon vielerorts für Aufsehen. Auch in Karlsruhe häufen sich Beschwerden und Nachfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Wildtiere werden eben nicht nur aus ihren natürlichen Lebensräumen verdrängt, sie drängen auch längst in die menschliche Zivilisation vor. Teils aus Orientierungsverlust, aber auch, weil sie gelernt haben, dass dort Vorräte zu finden sind - allein schon in Müllbergen. "Innerhalb bebauter Gebiete besteht kein Recht, die Jagd auszuüben", macht der Leiter der Abteilung Forst beim städtischen Liegenschaftsamt, Ulrich Kienzler, jedoch deutlich. Forstleute und Jäger können nur im Revier versuchen, die Bestände zu kontrollieren.

Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen und in der Lage, im eigenen Umfeld Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Zum Beispiel mit Zäunen von anderthalb bis zwei Metern Höhe, die nach Möglichkeit eingegraben und mit einem Betonfundament versehen sein sollten, damit Wildschweine sich nicht so leicht darunter durchwühlen können. Abfälle sollten unzugänglich gesammelt, Bäume vor Kletterern mit einem Blechring geschützt und Tauben durch Netze abgewehrt werden. Diese Tipps, aber auch Möglichkeiten, Marder vom Motorraum des eigenen Autos fernzuhalten, sind einem Merkblatt zu entnehmen, zu dem der Link www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/oa führt: "Wildtiere erobern die Stadt - wie gehen die Menschen damit um?" Liegenschaftsamt, untere Naturschutzbehörde, Ordnungs- und Bürgeramt sowie das Amt Umwelt und Arbeitsschutz haben das Merkblatt gemeinsam ausgearbeitet.

Ein Ziel ist, unnötige Ängste zu beseitigen. Die Gefahr, die etwa von einer Wildschweinbache ausgeht, die instinktiv ihre Frischlinge schützen will, ist allerdings nicht zu unterschätzen. Auch sollten übertragbare Krankheiten wie der Fuchsbandwurm bedacht werden. Von der Fütterung von Wildtieren ist abzusehen. Einer zu großen Sorglosigkeit oder falschem Verhalten soll mit dem Merkblatt also auch entgegengewirkt werden. Zudem sind darin die Kontaktdaten kompetenter Fachleute bei den jeweiligen Ämtern genannt, die im Einzelfall auch konkrete Fragen beantworten können.

Weitere Informationen

Merkblatt auf www.karlsruhe.de

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