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Stadt legt mit Grundstückskäufen Basis für Stadion-Neubau

Zweimonatiges Rücktrittsrecht für „Alten Rasen“ und Tennisplätze / OB: Stadt hat Hausaufgaben gemacht

Mit dem Erwerb der notwendigen Grundstücke im Stadtwald hat die Stadt Karlsruhe am heutigen Freitag, 21. Oktober, die Grundlagen für den angestrebten Bau eines neuen Fußballstadions im Wildpark und für Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit gelegt. Auf der Basis des entsprechenden Gemeinderatsbeschlusses vom Juli wurden dazu heute zwei Verträge mit dem Land Baden-Württemberg notariell beurkundet: Mit der Liegenschaftsverwaltung des Landes wurde der Ankauf zweier unmittelbar an das jetzige Wildparkstadion angrenzenden Flächen vereinbart - der sogenannte „Alte Rasen“, der für die Einrichtung eines neuen Trainingsplatzes notwendig ist, und der Bereich der KIT-Tennisplätze, auf dem ein Hospitality-Parkhaus geplant ist.

Das Land räumt der Stadt in dem Vertrag ein auf zwei Monate befristetes Rücktrittsrecht ein, da diese Flächen nur gebraucht werden, wenn das Stadion tatsächlich gebaut wird. „Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht, der Ball liegt nun weiter in der Spielhälfte des KSC“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und appelliert an den KSC als künftigen Pächter: „Schaffen Sie gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe jetzt zügig die Voraussetzungen, damit die Verträge bis Ende Oktober unterschriftsreif sind.“ Schon die bisherige Verzögerung gefährde den geplanten Bauablauf, jede weitere sprenge den kalkulierten und vom Gemeinderat festgelegten Kostenrahmen. „Wir wollen und brauchen jetzt Klarheit, nur dann ist eine Umsetzung im Rahmen der Gemeinderatsbeschlüsse noch möglich“, ergänzt das Stadtoberhaupt. 

Einen zweiten Vertrag hat die Stadt mit der Staatsforstverwaltung des Landes geschlossen - ohne Rücktrittsrecht. Die erworbenen Waldflächen entlang der Friedrichstaler Allee und in Gestalt des sogenannten Birkenparkplatzes sind wichtiger Bestandteil des zwingend erforderlichen neuen Sicherheitskonzepts, bei dem vor allem auch die Trennung der unterschiedlichen Fanströme zu Spielbeginn und -ende gewährleistet werden soll. „Im Sinne der Sportstadt Karlsruhe und für eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft für den KSC als einer ihrer wichtigsten Imageträger hoffe ich auf einen erfolgreichen Abschluss der zurzeit noch anstehenden Abstimmungsgespräche“, sagt Mentrup abschließend.

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