Am Sonntag, den 22.11.2009 konnten von 10 - 17 Uhr über 200 großformatige Fotos im Rahmen einer Fotoausstellung über das fotografische Wirken des Stupfericher Fotografen Hans Pallasch im Gemeindezentrum bewundert werden. Samuel Degen von Stupferich.org hatte sich bereit erklärt, diese von Hans Pallasch ausgewählte Dias aus dessen Archiv ehrenamtlich zu digitalisieren und aufzuarbeiten. Diese Bilddateien wurden dann von einem Labor auf Fotopapier belichtet und im Gemeindezentrum vom Veranstalter der Ausstellung (CDU-Stupferich) zu einer Fotoausstellung arrangiert. Großen Anklang fand diese Fotoausstellung bei der Stupfericher Bevölkerung, kamen doch über 200 an der Ortsgeschichte interessierte Zeitzeugen, die sich diesen optischen Leckerbissen nicht entgehen lassen wollten. Die Bilder waren auch käuflich zu erwerben, was von vielen Besuchern genutzt wurde.
Bild, Video und Text: Siegfried Becker
Stupferich.org hat am Vormittag einen Filmbeitrag gedreht , sehen Sie selbst.
Stupferich.org hat Hans Pallasch nun eine eigene Rubrik gewidmet. In dieser werden wir nach und nach seine, von uns digitalisierten, Fotografien über Stupferich online stellen. Hier klicken.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 17:19 Uhr
Sein engagiertes Wirken hat das Gemeinwesen in der Stadt geprägt
Als einen Mann der Tat, „dessen engagiertes Wirken das Gemeinwesen in unserer Stadt geprägt hat“, hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich den verstorbenen früheren Stadtrat Günther Rüssel bezeichnet. In seinem Kondolenzschreiben an die Angehörigen sprach er im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderats wie auch ganz persönlich das herzliche Beileid aus. „Er brachte sich mit Sachverstand, Durchsetzungsvermögen und Ideenreichtum 41 Jahre in den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe ein. An der Spitze der CDU-Gemeinderatsfraktion hielt er 24 Jahre die Fäden in der Hand“, so Fenrich in seinem Schreiben. Als Kommunalpolitiker mit Leib und Seele sei er vor Ort bei den Menschen gewesen und habe versucht zu helfen, wo er konnte, so das Stadtoberhaupt. Angebote, in die Bundes- oder Landespolitik zu wechseln, habe Günther Rüssel daher stets ausgeschlagen.
Im Gemeinderat sei er ein maßgeblicher Mitgestalter bei einer Vielzahl von bedeutsamen Entscheidungen gewesen. Fenrich: „Ich denke hierbei besonders an das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Messe Karlsruhe sowie Stadthalle und Europahalle. Auch die Belange von Kindern, Senioren und der Sozialbereich sowie der Sport lagen ihm am Herzen.“ Zudem förderte er die Städtepartnerschaften besonders mit Halle oder Temeswar, vermittelte Kontakte und organisierte Hilfstransporte. Die Stadt Temeswar verlieh Günther Rüssel in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenbürgerwürde. Unvergessen bleibe auch, so OB Fenrich, sein Einsatz für das Haus der Heimat, den Bürgerball und für das Gehörlosenzentrum, dessen Gründer und Motor Rüssel war.
Fenrich weiter: „Sein beispielhaftes Wirken fand mit der Verleihung einer Vielzahl von Auszeichnungen, darunter dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe eine besondere Würdigung. Seine Verdienste „bleiben auch durch die dunklen Wolken der jüngsten Vergangenheit ungeschmälert“, betonte Fenrich abschließend, über die vielen gemeinsamen Jahre in der Kommunalpolitik sei er Günther Rüssel persönlich als Partner und Freund verbunden gewesen.