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  • Von Rossweiden und dem alten Grafengeschlecht Roßwag

    Neue Schreibweise für Straßennamen

    Neue Rechtschreibung für alle betroffenen Straßennamen/Schilder von über einem Dutzend Straßennamen werden bis Frühjahr ausgetauscht

    Aus Breite Gaß wird Breite Gass, aus Meßplatz wird Messplatz: Damit im Stadtbild die neue Schreibweise einheitlich erkennbar wird, sollen bis Frühjahr alle betroffenen Schilder ausgewechselt werden. Aus finanziellen Gründen war dies  bislang noch nicht konsequent umgesetzt worden. „Neue“ Namen erhalten über ein Dutzend Straßen: Am Rüppurrer Schloß, An der Roßweid, Auf dem Schlößle, Breite Gaß, Im Gäßle, Lange Gaß, Meßplatz, Nußbaumweg, Obere Gaß, Oberroßweide, Schlößleweg, Schloßbezirk, Schloßplatz, Schloßbergstraße, Stockgäßle. Unabhängig von der Rechtschreibreform hat sich die Schreibweise der Stadt Esslingen am Neckar von „ß“ in „ss“ geändert, weshalb auch hier die Schilder ausgewechselt werden. Da es sich um eine Korrektur des jeweiligen Straßennamens handelt, müssen Ausweispapiere der betroffenen Anwohner nicht geändert werden.

    Keine Änderung bei Eigennamen

    Sowohl der Duden, als auch die Gesellschaft für Deutsche Rechtschreibung sind der Auffassung, dass die 2006 in Kraft getretenen Neuregelungen zur Deutschen Rechtschreibreform auch auf Straßennamen zu übertragen ist. Auch die Kommission für deutsche Rechtschreibung empfiehlt Städten, die Straßennamen anzupassen. Von der Anpassung der Schreibweise nicht betroffen sind Eigennamen - also Personen- und Städtenamen. Beispiel: Bei der Roßwagstraße in Grötzingen bleibt alles beim Alten. Denn "Roß" hat hier nichts mit einem Pferd zu tun. Vielmehr geht der Name auf ein altes Grafengeschlecht aus dem 13. und 14. Jahrhundert zurück, der Name Roßwag taucht im 17. Jahrhundert auch als Familienname auf.

    Keine Eigennamen sind Flurnamen - und sind demzufolge zu ändern. Zu nennen sind hier An der Roßweid in Grötzingen und Oberroßweide in Beiertheim-Bulach. Um Flurnamen geht es auch bei Lußsteige, Lußstraße und Unterer Lußweg in Durlach. " Luß" hat seinen Ursprung in dem Wort "Los", wird daher als langer Vokal ausgesprochen und ist somit nicht zu ändern.

    Weitere Informationen
    Karlsruher Straßennamen

  • Kinder für das Schuljahr 2014/15 anmelden

    Anmeldetermin für den Bereich Stadt Karlsruhe ist der 12. März 2014

    Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 werden alle Kinder schulpflichtig, die bis 30. September 2014 das 6. Lebensjahr vollendet haben. Die zwischen dem 1. Oktober 2007 und 30. September 2008 Geborenen müssen daher in der für den Wohnbezirk zuständigen Grundschule angemeldet werden.

    Auch Kinder, die zwischen dem 1. Oktober 2008 und 30. Juni 2009 geboren sind, können von ihren Eltern angemeldet werden. In diesem Fall stellt die Schulleitung zuvor die Schulfähigkeit des Kindes fest. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, wird die Einschulung zurückgestellt.

    Eltern im Bereich Stadt Karlsruhe werden vom Schul- und Sportamt gebeten, ihre Kinder am Mittwoch, 12. März, von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr anzumelden oder die Öffnungszeiten der Schulsekretariate zu nutzen. Mitzubringen sind die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch. Die künftigen ABC-Schützen sollten bei der Vorstellung möglichst dabei sein. Auch erkrankte oder behinderte Kinder sind anzumelden. Außerdem weist das Amt daraf hin, dass die Aufnahme in eine bestimmte Schule eingeschränkt werden kann, wenn die Bildung zusätzlicher Eingangsklassen auf Dauer nicht gewährleistet ist. Für den Besuch einer Privatschule müssen Schulanfänger dort gemeldet und zuvor an der zuständigen Grundschule abgemeldet werden.

    Weitere Informationen
    Schulen im Internet

  • So funktioniert die Onleihe

    Einführungskurs in der Stadtbibliothek

    Eine große Bandbreite digitaler Medien wie eBooks, ePaper, eMusic, eAudios und eVideos bietet die Stadtbibliothek Karlsruhe in ihrem Onleihe-Bereich an. Wie dieses Angebot installiert und auf eBook-Readern der Marke Sony genutzt werden kann, wird am Donnerstag, 6. Februar, um 15 Uhr in einem Einführungskurs im Lernstudio der Stadtbibliothek gezeigt. Für die Teilnahme braucht es eine eigene E-Mail-Adresse. Anmeldungen nimmt die Bibliothek unter der Telefonnummer 0721/133-4201 entgegen.

