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Nachbarschaftsverband Karlsruhe setzt Verfahren zur Aufstellung des Teil-Flächennutzungsplanes Windenergie fort

Der Nachbarschaftsverband Karlsruhe (NVK) wird das Verfahren zur Aufstellung des Teil-Flächennutzungsplanes Windenergie fortsetzen. Die Verbandsversammlung diskutierte am Dienstag, 8. Juli, die möglichen Konsequenzen aus einer Stellungnahme des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum bisherigen Planentwurf. Nach Auffassung des für die Plangenehmigung zuständigen Referates werde mit der vom NVK ausgewiesenen Konzentrationszone am Karlsbad Hagbuckel der Windenergie noch nicht ausreichend Raum gegeben. Der Plan sei daher nochmals zu überarbeiten.
Wenn die Fläche nicht ausreiche, "müssen wir nochmal die Kriterien betrachten, die zu diesem Ergebnis geführt haben", so der Verbandsvorsitzende, der Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold in der Verbandsversammlung. Schließlich wolle man weiterhin eine Steuerung der Windenergie im Raum erreichen, und das gehe nur mit dieser Flächennutzungsplanung, bekräftigte der stellvertretende Verbandsvorsitzende, der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Auf viele Kriterien, die zum Ausschluss untersuchter Flächen geführt haben, habe man keinen Einfluss, erläuterte Arnold. Als Planungsträger "können wir daher nur die so genannten weichen Kriterien verändern". So ergebe eine leichte Absenkung der Mindest-Windhöffigkeit die Chance, zusätzliche Flächen näher zu betrachten, wie Heike Dederer, Leiterin der Planungsstelle, in der Sitzung aufzeigte. Sie verwies auf technische Weiterentwicklungen mit absehbaren Effizienzsteigerungen von Windanlagen. "Wir planen für die nächsten 10 bis 15 Jahre und sollten das heute auch berücksichtigen", betonte Dederer.

Das Planungsbüro Hage+Hoppenstedt Partner (HHP) hat ein Flächenpotenzial im Umfang von rund 300 Hektar ermittelt, wovon vier größere Flächen mit knapp 200 Hektar liegen bei Weingarten, Karlsbad, Ettlingen und Rheinstetten. Mit dieser Prüfkulisse wolle man weiterarbeiten. Es gelte nun erneut, die jeweiligen Umweltgegebenheiten zu bewerten, um verträgliche Flächen für einen neuen Planentwurf zu ermitteln. Hierbei werden auch für die bisher noch nicht untersuchten Flächen die windkraftempfindlichen Vogelarten zu untersuchen sein. "Wir müssen sehen, was dann übrigbleibt", so Dederer. Die Verbandsversammlung sprach sich dafür aus, in diesen Planungsschritten die erweiterten Vorsorgeabstände für Siedlungsbereiche beizubehalten. Die Verbandsversammlung soll im November auf Basis der Zwischenergebnisse das weitere Vorgehen beschließen. Zuvor werden sich die Gremien der NVK-Gemeinden damit befassen.

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