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Verwertung von Bioabfällen

Bürgerinnen und Bürger beraten Gemeinderat / Konsensus-Konferenz

Auf Wunsch des Gemeinderats werden 27 nach demographischen Kriterien zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger die Stadträtinnen und Stadträte in ihrer Entscheidungsfindung zur künftigen Entsorgung von Bioabfällen beraten. Mit diesem Bürgerbeteiligungsverfahren möchte der Gemeinderat ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung einholen. Das Amt für Abfallwirtschaft hatte hierzu 514 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, 45 Bürger hatten sich zurückgemeldet.

Am Samstag, 10. Mai, Freitag, 23. Mai, und Freitag, 4. Juli, werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer nichtöffentlichen sogenannten Konsensus-Konferenz selbst eine Meinung bilden. Dabei beraten die Beteiligten ergebnisoffen fachliche und wirtschaftliche Fragen etwa über Vor- und Nachteile derzeit praktizierter Verfahren zur Bioabfallbehandlung oder über Standorte und Betreiber-Modelle. Die extern moderierte Konferenz endet mit einer Empfehlung an den Gemeinderat. Die endgültige Entscheidung zur künftigen Verwertung von Bioabfällen wird das Stadtparlament voraussichtlich im Herbst treffen. Neben der Teilnahme von Experten zum Thema legen auch zwei in dieser Frage engagierte Karlsruher Bürgerinitiativen ihre Sichtweisen dar.

Zum Hintergrund: Derzeit steht eine sanierungsbedürftige Nassvergärungslage im Durlacher Gewann „Eisenhafengrund“ auf der früheren Mülldeponie Ost. Sie wandelt seit 1997 Bioabfälle aus Karlsruhe in Strom, Wärme und Kompost um. Zwei Wohngebiete im benachbarten Stadtteil Hohenwettersbach versorgt sie mit Nahwärme. Sie hat eine Kapazität von etwa 8.000 Tonnen pro Jahr. Damit kann aber nicht der gesamte Bioabfall aus Karlsruhe behandelt werden. Derzeit fallen jährlich rund 14.000 Tonnen an.

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