    Weitere Informationen
    Stadtbibliothek Karlsruhe

  • Öffentliches Bücherregal für Durlach

    Ortsvorsteherin Alexandra Ries übergibt Freiluft-Bibliothek bei Karlsburg ihrer Bestimmung

    Nach einer Anregung des dortigen Kulturbeirats steht in wenigen Tagen auch im größten Stadtteil Durlach ein öffentliches Bücherregal. In diese kostenlose Freiluft-Bibliothek Ecke Pfinztal- und Marstallsraße können dann Bürgerinnen und Bürger Bücher einstellen und sie somit anderen zum Lesen anbieten. Auf der anderen Seite können Leseratten jederzeit Bücher aus dem bei der Karlburg aufgestellten Schrank zum Schmökern in die eigenen vier Wänden mitnehmen. Ob sie die Romane, Krimis oder Sachbücher dann zurückbringen, mit eigenen tauschen oder einfach behalten, entscheiden die Nutzerinnen und Nutzer selbst.

    Am Dienstag, 28. Januar, übergibt Ortsvorsteherin Alexandra Ries das erste in Durlach errichtete öffentliche Bücherregal um 16.30 Uhr offiziell seiner Bestimmung. Gefördert und finanziert wird das Projekt durch das Stadtamt Durlach im Rahmen der Investitionspauschale. Die Betreuung der Straßenbibliothek übernehmen als „Bücherschrankpaten“ der Historische Verein Durlach und der Verein „Die Orgelfabrik - Kultur in Durlach“. 

  • "Wetten, dass" in Karlsruhe - Stupfericher retteten die Saalwette

    Bei der Saalwette am gestrigen Samstag in der Karlsruher dm-Arena wurden von Markus Lanz 100 Bauarbeiter in ihrer Arbeitskleidung gefordert. Der Moderator stellte fest, daß es am Schluß exakt 100 Arbeiter waren, die zu seiner Niederlage und zum Erfolg der Karlsruher bei dieser Wette beitrugen.

    Also waren die drei Stupfericher Mannen Dominik Merz, Thomas Ostermeyer und Frank Grabez das Zünglein an der Waage, ohne die die Wette verloren gegangen wäre. Nachdem in unserem "Höhenstadtteil" von Karlsruhe weniger wie 1% der Stadtbevölkerung lebt, hätte auch ein Bauarbeiter von hier zum Proporz gereicht, aber nein, Stupferich hatte mit gleich dreifachem Auftritt echter Kerle die Bewohner in den Niederungen wieder einmal weit in den Schatten gestellt. Bravo Männer, wir Stupfericher sind stolz auf Euch.

    Dominik Merz stellte uns seine Fotos mit der Bemerkung zur Verfügung: "Wir waren genau 100 Arbeiter und es war eine riesen Gaudi."

    wetten
    Der Stupfericher Frank Grabez, Polier bei Trautmann, im Siegestaumel


    Boxweltmeisterin und Wettpatin Regina Halmich ist stolz auf die Stupfericher Frank Grabez und Dominik Merz...

  • Generationswechsel im Vorstand des DRK Ortsverein Stupferich

    Bei der Jahreshauptversammlung am 24. Januar 2014 wurde der Vorstand des DRK Ortsverein Stupferich neu gewählt.

    drk Stupferich
    Fotos: DRK Stupferich

    Durch 20-jährige konsequente Aufbauarbeit ist es gelungen, eine aktive und sehr engagierte Notfallhilfe, eine aus 15 Personen bestehende, gut gemischte Bereitschaft, sowie nunmehr einen, der Altersgruppe entsprechenden, neuen Vorstand zu haben.

    Allen Vorgängern und Mitstreitern sage ich hiermit ein herzliches Dankeschön und wünsche dem neuen Vorstand viel Erfolg bei der weiteren DRK Arbeit.

    Gewählt wurden:

    1. Vorsitzende: Jessica Doll, Ortsstr. 24, 76228 KA-Stupferich
    2. Vorsitzende: Helga Forster, Obere Gass 3A, 76228 KA-Stupferich
    Kasse: Alexandra Link, Stutenpferchstr. 7, 76228 KA-Stupferich
    Schriftführerin: Vanessa Billmaier, Weiklesstr. 17, 76228 KA-Stupferich

     

    Klaus Becker - alter Vorstand
    Klaus Becker

     

  • In Wolfartsweier und Stupferich tagen Ortschaftsräte

    Öffentliche Sitzungen in  Wolfartsweier und Stupferich

    Am Dienstag, 28. Januar, um 19 Uhr tritt im Rathaus Wolfartsweier der Ortschaftsrat unter seinem Vorsitzenden Jürgen Morlock zusammen. Die Mitglieder beraten über Absperrmaterial für die Freiwillige Feuerwehr und über Behindertenparkplätze und Parkflächen beim "Alten Friedhof". Zwei Anfragen befassen sich mit dem Rückschnitt von Bäumen vor dem Feuerwehrgerätehaus und der örtlichen Altpapiersammlung.

    Auch in Stupferich tagen die Ortschaftsräte. Im dortigen Sitzungssaal des Rathauses berät das Gremium am Mittwoch, 29. Januar, um 19 Uhr unter Vorsitz von Rolf Doll über Namen für Straßen im Neubaugebiet "An der Klam/Illwig" und das Stadtjubiläum 2015. Außerdem wird die künftige Nutzung der zuletzt als Lokal genutzten Räume im Gemeindezentrum Stupferich beschlossen.

