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Karlsruhe legt bei Beschäftigungszahlen zu

Von Zunahme profitiert laut Statistik des Amts für Stadtentwicklung vor allem der Dienstleistungsbereich

Der Arbeitsmarkt der Fächerstadt hat sich im Jahr 2014 gut entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist gegenüber dem Vorjahr um 4.714 Personen auf 171.248 Beschäftigte angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,8 Prozent. Insgesamt hat sich laut Statistikstelle des Amts für Stadtentwicklung (AfSta) damit seit 2007 die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um 19.163 oder 12,6 Prozent erhöht.

Vor allem der Dienstleistungsbereich legte 2014 kräftig zu, während im produzierenden Gewerbe Arbeitsplätze wegfielen. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Die Zahl der dortigen Arbeitsplätze stieg in nur einem Jahr um 11,8 Prozent. Dahinter folgen  die sonstigen Dienstleistungen mit ebenfalls hoher Zuwachsrate (10,6 Prozent) und der IuK-Bereich, der von 2013 bis 2014 um 10 Prozent auf 16.580 Arbeitsplätze angewachsen ist. Auch im Gastgewerbe machten die AfSta-Experten eine Steigerung von 6,9 Prozent aus. Lediglich bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern registrierten die Statistiker einen leichten Beschäftigungsrückgang (-0,7 Prozent).

Handel nach wie vor stärkste Sparte

Die beschäftigungsstärkste Sparte im Dienstleistungsbereich ist mit 23.347 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Handel, dem auch die Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen zugerechnet wird. An zweiter Stelle steht das Gesundheits- und Sozialwesen mit knapp über 20.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Beide Wirtschaftszweige wuchsen mit  1,6 Prozent und 1,3 Prozent jedoch vergleichsweise verhalten. Beide Branchen sind zudem typische Beschäftigungsfelder für Minijobber, die in den genannten Zahlen noch nicht enthalten sind.

Mehr ältere Arbeitnehmer

Über 38.700 Personen, die meisten davon Frauen, arbeiteten am 30. Juni 2014 in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, wobei mehr als 90 Prozent davon auf Jobs im Dienstleistungsbereich entfielen. Diese lagen vor allem im Handel (5.211 Personen), Gastgewerbe (5.256 Personen) und im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (6.153 Personen). Viele der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Karlsruhe erreichen in den nächsten Jahren das Rentenalter. Im vergangenen Jahr umfasste die Gruppe der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 55 bis 64 Jahren 28.024 Personen (16,4 Prozent), weitere 1.084 Versicherungspflichtige waren bereits 65 Jahre oder älter und noch immer berufstätig. Beide Arbeitnehmergruppen sind im Jahr 2014 zahlenmäßig stark angestiegen. Mittelfristig dürfte dies so bleiben, wenn die am stärksten besetzte Altersgruppe der 45- bis 54-jährigen Beschäftigten (47.457 Personen) langsam nachrückt.

Weniger Arbeitslose

Mit der Zunahme der Beschäftigungsverhältnisse in der Karlsruher Wirtschaft ging gleichzeitig ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen einher. Seit Dezember 2013 (8.449 Arbeitslose) ging die Zahl um 292 Personen auf 8.157 Arbeitslose zurück. Dies entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent.

Eine besondere Problemgruppe sind die Langzeitarbeitslosen. Dies sind Personen, die seit mehr als  Monaten oder länger arbeitslos sind. Ihre Zahl ist seit Jahren stabil, wobei zwischen Dezember 2013 (2.685 Langzeitarbeitslose) und Jahresende 2014 ein kleiner Rückgang um rund 100 Personen oder 3,9 Prozent auf 2.580 Langzeitarbeitslose in Karlsruhe verzeichnet werden konnte. Insgesamt fiel die Arbeitslosenquote laut AfSta im Stadtgebiet von 5,5 Prozent Ende 2013 auf 5,2 Prozent Ende 2014.

Weitere Informationen

Statistik des Amts für Stadtentwicklung im Internet

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