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Klassik am Turm am 18. Juli 2010

Musikalische und kulinarische Köstlichkeiten auf dem Turmberg

alt

Traditionell findet in diesem Jahr wieder auf dem Turmberg vor der herrlichen Kulisse des Turmes das Open-Air „Klassik am Turm“ der Arbeitsgemeinschaft Durlacher und Auer Vereine statt. Am 18. Juli treffen sich hier wieder prominente Künstler und Nachwuchstalente, um dem Publikum ihr Repertoire zu präsentieren. An festlich gedeckten Tischen und mit kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurant Ochsen und des Partyservice Kunzmann erleben die Gäste - Jung wie Alt - einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen bei freiem Eintritt.

Los geht es um 11 Uhr mit einem beschwingten Jazzfrühschoppen der „Turmberg-City-Stompers“. Ab 13.30 Uhr wird das "Matura Brass Quintett" das Publikum mit Trompeten, Waldhorn, Posaune und Tuba faszinieren. Um 14.45 Uhr zeigen die beiden Nachwuchstalente und Preisträger von "Jugend musiziert" Johanna und Silas Zschocke ihr musikalisches Können. Vor dem Sinfonischen Hauptorchester präsentieren ab 16 Uhr verschiedene Ensembles des Musikforums Durlach ihr Repertoire mit Querflöte, Blechblasinstrumenten und Saxophonen. Ab 18.15 Uhr spielen Stipendiaten der Yehudi Menuhin Organisation "Live Music Now" Werke von Max Reger. Das gleichnamige Institut ist in Durlach ansässig. Höhepunkt des Abends wird ab 20.30 Uhr der Auftritt von Peter Lehel und Henning Wiegräbe sein, die gemeinsam mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Leitung von Ruben Gazarian die Wiese auf dem Turmberg in einen gigantischen Konzertsaal verzaubern werden.

Da Parkplätze auf dem Turmberg nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen, empfiehlt sich die Anfahrt mit der Turmbergbahn. (P.S.)


ca. 11.00 - 12.030 Uhr

Turmberg-City-Stompers

Ein erstklassiges Jazzerlebnis mit Hot-Jazz von King Oliver, Louis Armstrong und Kid Ory verspricht der Auftritt des Sextetts zum Frühschoppen bei Klassik am Turm. Die Formation entstand im Herbst 1976, als sich ehemalige Mitspieler alter Karlsruher Dixiebands der 50er und 60er Jahre wie Mamas Washhouse Stompers, Hot Chickens, Crawfishband zu einer Jamsession im Jazz- und Folkclub Traube Durlach trafen. Das Zusammenspiel dieser „Rentnerband“ harmonierte gleich so gut, dass man beschloss, auch weiterhin zusammen zu spielen, und da es sich fast ausschließlich um Durlacher Musiker handelte, nannte man sich fortan „Turmberg-City-Stompers“.



ca. 13.30 - 14.15 Uhr

Matura Brass Quintett

Obwohl die Mitglieder des Matura Brass Quintetts schon viele Jahre im Musikverein “EINHEIT” Wolfartsweier musikalisch aktiv sind, fand sich diese Besetzung erst im Jahre 2005 zusammen. Inhaltlich ist die Musik dieses Ensembles im Bereich der einfachen Klassik und der Unterhaltungsmusik angesiedelt. Mit zwei Trompeten, Waldhorn, Posaune und Tuba erarbeiten sich die 5 Amateurmusiker in ihren Proben den unverwechselbaren, homogenen Brass-Klangkörper. Neben regelmäßigen Konzerten umrahmt das Quintett vorwiegend festliche Anlässe aller Art. Das Ensemble besteht aus: Gerhard Münchgesang (Trompete), Frank Münchgesang (Trompete), Ingeborg Seufer (Waldhorn), Alexander Ringwald (Posaune) und Reinhold Hoffmann (Tuba).



ca. 14.45 - 15.30 Uhr

Johanna und Silas Zschocke (Viola und Violine)