    Weitere Informationen:
    Der Ortschaftsrat Stupferich im Internet

  • 2. Kartenspielabend im Lamm

     

    Hier ein Foto vom 1. Kartenspielabend im Lamm am 29. November 2013

    Foto: Samuel Degen

  • Historische Bauakten retten

    Neues Projekt von Stadtarchiv und Förderverein

    Historische Bauakten will das Stadtarchiv, unterstützt vom Förderverein Karlsruher Stadtgeschichte, durch Restaurierung und Digitalisierung retten. Bauakten sind einzigartige Quellen zur Erforschung der Baugeschichte  der Stadt sowie zur Tätigkeit einzelner Architekten oder Architektenbüros. Die darin enthaltenen Pläne sind aber teilweise so stark geschädigt, dass sie nicht mehr eingesehen werden können. Mit einer Anschubfinanzierung  der Koordinierungsstelle für den Erhalt schriftlichen Kulturguts Berlin hat das Stadtarchiv gemeinsam mit dem Bauordnungsamt der Stadt ein Projekt zur Restaurierung der Pläne denkmalgeschützter und stadtgeschichtlich bedeutsamer Häuser begonnen.

    Der Förderverein Karlsruher Stadtgeschichte hat dieses Projekt bereits unterstützt und die Patenschaft für Bauakten der Firma Junker & Ruh übernommen, die ein wichtiger Teil der Karlsruher Industriegeschichte ist. Diese und andere restaurierten Akten werden am Mittwoch, 29. Januar, um 18 Uhr im Lesesaal des Stadtarchivs, Markgrafenstraße 29, vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Dr. Hans Jürgen Vogt (Förderverein Karlsruher Stadtgeschichte) gibt Dr. Ernst Otto Bräunche einen Überblick über die historischen Bauakten im Stadtarchiv Karlsruhe. Anschließend spricht Dr. Gerhard Kabierske (Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau) über den Wert von Bauakten für die Baugeschichte

    Weitere Informationen

    Stadtarchiv

  • Stupfericher Yogalehrerin spendete 500,- Euro für Patenkinder

    Tasja Walther von My ZenYoga aus KA-Stupferich spendete 500,- Euro

    Über die Tatsache, dass viele Stupfericher überaus hilfsbereit und spendenfreudig sind, berichten wir seit Jahren mit treffenden Beispielen.

    So ist auch Tasja Walther, die seit 7 Jahren hier lebt, mit ihren Yogakursen in und um Karlsruhe-Stupferich erfolgreich und beliebt.
    Nun will sie davon kräftig etwas abgeben an die, die mit ihrer Geburt im bitterarmen Entwicklungsland Sri Lanka weniger Glück hatten wie wir hier im satten Europa.

    So entwickelte und fertigt Tasja Walther selbst eine wirksame Creme, die sie ihren Yogaschülern in Stupferich und Langensteinbach gegen eine Spende anbietet. Nun kam ein stattlicher Betrag zusammen, von dem sie nicht einen Cent in die eigene Tasche steckte, sondern aufteilte und an das Kinderhospiz in Karlsruhe sowie an den in Stupferich sehr aktiven Karlsruher Verein "Patenkinder Matara e.V." für die Neueinrichtung einer Lehrwerkstatt in 2014 für die 230 Patenkinder in Matara /Sri Lanka spendete.

    Der 2. Vorstand des Vereins, der Stupfericher Samuel Degen, konnte somit am 18. Januar 2014 in Stupferich die überaus stolze Spende über 500,- Euro entgegen nehmen und sich bei Tasja Walther von My ZenYoga und ihren Schülern für diese großartige Hilfe bedanken.


    Vorstand Samuel Degen (li) uund Tasja Walther von My ZenYoga bei der Scheckübergabe in KA-Stupferich
    Foto: Andrea Liere

     

  • Neue Regeln für das Gehwegparken

    Planungsausschuss: Auf konkurrierende Nutzungsansprüche reagieren/Rahmenplan Höhenstadtteile diskutiert

    Auf eine neue Grundlage soll in Karlsruhe das Gehwegparken gestellt werden. Mit der klarstellenden Handhabung für das Parken im öffentlichen Straßenraum  will die Stadt auf zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung reagieren sowie auf Probleme, die sich durch konkurrierende Nutzungsansprüche ergeben. Auch aus dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) ergibt sich Handlungsbedarf für die Bausteine „Fußgänger“ und „Parken“. Der VEP nennt unter anderem die Aspekte Sicherheit für Fußgänger, das Parken ordnen sowie Betrachtung des fließenden Verkehrs mit teilweise kritischen Situationen für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge. Der Planungsausschuss stimmte am Donnerstag, 16. Januar, unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert mehrheitlich zu, ein Konzept zum Gehwegparken auf den Weg zu bringen und nun in die detaillierte Prüfung zu gehen.

    Die Stadt  rückt damit -  nach Umsetzung der Maßnahmen  - von der bisherigen Praxis ab, das Parken unter Mitbenutzung des Gehwegs zu tolerieren, sofern für Fußgänger eine Breite von 1,20 Metern verbleibt. Im künftigen Konzept zum Gehwegparken generell nicht mehr geduldet werden soll etwa die Mitbenutzung des Gehwegs, obwohl eine ausreichend breite Fahrbahn vorhanden ist. Das Vorgehen soll sich auf Basis der Straßenverkehrsordnung vor allem an der jeweiligen Gehwegbreite orientieren. Zur Frage, welche Lösungen sich in den einzelnen Quartieren anbieten, wird die Verwaltung auch die Bürgerschaft einbinden.

