14 | 12 | 2017
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Vom Schubber-Stamm für die Elefanten bis zur neuen Großanlage für die Nasenbären

Die Kropfgazellenanlage im Karlsruher Zoo

Die Kropfgazellenanlage im Karlsruher Zoo

Das Gehege für die Nasenbären

Das Gehege für die Nasenbären

Im Gehege der Magellanpinguine

Im Gehege der Magellanpinguine

Afrikanischer Unterstand bei der Flusspferd-Außenanlage

Afrikanischer Unterstand bei der Flusspferd-Außenanlage

Viele große und kleine Maßnahmen im Zoo sollen zum Saisonstart im Frühling abgeschlossen sein

Hier die Felsgestalter, da die Installateure und Betonbauer, dort die Landschaftsgärtner - und nicht zu vergessen das Team der Arbeitsförderungsbetriebe oder der eigene Zoo-Handwerkertrupp: Seit einigen Monaten sind im Zoologischen Stadtgartens zahlreiche kleine und größere Verbesserungen in und um die Tiergehege zu beobachten. „Wir haben uns vorgenommen, möglichst viele dieser Vorhaben bis Ende März abzuschließen“, betont der kommissarische Zooleiter Dr. Clemens Becker. Denn mit den ersten Frühlingsstrahlen soll die innerstädtische Anlage einen guten Gesamteindruck bei den Besucherinnen und Besucher hinterlassen.

Die Kropfgazellen bekommen Nasenbären als Nachbarn

Zu den größeren Projekten zählt neben den 2014 begonnenen Arbeiten an den Huftierstallungen die knapp 150.000 Euro teure Sanierung des Geheges der Kropfgazellen am Lauterberg. Die über 20 Weibchen  - die Männergruppe lebt im Oberwald - mussten hierfür ein wenig zusammenrücken, denn zunächst erhielt die eine Hälfte ihres Domizils  neue Terrassen-Stein-Formationen mit eingezogenen Wadis. Die Gazellen haben das ungewohnte Arbeiten in unmittelbarer Nachbarschaft gut mitgemacht. Nun ist die andere Hälfte an der Reihe. Hier erstreckt sich die Baustelle weiter bis ins neue Gehege für die Nasenbären. Rund 450.000 Euro investiert die Stadt in die Bleibe der Kleinbären. „Es wird eines der größten Nasenbären-Gehege Deutschlands sein“, freut sich Becker. Für die neun Tiere, die aus dem Tierpark Hagenbeck kommen, wandeln die Landschaftsgärtner derzeit den Lauterberghang in eine Fels- und Teichlandschaft um. Vorhandene Bäume sind - wie bei den Roten Panda -  zum Klettern freigegeben. Den Feinausbau übernehmen später die Zoohandwerker selbst. Die großzügige Anlage mit dem 40 Quadratmeter großen Separiergehege und den drei Ställen erlaubt eine flexible Tierhaltung. Für Besucherinnen und Besucher wird es eine kleine Aussichtsterrasse geben, die zudem einen Blick ins benachbarte Kropfgazellengehege ermöglicht.

Futter auf Sand mögen die Elefanten nicht

Im Dickhäuterhaus steht im Winterhaus der Elefanten derzeit Baugerät. Hier geht es um eine neue Druckluftanlage - und an der Glasfront weicht ein bisschen Sandboden einem kleinen Betonstreifen. Denn die Dickhäuter wollen ihr Futter ganz offensichtlich nicht auf Sand liegen haben. Sie zogen es bislang vor, im hinteren, befestigten Bereich zu fressen - weshalb sie beim Fressen den Zoogästen konsequent ihr Hinterteil zudrehten. Im Außengehege gibt es für die Elefanten neue Schubber-Stämme, auch wurden Pfosten für weitere Teilungsmöglichkeiten in den Boden eingelassen. Rani, Shanti und Jenny bekommen nächste Woche noch ein Sonnensegel für das neue Vorgehege. Auch für Menschen wird es ein übergroßes Sonnensegel geben. Nebenan bei den Flusspferden ist für sie durch die Arbeitsförderungsbetriebe ein afrikanisch anmutender Besucher-Unterstand mit Strohdach entstanden. Bei den Flusspferden waren am Montag die Betonbauer am Werk. „Das kleinern Außenbecken wurde der Landfläche für die Tiere zugeschlagen“, informiert Becker und verweist hier nicht zuletzt auf das aktuelle Säugetiergutachten. Und weil Handwerker schon in der Anlage waren, nutzte der Zoo die Gelegenheit und sanierte die marode Decke im Flusspferdkeller. Ihr hatte ein Baum zugesetzt, der die Betonhülle gesprengt hat.

Brutanlage für die Flamingos und Durchlass für die Fenneks

Auf den ersten Nachwuchs bei den Flamingos hofft Becker, nachdem die grazilen Vögel im Frühjahr 2014 eine neue Brutanlage bekommen haben. Mehrere LED-Strahler für die „afrikanische“ Sonne und Spiegelfolie für das große „Kolonie-Gefühl“ soll den mehr als 60 Tieren auf die Sprünge helfen.

Zu den kleineren Maßnahmen zählen die Rückwand aus Schwartenbrettern bei den China-Leoparden oder im Affenhaus die vor drei Wochen fertig gestellten Dächer bei den Rotscheitelmangaben. Zudem sollen die Gehege anstelle der Gitterfront vier in sich verwobene Stahl-Netze“ erhalten.  In Vorbereitung ist das neue Gehege für Salzkatzen zwischen Schimpansen und Kattas.

Beim Raubtierhaus ist der Durchlass für die Fennek bereits zu sehen, ihre Außenanlage neben den Löwen beim Zugang ins Raubtierhaus muss noch hergerichtet werden.

Picknick bei den Hellrosa Ara

Zum raumhohen Kratz-Baum werden im bereits neu gestrichenen Giraffenhaus die Holzbohlen, die an der Rückwand der Gehege zu Scheinakazien gruppiert werden.

Picknickbänke finden sich mittlerweile in der gesamten Anlage, neu sind die Standorte am Südamerikahaus bei den Hellroten Ara sowie unter der Tiergartenbrücke, wo früher die Kaninchen zuhause waren. Die rund 30 Sitzgruppen dürften in der wärmeren Jahreszeit sehr gefragt sein.

Bis zum Frühjahr soll zudem der Innenausbau bei Seelöwen und Seehunden realisiert sein. Die Außensanierung der Zoo-Quarantäne sowie die Kühlzellen (für Fisch und Fleisch) im Pflegehof der Eisbären wiederum werden später folgen.

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