Bereits mit sechs Jahren begannen die Geschwister ihre musikalische Ausbildung an der Geige, später am Cello, an der Bratsche, am Klavier und am Schlagzeug. Im Sommersemester 2009 wurden sie Vorschüler im Sparda-PreCollege der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit dem Wintersemester 2009 wird Johanna Zschocke an der Musikhochschule in der Violinklase von Prof. Albrecht Breuninger unterrichtet. Silas Zschocke ist seit dem Sommersemester 2010 in der Violaklasse von Prof. Johannes Lüthy. Beide sind mehrfache Preisträger von „Jugend musiziert“.



ca. 16.00 - 16.45 Uhr

Musikforum Durlach

Ensembles

Musik ist in der Gemeinschaft am Schönsten. Im Musikforum entwickelten sich zu den Orchestern gleich mehrere Instrumentalensembles. Ein Querflötenensemble, ein Blechbläserquartett und ein Saxophonensemble präsentieren den Reiz bläserischen Musizierens. Mit ihrer Musik von Barock bis Rock, von Pop bis Jazz sind die Musiker bei Konzerten, Festakten oder anderen Feierlichkeiten gern gesehene und gehörte musikalische Botschafter aus Durlach.



ca. 17.00 - 18.00 Uhr

Musikforum Durlach - Sinfonisches Hauptorchester

Moderne Musikstile und ein farbenreiches Klangspektrum sind das Markenzeichen des Durlacher Orchesters. Die rund 45 Musikerinnen und Musiker überraschen mit einer musikalischen Spanne von Originalkompositionen sinfonischer Musik über Filmmusiken bis zu Klassikern der Bigband-Ära. Frisch und dynamisch präsentiert sich das Orchester im 125. Jahr seines Bestehens. www.musikforum-durlach.de



ca. 18.15 - 19.45 Uhr

Stipendiaten der Yehudi Menuhi-Stiftung mit Werken von Max Reger

Der Geiger Yehudi Menuhin spielte in Lazaretten, für die Überlebenden von Konzentrationslagern und während der Apartheid für schwarze Südafrikaner. Sein Anliegen der Live-Musik für bedürftige Menschen suchte er mit der Förderung junger Künstler zu verbinden und gründete die gemeinnützige Organisation Live Music Now. In den Konzerten von Live Music Now treten herausragende Nachwuchsmusiker auf, die auch das Interesse, die Sensibilität und Ausstrahlung für das Konzertieren in Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen und Kindergärten besitzen. Es hat sich gezeigt, dass diese Konzerte sowohl von den Zuhörern als auch den Künstlern als besondere Bereicherung erlebt werden.

Auch Max Regers Musik wurde heilende und tröstende Wirkung zugesprochen – aus diesem Grund verlieh ihm 1910 die Universität Berlin die medizinische Ehrendoktorwürde. Das seit 1998 in Durlach ansässige Max-Reger-Institut ist Zentrum der internationalen Regerforschung mit der größten Regersammlung weltweit. Umfangreiche Kooperationen mit Musikern, Wissenschaftlern, Konzertveranstaltern und anderen Institutionen haben auf vielfältige Weise Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht und erschlossen.

Bei Klassik am Turm sind zu hören: Julia Kraus (Klavier), Karlotta Schmied (Violine), Daniel Haverkamp (Violoncello), Maria Gerter (Sopran), Kathelijne Wagner (Mezzosopran), Alla Shishkova (Klavier), Katharina Polyakova, Alla Shishkova (Klavier), Petar Hristov (Oboe), Arata Kojima (Klarinette) und Yi-Ting Huang (Fagott)



ca. 20.30 - 23.00 Uhr

Peter Lehel und Prof. Henning Wiegräbe mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn (Ltg. Ruben Gazarian)

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn gehört zu den gefragtesten Kammerorchestern weltweit. Seit seiner Gründung 1960 durch Prof. Jörg Faerber hat es sich ein Renommee als außergewöhnlicher Klangkörper geschaffen. Im Jahr 2010 feiert das Orchester sein 50jähriges Jubiläum. Das Orchester wird diesen Geburtstag mit außergewöhnlichen Konzertprojekten (Kanadatournee, Beethoven Festival u.a.) und Solisten wie Elisabeth Leonskaja, Ivo Pogorelich, Mischa Maisky, Pieter Wispelwey, Juan Diego Flórez oder Viviane Hagner feiern. 2002 gab Gründer Jörg Färber die Leitung an Ruben Gazarian ab, der seitdem Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters ist.

