04 | 09 | 2010
Die Grundschule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Y. Kistner   
Sonntag, den 06. Januar 2008 um 21:16 Uhr

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Foto: Samuel Degen

Die Grundschule Stupferich ist eine Grundschule im Karlsruher Stadtteil Stupferich. Es werden derzeit ca. 80 Schülerinnen und Schüler – verteilt auf 4 Klassen- unterrichtet.
Angeschlossen ist eine Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule mit z.Zt. 2 Gruppen. Dort werden vor und nach dem Unterricht die Schülerinnen und Schüler liebevoll von zwei Erzieherinnen betreut. Bei Bedarf wird auch ein gemeinsames Mittagessen gereicht.

Das Schulgebäude wurde erbaut im Jahr 1961/62 und hat helle, große Räume mit einer angeschlossenen Gymnastikhalle. Rund um die Schule ist ein geräumiger Schulhof mit großem Klettergerüst und Hüpfspielen. Viele Pausenspiele stehen den Kindern zur freien Verfügung. Angrenzend gibt es einen öffentlichen Spielplatz, der ebenfalls von der Schule genutzt wird.

Neuere Geschichte:
Zwischen 1993 und Juli 2009 war Burckhard Schneider Rektor der Schule. Seit September 2009 leitet Yvonne Kistner die Geschicke der Grundschule.

Adresse:
Grundschule Stupferich
Kleinsteinbacher Straße 14
76228 Karlsruhe
Telefon: (0721)47 26 71
Telefax: (0721) 4 76 32 40
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Profil:
Seit dem Jahr 2004 lebt und arbeitet die Schule nach ihrem Profil: Grundschule Stupferich – die naturnahe Schule im ländlichen Raum. Dem Lauf der Jahreszeiten folgend finden, auch klassenübergreifend, regelmäßig zahlreiche Projekte statt, die Elternbeirat und Förderverein unterstützen. Besonders beliebt, auch bei der Bevölkerung, sind die alljährlich stattfindenden Veranstaltungen der Schule zum Advent oder der Kinderfaschingsumzug.
Die Schule pflegt einen sehr intensiven Kontakt zu den ortsansässigen Vereinen und Institutionen So bestehen u.a. Kooperationen mit dem Sportverein, dem Gesang- und Musikverein und dem Akkordeonverein. Auch das Stupfericher Heimatmuseum bietet für die Schulkinder Angebote in der Schule an. Ebenfalls ein Anliegen ist der Schule eine enge und regelmäßige Kooperation mit dem benachbarten Kindergarten.

Besonderheiten:
Seit 2008 findet alljährlich ein Austauschprogramm mit der französischen Partnerschule Ecole Pierre Pflimlin in Vendenheim statt. An einem Tag trifft sich die gesamte Schule entweder in Frankreich oder in Deutschland bei Spiel und Spaß und zu einem grenzüberschreitenden Gedankenaustausch.
Beliebt bei den Schülern ist die Schulbibliothek, die hauptsächlich vom Förderverein getragen wird. Damit verbunden ist das Projekt „Lesepaten“, das Mütter und Väter regelmäßig in den Klassen durchführen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. April 2010 um 09:43 Uhr
 
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Neueste Nachrichten
OB Fenrich würdigt Verdienste des verstorbenen Altstadtrats Günther Rüssel

Sein engagiertes Wirken hat das Gemeinwesen in der Stadt geprägt

Als einen Mann der Tat, „dessen engagiertes Wirken das Gemeinwesen in unserer Stadt geprägt hat“, hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich den verstorbenen früheren Stadtrat Günther Rüssel bezeichnet. In seinem Kondolenzschreiben an die Angehörigen sprach er im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderats wie auch ganz persönlich das herzliche Beileid aus. „Er brachte sich mit Sachverstand, Durchsetzungsvermögen und Ideenreichtum 41 Jahre in den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe ein. An der Spitze der CDU-Gemeinderatsfraktion hielt er 24 Jahre die Fäden in der Hand“, so Fenrich in seinem Schreiben. Als Kommunalpolitiker mit Leib und Seele sei er vor Ort bei den Menschen gewesen und habe versucht zu helfen, wo er konnte, so das Stadtoberhaupt. Angebote, in die Bundes- oder Landespolitik zu wechseln, habe Günther Rüssel daher stets ausgeschlagen.

Im Gemeinderat sei er ein maßgeblicher Mitgestalter bei einer Vielzahl von bedeutsamen Entscheidungen gewesen. Fenrich: „Ich denke hierbei besonders an das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Messe Karlsruhe sowie Stadthalle und Europahalle. Auch die Belange von Kindern, Senioren und der Sozialbereich sowie der Sport lagen ihm am Herzen.“ Zudem förderte er die Städtepartnerschaften besonders mit Halle oder Temeswar, vermittelte Kontakte und organisierte Hilfstransporte. Die Stadt Temeswar verlieh Günther Rüssel in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenbürgerwürde. Unvergessen bleibe auch, so OB Fenrich, sein Einsatz für das Haus der Heimat, den Bürgerball und für das Gehörlosenzentrum, dessen Gründer und Motor Rüssel war.

Fenrich weiter: „Sein beispielhaftes Wirken fand mit der Verleihung einer Vielzahl von Auszeichnungen, darunter dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe eine besondere Würdigung. Seine Verdienste „bleiben auch durch die dunklen Wolken der jüngsten Vergangenheit ungeschmälert“, betonte Fenrich abschließend, über die vielen gemeinsamen Jahre in der Kommunalpolitik sei er Günther Rüssel persönlich als Partner und Freund verbunden gewesen.