    Im Ausschuss war man sich im Klaren darüber, dass die Umsetzung nicht immer einfach werden wird und es in einzelnen Fällen auch Diskussionsbedarf geben wird. Im nächsten Schritt werden nun die betroffenen Straßenzüge genauer betrachtet und geeignete Maßnahmen herausgearbeitet. Über die Ergebnisse der Analyse sowie Umsetzungsüberlegungen wird die Stadt dann voraussichtlich im Herbst dieses Jahres die Bevölkerung informieren.

    Rahmenplan: Gemeinsames Miteinander auf der Höhe

    Den städtebaulichen Blick in die Zukunft wollen die Karlsruher Höhenstadtteile gemeinsam werfen. Im städtebaulichen Rahmenplan für Stupferich, Hohenwettersbach, Grünwettersbach und Palmbach sowie Bergwald und Wolfartsweier sind langfristige Ziele verankert. Nach einem breit angelegten eineinhalbjährigen Beteiligungsprozess diskutierte auch der Planungsausschuss den vom Büro Sippel ais Stuttgart erarbeiteten Rahmenplan. Bevor das weitere Vorgehen bis zur konkreten Umsetzung festgezurrt wird, werden sich nun die Ortschaftsräte in ihren jeweiligen Sitzungen mit den Stärken und Schwächen der einzelnen Stadtteile, mit den vorgeschlagenen stadtteilübergreifenden Zielen und den auf die jeweiligen Stadtteile zugeschnittenen Maßnahmen befassen. Intention des Rahmenplans ist, das gemeinsame Verständnis und Handeln für die Höhenstadtteile zum Vorteil aller zu stärken.

    Während Wettesbach, Hohenwettersbach und Stupferich eher als Lage „auf der Höhe“ mit gleichem räumlichen Charakter bei nach wie vor wahrnehmbaren dörflichen Wurzeln gesehen werden, hat die nach einer Rodung entstandene Bergwaldsiedlung als einziger  Stadtteil „on Top“ einen direkten Sichtbezug von der Schwarzwaldrandhöhe auf die Rheinebene. Wolfartsweier versteht sich als Ankommenspunkt mit dem ÖPNV und „Basislager“ zu den Höhenstadtteilen. Allen gemeinsam ist, dass sie funktionale, emotionale und räumliche Verflechtungen haben und so als Einheit innerhalb der Gesamtstruktur von Karlsruhe gesehen werden müssen.

    Zu den übergeordneten Zielsetzungen für die Höhenstadtteile gehören Mobilität, Nahversorgung, Kultur und Bildung, positive Rahmenbedingungen speziell für Familien und alte Menschen, Erholungsfunktion und ortsbezogene Identitäten. Als zentrales Element wird die mittelfristige Weiterentwicklung des Mobilitätsangebots gesehen als Rückgrat für zentrale, gut erreichbare Angebotsstrukturen in den anderen Handlungsfeldern. Denn die Angebote können nicht im „Gießkannenprinzip“ in allen Stadtteilen vorgehalten werden, sondern sollen für mehrere Stadtteile an einem spezifischen Ort entwickelt werden.

    Vorschlag ist, ein gemeinschaftlich ausgerichtetes ÖPNV-Angebot zu entwickeln  - ein „ÖPNV-Rundkurs“ mit möglichst direkter Erreichbarkeit der Stadtteile untereinander, besserer Anbindung zum Umland oder auch der Weiterführung der Stadtbahn Richtung Ettlingen. Eine sichere Radwegeanbindung von Wettersbach an Wolfartsweier gehört ebenso zu den Ideen wie die Vernetzung der Radwegeverbindungen ins Umland, Car-Sharing-Angebot und Pedelecs-Ladestationen.

    Bei der Analyse der Stärken und Schwächen der einzelnen Stadtteile zeigt sich, dass jede Siedlung ihre ganz individuelle und vielschichtige Problemlage hat. Dennoch ist allen gleich, dass Lösungen in einer gezielten Innenentwicklung  zu suchen sind. Mit unterschiedlicher Intention sollte sich diese, so die Empfehlungen, beispielsweise in mehreren Höhenstadtteilen den Ortsdurchfahrten oder auch der Nahversorgung widmen.

    Für den Bergwald heißt es, die ursprünglichen Qualitäten wieder stärker mit Leben zu füllen - sich rückzubesinnen auf die aussichtsreiche Hanglage in Kombination mit ruhigen abgeschiedenen Wohnanlagen. Ansätze könnten hier die Akzentuierung des Bergwaldangers, der Aufbau eines Quartiersmanagements oder auch die Aufwertung der Wohnqualität der Hochhäuser. In Grünwettersbach zielen Vorschläge  - wie die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt „Am Wetterbach“, Freiraumplanung Wetterbach und Sanierungsgebiet im historischen Ortskern  - insbesondere auf die Sicherung einer verbindenden Ortsidentität. Auch für Palmbach liegt der Fokus neben der Ortsdurchfahrt auf der Aufwertung des Freiraums und Nahversorgung, um historische Qualitäten der früheren Waldensergemeinde wieder zu entdecken.

