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Erfolgsgeschichte seit 25 Jahren: ergänzende Betreuung

Zurzeit nehmen rund 2.500 Kinder an dem Grundschulangebot teil

Mit dem gesellschaftlichen Wandel hin zur annäherenden Vollbeschäftigung beider Geschlechter und Erziehungsberechtigter, auch vieler Alleinerziehender, boomt der Ganztagsbetrieb an Schulen und Kindergärten in jüngerer Vergangenheit. Im Rückblick auf nunmehr bereits 25 Jahre ist die ergänzende Betreuung an Karlsruher Grundschulen als Dauer-Erfolgsmodell zu betrachten, das sich stetig weiterentwickelt. Zurzeit nutzen Eltern für rund 2.500 Kinder an 39 Grundschulen in insgesamt 110 Gruppen die attraktiven Angebote der ergänzenden Betreuung: von 7.30 bis 13 oder 14 Uhr, fünf Tage die Woche.

Interessierte können ihre Kinder zur ergänzenden Betreuung bei den Sekretariaten der Grundschulen, beim Schul- und Sportamt sowie bei den Ortsverwaltungen anmelden. Ausführliche lnformationen und Antragsformulare hält der städtische Internetauftritt über www.karlsruhe.de/schulen bereit.

Die Südendschule war im Schuljahr 1990/91 die erste Grundschule der Fächerstadt, die eine Gruppe mit Kernzeitbetreuung eröffnete, wie das Betreuungsmodell der Einstiegsjahre genannt wurde. Am Pilotprojekt nahmen 18 Jungen und Mädchen teil. Es verlief so gut und weckte ein derart breites Interesse, dass im Folge-Schuljahr stadtweit schon zwölf Betreuungsgruppen angeboten wurden. Zum Schuljahr 2000/2001 entschied sich das Landes-Kultusministerium für die Einführung der verlässlichen Grundschule. Das gleichnamige Konzept sollte eine Antwort auf die durch veränderte Familienstrukturen gegebenen Kindheitsbedingungen sein. Der Karlsruher Gemeinderat beschloss im Juni 2000 die Umsetzung der ergänzenden Betreuung und sprach sich für den Ausbau des Betreuungsanqebots aus. Neben der von den Schulen garantierten verlässlichen Unterrichtszeit von der zweiten bis zu fünften Schulstunde wurde eine bedarfsorientierte erweiterte Betreuung notwendig, da sich die Landesregierung für ein additives Modell entschieden hatte: Dieses basiert bis heute auf einer klaren Trennung von verpflichtendem Unterrichtsblock und freiwilligem Angebot der ergänzenden Betreuung. Das Modell der früheren Kernzeitbetreuung wurde damit abgelöst.

Qualifiziert, bedarfsgerecht und flexibel
Bis zum Beginn und nach dem Ende des Unterrichts können die Kinder an allen Schultagen in Gruppen pädagogisch qualifiziert, bedarfsgerecht und flexibel betreut werden. Zeitliche, personelle und pädagogische Verlässlichkeit verschafft den Eltern Planungssicherheit und somit Entlastungen, den kleinen ABC-Schützen Vertrautheit. „Die Kinder kommen nach dem Unterricht gerne in die ergänzende Betreuung. In den Betreuungsgruppen können sie entspannt die Gemeinschaft mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern kreativ und pädagogisch wertvoll gestalten“, berichtet Erzieherin Ursula Alter, die seit den Anfangsjahren zum Betreuerteam der Südendschule zählt, und betont: „Die Betreuungsgruppen sind geprägt durch ein lebendiges Miteinander, bei dem sich positives Sozialverhalten entfalten kann.“ Die Gruppen an den Karlsruher Grundschulen sind nach Alter und Geschlecht durchmischt und bieten damit mehr Begegnungschancen als der Klassenverbund.

Die Jungen und Mädchen erhalten gezielte, zugleich offene Angebote. Sie haben die Möglichkeit zu freiem Spiel, um sich mit sich und ihrer Umwelt kreativ auseinanderzusetzen. Kleingruppen- und Neigungsangebote dienen der Interessenfindung. In den Betreuungsgruppen wird gemalt, gebastelt, gebaut und gespielt. Gesellschafts-, Bewegungs- und Rollenspiele, Musik wie auch die Möglichkeit zu Gesprächen, zum Austausch über Themen, die die Kinder bewegen, runden das Programm ab. Neben dem Angebot der ergänzenden Betreuung bietet die Stadt Karlsruhe Eltern mit den Ganztagsgrundschulen gute Chancen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Weitere Informationen

Info-Faltblatt zur ergänzenden Betreuung

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