04 | 09 | 2010
Pressemitteilungen
Städtische Waffenkontrolleure haben ihre Arbeit aufgenommen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung / Samuel Degen   
Mittwoch, den 25. August 2010 um 16:25 Uhr

Unangemeldete Kontrollen/Waffen abgeben ist noch immer möglich

Beim Ordnungs- und Bürgeramt (OA) hat die Stadt Karlsruhe zwei Stellen für Waffenkontrolleure eingerichtet. „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen sind seit Änderung des Waffengesetzes im Juli vergangenen Jahres vorgesehen“, erläutert Dr. Björn Weiße, Leiter von OA. Er kündigt unangemeldete Besuche seiner Mitarbeiterin und seines Mitarbeiters bei Karlsruher Waffenbesitzern an. Sie sollen feststellen, ob Waffenschränke, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden, den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, oder ob sie überhaupt vorhanden sind. Das OA hat im vorigen Jahr - damals noch unter dem Namen „Bürgerservice und Sicherheit (BuS) - alle Karlsruher Waffenbesitzer angeschrieben und um einen Nachweis über die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition gebeten. Als so ein Nachweis konnte etwa ein Kaufbeleg über einen Waffenschrank dienen. Von den etwa 5 000 Karlsruher Waffenbesitzern haben rund 1 200 diesen Nachweis erbracht. Waffenbesitzer, die noch nicht die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen nachgewiesen haben, bekommen nun in den nächsten Wochen unangemeldet Besuch vom OA.

„Verstöße gegen die Aufbewahrungsvorschriften“, unterstreicht Weiße den ernsten Charakter der Kontrollen seiner Behörde, „werden mit einer Geldbuße geahndet.“ Falls es in dem Haushalt Kinder gibt und Waffen oder Munition ungesichert herum liegen, leiten die Kontrolleure ein Strafverfahren ein. Er hoffe, so Weiße, dass Waffenbesitzer, die sich noch nicht gemeldet haben, dies noch nachholen und die geforderten Nachweise erbringen.

Als erfolgreich bezeichnet der OA-Leiter die Aktion seiner Behörde, mit der Waffenbesitzer freiwillig auf ihre Waffen verzichten und diese bei der Waffenbehörde abgeben konnten. Nach einem entsprechenden Aufruf sind in den letzten zwölf Monaten mehr als 1 500 Waffen und eine stattliche Menge Munition bei der Behörde abgegeben worden. Dr. Björn Weiße wirbt auch weiterhin dafür, Waffen und Munition beim Ordnungs- und Bürgeramt abzugeben. Waffen und Munition werden vernichtet.

 
OB Fenrich würdigt Verdienste des verstorbenen Altstadtrats Günther Rüssel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung / Samuel Degen   
Montag, den 23. August 2010 um 18:07 Uhr

Sein engagiertes Wirken hat das Gemeinwesen in der Stadt geprägt

Als einen Mann der Tat, „dessen engagiertes Wirken das Gemeinwesen in unserer Stadt geprägt hat“, hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich den verstorbenen früheren Stadtrat Günther Rüssel bezeichnet. In seinem Kondolenzschreiben an die Angehörigen sprach er im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderats wie auch ganz persönlich das herzliche Beileid aus. „Er brachte sich mit Sachverstand, Durchsetzungsvermögen und Ideenreichtum 41 Jahre in den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe ein. An der Spitze der CDU-Gemeinderatsfraktion hielt er 24 Jahre die Fäden in der Hand“, so Fenrich in seinem Schreiben. Als Kommunalpolitiker mit Leib und Seele sei er vor Ort bei den Menschen gewesen und habe versucht zu helfen, wo er konnte, so das Stadtoberhaupt. Angebote, in die Bundes- oder Landespolitik zu wechseln, habe Günther Rüssel daher stets ausgeschlagen.

Im Gemeinderat sei er ein maßgeblicher Mitgestalter bei einer Vielzahl von bedeutsamen Entscheidungen gewesen. Fenrich: „Ich denke hierbei besonders an das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Messe Karlsruhe sowie Stadthalle und Europahalle. Auch die Belange von Kindern, Senioren und der Sozialbereich sowie der Sport lagen ihm am Herzen.“ Zudem förderte er die Städtepartnerschaften besonders mit Halle oder Temeswar, vermittelte Kontakte und organisierte Hilfstransporte. Die Stadt Temeswar verlieh Günther Rüssel in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenbürgerwürde. Unvergessen bleibe auch, so OB Fenrich, sein Einsatz für das Haus der Heimat, den Bürgerball und für das Gehörlosenzentrum, dessen Gründer und Motor Rüssel war.