Prof. Henning Wiegräbe unterrichtet an der Musikhochschule Stuttgart.

Er studierte Posaune bei E. Wetz (Hamburg), W. Schrietter (Karlsruhe) und Ch. Toet (Trossingen/Basel). Wichtige Impulse erhielt er u.a. von B. Slokar (Schweiz), Chr. Lindberg (Schweden) und Bruce Dickey (USA/Italien). Bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz war er zunächst als Wechselposaunist, dann als Soloposaunist engagiert. Er leitete die Posaunenklassen an den Musikhochschulen Saarbrücken und Basel. Henning Wiegräbe setzt sich mit den neuesten Spieltechniken der Posaune auseinander und arbeitet immer wieder mit Jazzmusikern zusammen, die speziell für ihn neue Kompositionen geschrieben haben.

Nach dem Studium für Alte Musik führen ihn regelmäßige Engagements und CD-Produktionen bei renommierten Originalklang-Ensembles wie Concerto Palatino, les Cornetsnoirs, Cantus Cölln (Junghänel), Concerto Köln, Musica Fiata Köln, Orchestre des Champs-Elysées und Collegium vocale Gent (Herreweghe) und Amsterdam Barock Orchester (Koopman) in die deutschen und europäischen Musikzentren. Als Solist arbeitet er mit Dirigenten und Orchestern aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Japan und der Schweiz und gibt Meisterkurse in Europa und Asien. Er wirkt regelmäßig mit bei Rundfunk- und CD-Produktionen verschiedener europäischer Sendeanstalten und CD-Labels, u.a. mit dem Posaunenquartett Trombonissimo, mit Concerto Palatino und Cantus Cölln, Musica Fiorita, Musica Fiata Köln, Amsterdam Barock Orchester und als Solist.

Der Saxophonist / Bassklarinettist / Komponist und Arrangeur Peter Lehel zählt zu den vielseitigsten und interessantesten Musikern der jüngeren deutschen Jazzszene. Er hat sich in den letzten Jahren international positioniert durch eine Vielzahl von Projekten, CD Produktionen und Konzertreisen im Grenzbereich von Jazz, Klassik und Crossover. Große Beachtung finden seine Kompositionen für Jazzsolisten mit Kammerorchester bzw. Streichquartett. Lehel ist seit Jahren regelmäßig mit Barbara Dennerlein auf deutschen und europäischen Konzertbühnen zu hören und hat ihre Musik für Symphonieorchester arrangiert.

Bei all diesen verschiedenen Aktivitäten weiß Lehel jedem seiner drei Hauptinstrumente (Tenor- und Sopransaxophon sowie Bassklarinette) jeweils eigene charakteristische Reize und Klangkultur abzugewinnen: bald bluesig und traditionsbewusst, bald modern, stark groovend oder ausgelassen auf folkloristischen Höhenflügen. Sein Saxophonspiel vermittelt bestens ausgependelte Balance zwischen Ruhe und Intensität, zwischen epischer Breite und expressiver Hymnik.

Lehel erinnert mit seinem wärmenden Tenorsaxophonton und durch exquisite Ausgewogenheit von Wehmut und musikalischer Eleganz an das Balladenspiel John Coltranes. Lehel’s Kreativität in Bezug auf die Verbindung von Jazz mit Formen und Elementen aus Klassik und Folklore war die Grundlage für die Auszeichnung mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg 1997 und mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik 2000 und 2006.

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