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Rothäute in der Südstadt

Stadtmuseum eröffnet Ausstellung zur Karlsruher Indianerbegeisterung

Schon im 19. Jahrhundert hatten die Erzählungen James F. Coopers und Karl Mays sowie der Auftritt von Buffalo Bill mit seiner Wild-West-Show in der Fächerstadt eine Indianerbegeisterung in Karlsruhe ausgelöst. So marschierten bereits 1884 Indianer im Karlsruher Karnevalszug mit und 1907 ausdrücklich so bezeichnete Südstadtindianer.

Ab Samstag, 30. April, präsentiert nun das Stadtmuseum Karlsruhe die Ausstellung "Rund um den Indianerbrunnen. Rothäute in der Südstadt". Bei freiem Eintritt sind bis 28. August im U-Max des Prinz-Max-Palais' neu entdeckte Objekte und Bilder rund um die Karlsruher Indianerbegeisterung aus öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen. Beispielsweise das Originalmodell eines der beiden Köpfe des Indianerbrunnens, Accessoires und Bekleidung der Indianervereine sowie Indianerfiguren aus den 30er Jahren.

Die Fertigstellung des Indianerbrunnens auf dem Werderplatz in der Südstadt 1927 markiert einen Höhepunkt der Karlsruher Indianerbegeisterung. In den 1930er Jahren trafen sich die Südstadtindianer zum Indianerrat und nahmen als geschlossene Gruppe an den Fastnachtsumzügen teil. Die Aktivitäten gipfelten 1936 im Bau eines großen Indianerdorfes am Werderplatz. In der frühen Nachkriegszeit entstanden die ersten offiziellen Indianervereine "Falkenauge" und "Stamm der Sioux" in der Karlsruher Südstadt. Aus diesen entwickelten sich die bis heute existierenden Vereine "Indianerfreunde Karlsruhe e. V." und "Westernclub Dakota 1948".

Weitere Informationen

"Rothäute in der Südstadt" auf www.karlsruhe.de

 
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