Fenrich weiter: „Sein beispielhaftes Wirken fand mit der Verleihung einer Vielzahl von Auszeichnungen, darunter dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe eine besondere Würdigung. Seine Verdienste „bleiben auch durch die dunklen Wolken der jüngsten Vergangenheit ungeschmälert“, betonte Fenrich abschließend, über die vielen gemeinsamen Jahre in der Kommunalpolitik sei er Günther Rüssel persönlich als Partner und Freund verbunden gewesen.

 
Bis Ende August Fundsachen in Bussen und Bahnen abholen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung / Samuel Degen   
Montag, den 16. August 2010 um 19:35 Uhr

Diejenigen, die in Bussen, Bahnen oder an Haltestellen des Karlsruher Verkehrsverbunds zwischen dem 1. und 31. Mai persönliche Gegenstände verloren haben, sollten sich mit einer entsprechenden Meldung beeilen. Noch bis zum 31. August können Fahrgäste der Verkehrsbetriebe und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft den Verlust im zentralen Fundbüro in der Tullastraße 71 anzeigen und dort ihre verlorenen Schirme, Taschen, Schmucksachen oder Mobiltelefone abholen. Nach diesem Termin erlischt der Anspruch auf das Eigentum.

 
Männer gestalten Seelenbretter als Wegbegleiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung / Samuel Degen   
Freitag, den 06. August 2010 um 12:41 Uhr

Die Evangelische Erwachsenenbildung und das Roncalli Forum Karlsruhe veranstalten am Samstag, 18. September, von 11 bis 18 Uhr in der Freien Kulturschule Karlsruhe in der Kaiserallee 212 einen Studientag für Männer, bei dem die Teilnehmer ein Seelenbrett gestalten können. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Seelenbretter“ statt, die das Info-Center am Karlsruher Hauptfriedhof noch bis Donnerstag, 30. September, zeigt. Die Künstlerin Bali Tollak hat diese Form eines spirituellen Wegbegleiters entwickelt. Seelenbretter weisen auf die Vergänglichkeit des Lebens hin, gleichzeitig regen sie dazu an, herauszufinden und zu entscheiden, worauf es im eigenen Leben ankommt. Inspiriert wurde Tollak von Totenbrettern, die in vielen Kulturen zur Aufbahrung von Verstorbenen genutzt und nach der Beerdigung senkrecht und mit Widmungen versehen am Wegrand aufgestellt wurden.

Für den Kurs mitzubringen sind acht leere Marmeladengläser und geeignete Kleidung. Die Teilnahmegebühr beträgt 48 Euro. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung, anmelden kann man sich bis Freitag, 10. September, unter der Telefonnummer 82 46 73 10. Weitere Informationen zu den Seelenbrettern gibt es im Internet unter www.friedhof-karlsruhe.de.

 
11. September 2010 - Tag der offenen Tür bei der Berufsfeuerwehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressemitteilung / Samuel Degen   
Donnerstag, den 05. August 2010 um 11:30 Uhr

Zu einem Tag der offenen Tür lädt die Berufsfeuerwehr Karlsruhe alle Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 11. September, in die Feuerwache West ein. Auf dem Gelände in der Honsellstraße 3 können sich die Besucher von 10 bis 17 Uhr über die Arbeit der Feuerwehr, den Beruf des Feuerwehrmanns oder zu Themen des Brandschutzes informieren. Die Feuerwehrleute geben wertvolle Tipps, wie man sich vorbeugend gegen Feuer schützen kann und wie man sich im Brandfall richtig verhält. Außerdem gibt es, wie bereits in den vergangenen Jahren auch, ein umfangreiches Mitmach-Angebot, bei dem insbesondere Kinder einmal in ihren Traumberuf Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann reinschnuppern können.

Bei drei Übungen demonstrieren die Feuerwehrleute ihre Vorgehensweise im Ernstfall. Die Brandbekämpfung steht um 11 und 16 Uhr auf dem Programm. Dabei werden erstmals innovative Entwicklungen wie die „Schadenarme Einsatztaktik“ und das „Atemschutz-Notfallkonzept“ präsentiert. Wie die Frauen und Männer der Berufsfeuerwehr nach einem Verkehrsunfall eine eingeklemmte Person aus einem Auto bergen, wird um 13.30 Uhr gezeigt.