    Auch in Hohenwettersbach gehören Nahversorgung und die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt zu den Handlungsfeldern. In der Diskussion mit der Öffentlichkeit entstanden ist etwa die Idee, sich bewusst dem Freiraum als der „guten Stube“ des Stadtteils zuzuwenden. Bei wachsender Ortsstruktur solle man sich mit einem abgestuften Konzept für den Gesamtfreiraum und differenzierten funktionalen Angeboten um dieses verbindende Element des Stadtteils kümmern. Auch für Stupferich spielt die Ortsdurchfahrt mit den Aspekten Verkehrssicherheit und Lärmminderung  eine Rolle. Neben der baulichen Innenentwicklung gegebenenfalls sogar über ein Sanierungsgebiet nördlich der Kleinsteinbacher Straße werden eine stärkere fußläufige Vernetzung der Ortslage und die Sanierung der Bergleshalle für sinnvoll gehalten.

    Für Wolfartsweier bereits positiv ausgewirkt haben sich die Ortsumfahrung und der Stadtbahnanschluss. Allerdings sollte die Endhaltestelle besser mit dem Stadtteil vernetzt werden. Weitere Vorschläge beziehen sich unter anderem auf den Standort Zündhütle, da dieser Mittler zwischen Wolfartsweier und den übrigen Höhenstadtteilen ist. Idee ist, den Zündhütleturm als Auftakt für die Höhenstadtteile zu inszenieren sowie das parkähnliche Umfeld und den öffentlichen Raum in der Siedlung selbst aufzuwerten.

  • Räumliche Perspektiven für Karlsruhe

    Planungswerkstatt zum Räumlichen Leitbild 2015 mit fünf öffentlichen Veranstaltungen läuft von Januar bis Juni 2014

    Wie könnte und sollte sich Karlsruhe in Zukunft räumlich entwickeln? Wo liegen die Potenziale für die Planung und Gestaltung einer lebendigen und lebenswerten Stadt? Drei interdisziplinäre Teams aus Architekten, Landschafts- und Stadtplanern erarbeiten im Rahmen einer Planungswerkstatt Empfehlungen für ein "Räumliches Leitbild Karlsruhe 2015".

    Das geschieht nicht hinter verschlossenen Türen. Im Gegenteil: Die Stadt lädt alle, denen die Zukunft Karlsruhes am Herzen liegt, zur Beteiligung an der Planungswerkstatt ein. Die Auftaktveranstaltung zur Planungswerkstatt findet am Donnerstag, 30. Januar, ab 18 Uhr im Gartensaal des Karlsruher Schlosses statt. Es folgen drei weitere öffentliche „Planungs-Etappen“ mit Präsentationen des aktuellen Arbeitsstandes und eine Abschlussveranstaltung im Juni 2014. Für die Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich. 

    Als Grundlage der Planungswerkstatt dient eine Voruntersuchung zum Räumlichen Leitbild 2015, die bereits 2013 mit der Ausstellung „Die Stadt neu sehen. Zehn Fragen an Karlsruhe“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais öffentlich vorgestellt wurde. Darin geht es beispielsweise um Fragen zur zukünftigen Anbindung der Stadt an den Fluss, zur Mobilität, zum Grün, zu den Stadteingängen und den Stadtteilen. Ziel der Planungswerkstatt ist es, nun räumliche Entwicklungsoptionen für Karlsruhe zu konkretisieren und damit zukünftige Entscheidungsprozesse zur Zukunft der Stadt zu unterstützen. 

    Zum Werkstattfinale am 4. Juni soll eine gemeinsame Empfehlung für das Räumliche Leitbild ausgesprochen werden. Diese Empfehlung dient als Grundlage für eine Ausstellung zum Stadtjubiläum 2015 und als Weichenstellung für die räumliche Zukunft der Stadt. Sie wird bereits im Herbst 2014 Gegenstand weiterer öffentlicher Veranstaltungen zum „Räumlichen Leitbild 2015" sein, die das Stadtplanungsamt unter anderem in Kooperation mit dem Architekturschaufenster plant.

    Die drei Teams der Planungswerkstatt wurden am 5. Dezember 2013 nach einer öffentlichen Vorstellungsrunde mit insgesamt neun Bewerberteams ausgewählt. Das Beurteilungsgremium, bestehend aus externen Beratern, Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung, entschied sich für das internationale Planerteam West8 (Rotterdam) mit Verkehrplus (Graz) sowie für die Arbeitsgemeinschaft der Karlsruher Büros Space & Options und Urbane Strategien, die mit den Berliner Spezialisten von Urban Catalyst kooperieren. Als drittes Team wurden die erfahrenen Stadtplaner von Machleidt (Berlin), die gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Sinai (Berlin) und SHP Ingenieure (Hannover) am Räumlichen Leitbild für Karlsruhe arbeiten.

    Am 30. Januar stellen sich die drei ausgewählten Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Auftaktveranstaltung erstmals der öffentlichen Diskussion. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eröffnet die Planungswerkstatt im Gartensaal des Schlosses und Experten wie der Stadtplaner Prof. Markus Neppl (KIT) und Stadtplanungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner stellen das Verfahren vor. Im Anschluss haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, mit ihnen und den anwesenden Teams über die Aufgabenstellung und die verschiedenen Ansätze zu diskutieren. Bis zum nächsten öffentlichen Treffen am 6. März werden die Planungsteams dann ihre jeweiligen Konzeptideen weiterentwickeln.

