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Land wählt Karlsruher Lernfabrik 4.0 aus

Carl-Benz- und Heinrich-Hertz-Schule haben das Wirtschaftsministerium überzeugt

Großer Erfolg für den Bildungs- und Technologiestandort Karlsruhe: Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat entschieden, unter anderem die gemeinsam von Carl-Benz-Schule (CBS) und Heinrich-Hertz-Schule (HHS) konzipierte Lernfabrik 4.0 zu fördern. Gleichnamige Projekte hatten Berufsschulen in ganz Baden-Württemberg erarbeitet, 15 Lernfabriken wurden nun unter 28 vorgestellten ausgewählt. „Ich freue mich natürlich sehr, dass zwei Karlsruher Schulen mit ihrem gemeinsamen Konzept diese verdiente Würdigung erfahren. Das zeigt, welchen Stellenwert technologische Bildung und Anwendung in Karlsruhe und in der TechnologieRegion haben“, konstatierte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und betonte: „Meine größte Anerkennung gilt allen engagierten Kräften vor allem an den Schulen und in den beteiligten Ämtern, die mit Unterstützung unserer Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft binnen kürzester Zeit die richtigen Weichen für diese wichtige Basis von Industrie 4.0 gestellt haben.“

Unter der Losung „Die Zukunft beginnt heute“ hatten CBS und HHS in Kooperation mit dem städtischen Schul- und Sportamt im Oktober zur Präsentation einer greifbaren Vision eingeladen, die den Berufsschülerinnen und Berufsschülern die Grundlagen verschaffen soll, die sie für Industrie 4.0 benötigen: die bereits im Wachstum befindliche, individualisierte und digitalisierte Produktionswelt der nahen Zukunft.

Fertigung, Montage und Leitsystem
Ein Grundlagenlabor samt Fertigungsinsel in der CBS, verkettete Montagelinie und Demonstrationszentrum in der HHS, dazu ein verbindendes Produktionsleitsystem als Koordinations- und Schnittstelle, intelligente Steuerungen: All das wird auch deshalb ab dem Schuljahr 2016/17 durch die umtriebigen Akteure beider Schulen einsatzbereit gemacht werden können, weil das Wirtschaftsdezernat um Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz binnen weniger Tage fristgemäß die seitens des Landes geforderte Unterstützung von 100.000 Euro durch die lokale Wirtschaft sichergestellt hatte. Das Land fördert die Karlsruher Lernfabrik mit 442.092 Euro, die übrigen 507.348 Euro hatte der Schulträger, die Stadt Karlsruhe, bereits zugesagt. Nun also die Bewilligung aus Stuttgart als Bestätigung der zukunftsgewandten Ausrichtung an den Schulen und in der Unternehmenskultur Karlsruhes.

Öffentlichkeitsarbeit wird Bestandteil der Lernfabrik 4.0 bleiben, die auch kleinen und mittleren Unternehmen Industrie 4.0 veranschaulichen soll. Karlsruher Hochschulen und Forschungsinstitute, Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung Karlsruhe und themenbezogene Netzwerke unterstützen ebenfalls das Projekt, das von der theoretischen Vermittlung einzelner Bestandteile und des gesamten Fertigungsprozesses bis zur praktischen Anwendung alle Möglichkeiten und Notwendigkeiten umfasst, um schon heute für morgen zu lehren und zu lernen.

Weitere Informationen

Landes-Pressemeldung mit Verweis auf Übersicht der Lernfabriken

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