 
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Neueste Nachrichten
Wie mit Fruchtfliegen und dem Asiatischen Marienkäfer im Haus umgehen

Umwelt- und Arbeitsschutz berät am Umwelttelefon

Wie man mit den im Sommer häufig auftretenden Fruchtfliegen sowie dem Asiatischen Marienkäfer im Haus umgehen kann, dafür hat der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz einige Tipps zusammengestellt. Denn Fragen zu diesen Themen erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Umwelttelefon (0721/133-1002) derzeit oft.

Die kleinen schwarzen Fruchtfliegen werden von Früchten, Fruchtsäften, Wein, Essig, Bier, Küchenabfällen, Kompost oder faulendem Obst angezogen. Sie ernähren sich von diesen gärenden Substanzen und legen dort ihre Eier ab, daher auch ihre anderen Namen „Essigfliege“ oder „Obstfliege“. Ihre Larven entwickeln sich in zehn bis 14 Tagen. Gefahren durch Übertragung von Krankheiten sind nicht dokumentiert, die Fliegen transportieren aber die Milchsäure- oder Essigbakterien auf andere Lebensmittel, so dass diese schneller verderben können.

Um die Menge der Fruchtfliegen zu begrenzen, sollte man regelmäßig das Obst kontrollieren und faule Stücke aussortieren, rät das Umweltamt. Der Bioabfallbehälter sollte nicht offen stehen und mit Zeitungspapier ausgekleidet sein. Bei Hitze sollte er täglich geleert werden. Lebensmittel sind in gut verschließbaren Behältern am besten aufgehoben. Als Fliegenfalle eignet sich ein Gläschen Essig oder Obstsaft - ein Tropfen Spülmittel verringert hier die Oberflächenspannung der Flüssigkeit. Leimruten sind bei großem Befall nützliche Helfer, allerdings sollte man sichergehen, dass außer dem Klebstoff keine weiteren „Hilfs“-Mittel aufgetragen sind, denn Gifte haben in der Küche nichts zu suchen.

Für Menschen ungefährlich, aber manchmal lästig ist der Asiatische Marienkäfer. Wie die meisten Marienkäferarten sondert er bei Gefahr ein bitteres und giftiges Sekret ab. Vögel fressen daher meist nur einen Marienkäfer. Danach verschmähen sie diese Käferart, weshalb diese sich in Massen vermehren kann. Im Herbst finden sich so oft große Schwärme an Häuserwänden und in Wohnungen. Dies entspringt dem natürlichen Verhalten der Tiere, die in ihrer asiatischen Heimat Sonnen beschienene Felswände aufsuchen, in deren Spalten sie sich verkriechen. Sie suchen sich den Weg durch Tür- und Fensterritzen, Häuserfassaden und Dächer, um den Winter an kühlen und geschützten Plätzen zu verbringen. So sammeln sie sich zu Trauben in den Ecken der Eingangstüren, Dachböden oder Tür- und Fensterrahmen. Wird es an ihrem

Überwinterungsort zu warm, erwachen sie aus ihrer Starre und fliegen herum. Dabei verbrauchen sie ihre Energie und überleben den Winter meist nicht.

Wer die Asiatischen Marienkäfer als Untermieter vermeiden will, sollte Öffnungen oder defekte Stellen an der Außenfassade schließen (etwa mit Silikon) sowie beschädigte Tür- und Fensterrahmen ersetzen oder reparieren. Nützlich sind Insektengitter vor Dachüberhängen und Versorgungsrohren (Abluft, Entlüftung). Ist die Öffnung drei Millimeter oder größer, können die Käfer eindringen. Tiere, die den Weg schon in die Wohnung gefunden haben, können mit Kehrbesen und Schaufel und/oder Staubsauger entfernt werden. Dabei sollte man die Tiere nicht zu sehr stressen, denn sonst sondern sie ihr Abwehrsekret ab, was zu Flecken auf Wänden und Möbeln führt.

Der Asiatische Marienkäfer wurde 1982 aus Japan und China in Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt, seit 2002 taucht er in Westdeutschland immer mal wieder in Massen auf. Wissenschaftler befürchten, dass der „Neuankömmling“ durch seine Lebensweise und hohe Vermehrungsrate einige der 80 heimischen Marienkäferarten verdrängen könnte. Erkennen kann man ihn an seinem gelblichen Halsschild mit einer mittigen schwarzen M- oder W-förmigen Zeichnung. Die Flügelfarbe variiert von hellgelb bis dunkelrot - mal hat er gar keine Punkte, mal so viele, dass er beinahe schwarz erscheint.