     Die Planungswerkstatt wird vom Stadtplanungsamt Karlsruhe in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie  - KIT (Fachgebiet Quartiersplanung) veranstaltet. Weitere Informationen zur Planungswerkstatt und zum Räumlichen Leitbild und finden Interessierte unter www.karlsruhe.de/raeumlichesleitbild2015.

    Weitere Informationen

    Räumliches Leitbild

    Stadtzeitungsbeitrag vom 13. Dezember 2013

  • Senioren Winterfeier im Gemeindezentrum

    Gemütliches Zusammensein für Stupfericher Senioren 70+

    Auch dieses Jahr fand im Gemeindezentrum wieder eine Seniorenfeier statt, zu der in den Vorjahren immer im Dezember zur Weihnachtsfeier, aus Termingründen dieses mal nun im Januar zur Winterfeier eingeladen wurde. Veranstalter waren das Rote Kreuz Stupferich und die Gemeindeverwaltung Stupferich.

    So konnten sich 120 Gäste freuen, am Sonntag, den 12. Januar 2014 ab 14:30 Uhr mit einem unterhaltsamen Programm, Kaffee und Kuchen, kalten Getränken wie auch Ripple und Kartoffelsalat verwöhnt zu werden.

    In seiner Ansprache zeigte Ortsvorsteher Rolf Doll die aktuellen Entwicklungen für Senioren in Stupferich auf, wie auch deren wachsender Bedarf für betreutes Wohnen. Die Nachfrage ist groß, auf dem Gelände hinter dem Kindergarten sei eine ideale Fläche, um eine solche Einrichtung neu zu schaffen. Er erwähnte auch die Wichtigkeit des Neubaugebietes  Illwig/Klamm für die Verbesserung der Infrastruktur wie auch die angestrebte Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt, um die Sicherheit der vielen querenden Fußgänger weiter zu erhöhen.

    Klaus Becker vom Roten Kreuz stelle die Leistungsfähigkeit seiner Gruppe von Ehrenamtlichen vor, die in den vergangenen Jahren im Schnitt je 80 Einsätze für die Bürger erbrachten, was oftmals auch lebensrettend war.

    Der Gesangverein Einracht erfreute nun mit beliebten und bekannten Liedern, begleitet am Flügel vom Dirigenten Clemens Ratzel, gefolgt vom Kinderchor, der aus einer Kooperation der Grundschule Stupferich mit dem Gesangverein entstand und von der Rektorin Yvonne Kistner dirigiert wird. Natürlich durfte hier auch das "Stupfericher Lied", von den Kindern im Dialekt gesungen, nicht fehlen, was für manch wehmütig-feuchte Augen der Gäste sorgte, diese aber zumindest zu brausendem Applaus veranlasste.

    Jetzt war die Bühne frei für die Stupfericher Dorfmusikanten, um die uns sicherlich die anderen Karlsruher Stadtteile beneiden dürften. Deren Musiker sind nämlich im Kern ausgebuffte (Ex)-Profis der Badischen Staatskapelle, mit allen (musikalischen) Wassern gewaschen. Deren Spiel sorgte auch hier wieder für einen Musikgenuss auf höchstem Niveau, ein Aushängeschild allererster Klasse für unseren "Höhenstadtteil" Stupferich. Die Gemeindeverwaltung sponsort deren wertvolles Wirken im Ort durch die Bereitstellung eines kostenlosen Proberaums im Gemeindezentrum, in dem die, vom Namen her tiefstapelnden, "Dorfmusikanten" immer Donnerstags ihr beeindruckendes Spiel einüben.

    Eine wirklich gelungene Veranstaltung für die Verdienten in unserer Gemeinde, die zudem für den ganzen Spaß keinen Pfennig zu bezahlen hatten sondern auch dieses mal gerne eingeladene Gäste waren.


    Diakon König bei seinen Grußworten der kath. Kirche


    Ortschaftsrat Alfons Gartner FWV (li) gratuliert Heinz Doll CDU (re) zu dessen Ehrenbürgerschaft in Temeswar


    Kostenlose Verpflegung für die Gäste


    Ortsvorsteher Rolf Doll führt durch die Veranstaltung


    Der Gesangverein Eintracht unter der Leitung von Clemens Ratzel am Flügel


    Volles Haus


    Rektorin der Grundschule, Frau Yvonne Kistner (re) mit ihrem Kinderchor


    Die Profis "Stupfericher Dorfmusikanten"
    v.l.: Erich Flühr, Hans-Jörg Bayer, Sigmund Springmann, Ulli Dannenmaier (Daxlanden), Adolf Werresch.
    Alle Fotos: (C) Samuel Degen

     

  • Gymnasien und Realschulen stellen sich vor

    Informationsabende für Eltern und Kinder der künftigen fünften Klassen

    Über ihre Schulprofile und Bildungsangebote informieren die Gymnasien sowie die Realschulen der Stadt Karlsruhe bei ihren Informationsveranstaltungen die Eltern der künftigen fünften Klassen. In der Regel sind auch Kinder herzlich willkommen. Nähere Auskünfte erteilen die Sekretariate der jeweiligen Schulen.

