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Die Fächerstadt wächst weiter

Ende 2013 erreichte Karlsruhe neuen Höchststand bei Bevölkerungszahl

Mit über 310.000 Bewohnerinnen und Bewohnern mit Haupt- oder Nebenwohnung erreichte Karlsruhe Ende des Jahres 2013 einen neuen Höchststand in Sachen Bevölkerungszahl. Insgesamt hatte die Zahl der Wohnberechtigten laut Statistikstelle des Amts für Stadtentwicklung in den letzten zehn Jahren um 14.000 Personen oder fünf Prozent zugenommen. Eine in ihrem Ausmaß ungeahnt rasante Zunahme:  Nach der letzten stadteigenen Bevölkerungsvorausrechnung hätte der derzeitige Bevölkerungsstand erst 2022 erreicht werden sollen.

Nach den neuesten Prognosen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg setzt sich der positive Trend der Bevölkerungszunahme für Karlsruhe weiter fort. Die Statistiker in Stuttgart gehen von einem Bevölkerungsplus von 7,6 Prozent für die Fächerstadt bis 2030 aus. Das Amt für Stadtentwicklung (AfSta) will auf dieser Basis die stadteigene Prognose der Zahl der Wohnberechtigten in Karlsruhe nochmals neu berechnen.

Als Ursache für die Bevölkerungszuwächse macht das AfSta vor allem zwei Faktoren aus: zum einen die seit Jahren hohen Wanderungsgewinne bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, zum anderen das Wanderungsplus gegenüber dem Ausland. Diese beiden Faktoren, die Karlsruhe in den vergangenen zehn Jahren ein Zuzugsplus von 20.000 Personen bescherten, belegen die Attraktivität Karlsruhes als Arbeitsort und vor allem als Hochschulstandort. In den übrigen Altersgruppen hingegen lagen die Fortzugszahlen über den Zuzügen. Nach wie vor kehren gerade junge Familien mit Kindern der Fächerstadt den Rücken. Auch bei Personen im Seniorenalter blieb die Wanderungsbilanz laut AfSta in den vergangenen zehn Jahren leicht negativ. Und auch der sogenannte „Sterbeüberschuss“ (es starben zwischen 2003 und 2013 mehr Menschen als geboren wurden) verringerte das Wanderungsplus und sorgte dafür, dass die Gesamtzahl der wohnberechtigten Bevölkerung von 2003 bis 2013 nur um 14.000 Personen anstieg.

Ein noch höherer Zuwachs als bei den Wohnberechtigten ergab sich bei den Einwohnern, also den Personen, die in Karlsruhe ihre alleinige Wohnung oder eine Hauptwohnung angemeldet haben. Deren Zahl stieg in den letzten zehn Jahre sogar um knapp 21.000 Personen. Neben den hohen Zuzugszahlen liegt für das AfSta der Grund dafür vor allem darin, dass Studenten häufiger als früher ihre Hauptwohnung in Karlsruhe anmelden. Die Erstwohnsitzkampagne der Stadt zeige Wirkung und habe nicht nur das Einwohnerwachstum beschleunigt, sondern auch zu einem Rückgang der Zahl der Personen mit Nebenwohnung in der Fächerstadt geführt.

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