    Die Gymnasien laden zu folgenden Terminen ein:

    Bismarck-Gymnasium, Bismarckstraße 8, Telefon 133-4502: Montag, 10. März, 18.30 Uhr für den Hochbegabtenzug, Mitt­­woch, 12. März, 18.30 Uhr, sowie zum Tag der offenen Tür am Samstag, 15. März, 9 bis 12 Uhr;

    Fichte-Gymnasium, So­­phienstraße 12 bis 16, Telefon 133-4508: Samstag 15. März, 10.30 und 13 Uhr;

    Goethe-Gymnasium, Renckstraße 2, Telefon 133-4512: Donnerstag 20. März, 18.30 Uhr;

    Helmholtz-Gymnasium, Kaiserallee 6, Telefon: 133-4518: Freitag, 14. März, 18.30 Uhr;

    Humboldt-Gymnasium, Wilhelm-Hausenstein-Allee 22, Telefon 133-4524: Mittwoch, 19. März, 18.30 Uhr;

    Kant-Gymnasium, Englerstraße 10, Telefon 133-4529: Dienstag, 11. März, 18.30 Uhr;

    Lessing-Gymnasium, Sophien­straße 147, Telefon 133-4536: Montag, 17. März, 17.30 und 19.30 Uhr;

    Markgrafen-Gym­nasium, Gymnasiumstraße 1-3, Telefon 133-4542: Mittwoch 19. März, 18.30 Uhr in der Karlsburg;

    Max-Planck-Gymnasium, Krokusweg 49, Telefon 133-4550: Dienstag, 8. März, 18.30 Uhr;

    Gymnasium Neureut, Unterfeldstraße 6, Telefon 978370: Donnerstag, 20. März, 18.30 Uhr;

    Otto-Hahn-Gymnasium, Im Eichbäumle 1, Telefon 133-4556: Freitag, 14. März, 18.30 Uhr.

     

    Die Realschulen geben an folgenden Tagen Auskunft:

    Friedrich-Realschule, Pfinztalstraße 78, Telefon 133-4565: Dienstag, 18. März, 19.30 Uhr;

    Hebel-Realschule, Moltkestraße 8, Telefon 133-4573: Dienstag 18. März, 17 Uhr;

    Nebenius-Realschule, Nebeniusstraße 22, Telefon 133-4581: Mittwoch, 12. März, 16 Uhr;

    Realschule Neureut, Unterfeldstraße 6, Telefon 978470: Dienstag, 11. März, 19.30 Uhr;

    Realschule Rüppurr, Rosenweg 1, Telefon 133-4589: Donnerstag,       13. März; 14. Uhr;

    Rennbuckel-Realschule, Bonner Straße 22, Telefon 133-4596: Freitag, 21. Februar, 15 Uhr;

    Sophie-Scholl-Realschule, Joachim-Kurzaj-Weg 4, Telefon 133-4606: Mittwoch, 19. März, 18. Uhr;

    Tulla-Realschule, Forststraße 4, Telefon 133-4614: Montag 17. März, 18.30 Uhr.

    Weitere Informationen
    Infotage der Gymnasiein und Realschulen

  • Jugendfeuerwehr sammelte Weihnachtsbäume ein

    Auch dieses Jahr fuhren die Jugendlichen der Stupfericher Feuerwehr am heutigen Samstag, den 11. Januar von Haus zu Haus, klingelten und fragten, um ausgediente Tannenbäume kostenlos einzusammeln und abzufahren.
    Ludwig Kast, langjähriger ehemaliger Feuerwehrkommandant und stv. Ortsvorsteher, stellte hierzu, wie jedes Jahr, sein Traktor-Gespann zur Verfügung und packte engagiert mit an.


    Ludwig Kast (li) und Aktive der Jugendfeuerwehr Stupferich. // Foto: Samuel Degen
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken

  • Tiere und Pflanzen des Jahres sind auch in Karlsruhe zu finden

    Baum des Jahres

    Trauben-Eiche, Grünspecht und Co

    Einer ganzen Reihe Pflanzen und Tieren wird alljährlich von unterschiedlichen Jurys das Attribut "des Jahres" verliehen. Weil sie besonders gefährdet, besonders schützenswert, besonders selten oder besonders schön sind. Oder aus vielerlei anderen Gründen. Auch in und um Karlsruhe lassen sich 2014 solcherart ausgezeichnete Tiere und Pflanzen bewundern.

    Da wäre etwa die Trauben-Eiche, der Baum des Jahres 2014. Nach der häufiger anzutreffenden Stiel-Eiche ist dieser Baum die zweite Eiche mit der Ehrung. "Die Wahl dieser ökologisch und ökonomisch wertvollen Baumart zum Baum des Jahres freut mich sehr", sagt Ulrich Kienzler, Leiter der Forstabteilung im Liegenschaftsamt. Der Baum, der sich in Karlsruhe unter anderem im Hardtwald findet, kann bis zu 350 Jahre alt werden. Auch alte Bäume sind wertvoll. Denn sie bieten etwa dem geschützten Eichen-Heldbock Unterschlupf, wie Kienzler erläutert. "Das Holz der Trauben-Eiche", weiß Kienzler, "ist das klassische Holz für das Barrique-Weinfass oder für wertvolle Holzfurniere." Den Germanen galt die Eiche als Heiliger Baum, im Mittelalter genoss sie als Mastbaum für die Waldweide - auch im Hardtwald - eine hervorragende Bedeutung. Es gab sogar das Sprichwort "An den Eichen wachsen die besten Schinken", weil sich die Schweine bei der Waldweide von den Eicheln ernährten. 300 Jahre lang wurde die Eiche allerdings schonungslos genutzt. Mit den Erlösen des Holzverkaufs wurden Kriege finanziert. Der Schiffsbau fraß ganze Eichenwälder weg. Und auch im Hausbau war Eichenholz sehr beliebt.

    „Heute tritt unter dem Aspekt des Klimawandels und der hohen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz der Anbau der Eiche wieder mehr in den Vordergrund“, berichtet Ulrich Kienzler. Dafür ist aber aktives waldbauliches Handeln notwendig, das heißt die jungen Trauben-Eichen müssen auf lichteren Flächen gepflanzt und vor Wildverbiss geschützt werden. Ein großes Problem stellt der Wurzelfrass der Engerlinge dar. Diese fressen die Feinwurzeln der jungen Bäume, so dass fast immer Nachpflanzungen nötig sind. Im Hardtwald wird so versucht, jedes Jahr auf einer Fläche von einem Hektar Eichen nachzupflanzen. Das Land als Waldbesitzer wendet dafür je Hektar Kosten von etwa 15.000 Euro auf. Eine vergleichbare Kiefern-Pflanzung kostet nur die Hälfte davon.

    Weitere Tiere und Pflanzen des Jahres

    Der Grünspecht, Vogel des Jahres, ist der einzige Specht, der am Boden zu beobachten ist. Denn seine Leibspeise sind Ameisen. Er braucht lichte Wälder und Streuobstwiesen, wie sie etwa in Wettersbach zu finden sind. Aber er ist auch an vielen anderen Stellen in und um Karlsruhe zuhause. Dagegen nur vereinzelt ist die Schwanenblume zu entdecken. Die Loki-Schmidt-Stiftung hat sie zur Blume des Jahres 2014 auserkoren. Sie ist eine Pflanze der Rheinniederung, die feuchten Boden oder flache Gewässer benötigt.

    Dort ist dann vielleicht auch die Gelbbauchunke zu finden, der Lurch des Jahres. Sie lebt in flachen Tümpeln, die auch mal austrocknen, wie es sie beispielsweise am Weingartener Moor gibt. An trockenen Stellen lebt relativ häufig der Schmetterling des Jahres. Der Wolfsmilchschwärmer fliegt von Mai bis Juli und hat eine Flügelspannweite von sieben bis acht Zentimeter. Seine Raupe lebt in der Zypressenwolfsmilch.

    Das Tier das Jahres, das Wisent, war nahezu ausgestorben und hat keine natürlichen Standorte mehr. Allerdings kann es im Tierpark Oberwald beobachtet werden.

    Baum des Jahres

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    Tiere und Pflanzen des Jahres

  • Stupfericher Heinz Doll - Ehrenbürger von Temeswar

    Ehrenbürgerschaft Temeswars für Heinz Doll (CDU)
    Vorsitzender des Freundeskreises Karlsruhe-Temeswar geehrt / Glückwunsch von OB Dr. Mentrup


    Heinz Doll (2. von rechts), der Vorsitzende des Freundeskreises Karlsruhe-Temeswar, ist Ehrenbürger von Temeswar. Der Oberbürgermeister von Karlsruhes rumänischer Partnerstadt, Nicolae Robu (2. von links), hat ihm die Urkunde und die Medaille überreicht. Temeswars Alt-OBs Viorel Oancea (links) und Gheorge Ciuhandu waren Teilnehmer bei der Zeremonie.


    Der Vorsitzende des Freundeskreises Karlsruhe-Temeswar, Heinz Doll, ist Ehrenbürger von Temeswar. Der Gemeinderat der Karlsruher Partnerstadt in Rumänien hat dies einstimmig beschlossen und Temeswars neuer Oberbürgermeister Nicolae Robu hat Doll vor wenigen Tagen die zugehörige Urkunde und Medaille überreicht.

    Karlsruhes Stadtoberhaupt Dr. Frank Mentrup hat Doll zu der Ehrung gratuliert. Dies sei eine verdiente Würdigung seines jahrzehntelangen Wirkens. Seit seiner Gründung habe der Freundeskreis Karlsruhe-Temeschburg/Temeschwar mit Dolls großem Einsatz und Engagement Hilfstransporte mit lebenswichtigen Gütern in die Partnerstadt zusammengestellt und organisiert. Zahlreiche soziale Institutionen, Schulen und Krankenhäuser hätten mit diesen Gütern fachgerecht ausgestattet werden können. Dr. Mentrup lobt das unbürokratische und an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Handeln und Helfen Dolls und des Freundeskreises.

    Dr. Mentrup weiter: "Immer sind Sie zur Stelle, wenn es darum geht, Freunden aus Temeswar zu helfen, sie in Karlsruhe zu begleiten und zu betreuen, sie unterzubringen und vieles mehr. Für Ihre Verdienste rund um die Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Temeswar spreche ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung aus."

    In seiner Laudatio hatte Temeswars OB Robu ebenfalls Dolls langjährigen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt und die Beziehungen zwischen Temeswar und Karlsruhe gewürdigt. Bei 55 verschiedenen Hilfssendungen seinen immerhin 625 Tonnen Produkte nach Rumänien gekommen.

    Details und Download

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    Der Stupfericher Heinz Doll im Videointerview - produziert von der Medienwerkstatt STUPFERICH.ORG - Siegfried Becker & Samuel Degen
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