28 | 04 | 2017
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  • MV Lyra Stupferich, Herbstfest2012


    Plakat: Design by Timo Becker

  • Stupfericher Kinderferienprogramm 2012


  • Die Jugend ist vom Lager zurück

    Die Stupfericher KJG-Jugend ist wieder vom Lager zurück.

    Schön war`s in Österreich - darin sind sich wohl alle einig. Traumhaftes Ferienwetter, super Programm, tolles Ferienheim usw. usw.
    Hier geht es zum Blog, der von der Jugend in Österreich online gestellt wurde.


    Fotos: Samuel Degen
    Eltern und Kinder freuen sich nach 2 Wochen auf das Wiedersehen


    Super Performance auf dem Pfarrhof: Der Lagertanz 2012


    Eltern und Geschwister sind begeistert.

  • Vom Nutzen der Strahlen

    Laserscan-Befliegung macht Solardach-Kataster möglich


    Die Sonne hat eine enorme Kraft. Manchmal bekommt man sie schmerzlich zu spüren, immer häufiger wird sie jedoch genutzt, um Strom und warmes Wasser zu erzeugen. Und das Klima und Umwelt schonend. Doch welche Orte bzw. welche Häuser eignen sich für Photovoltaik bzw. Solarthermie?

    Für das Gebiet der Fächerstadt hat die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zusammen mit dem Steinbeis-Trans­fer­zentrum für Geoinformations- und Landmanagement (STZ) unter www.sonne-trifft-dach.de ein Solardach-Kataster entwickelt, das mit wenigen Klicks unter anderem darüber informiert, ob sich ein Dach eignet, welche Modulfläche optimal wäre und wie groß die CO2-Ein­spa­rung ist. Grundlage für das seit zwei Jahren existierende Portal sind Laser­scan-Daten, die das städtische Liegenschaftsamt zur Verfügung gestellt hat. Denn Ausrichtung, Neigung und mögliche Verschattung eines Daches sind die entscheidenden Faktoren und diese wiederum lassen sich am einfachsten aus einem dreidimensionalem Höhenmodell ablesen.

    Gewonnen wurden diese, wie Karthografie-In­ge­nieur Thomas Hauenstein vom Liegenschaftsamt berichtet, durch eine Laserscan-Befliegung des Stadtgebiets, die das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) durchgeführt hat. Dabei wird von einem Flugzeug aus ein Laserstrahl auf den Boden geschickt und je schneller das Echo des Strahls wieder den Sensor am Flugzeug erreicht desto näher liegt der reflektierte Punkt, desto höher ist also das gemessene Objekt. Position und Neigung des Lasers werden über GPS und IRS (Trägheitsnavigationssystem) bestimmt.

    Zwei Milliarden Messpunkte
    "Uns liegen rund zwei Milliarden Messpunkte für das Stadtgebiet vor", informiert Hauenstein. Dabei sei die Höhengenauigkeit in der  Regel besser als 20 Zentimeter. Aus diesen Rohdaten, so Hauenstein weiter, errechne das Liegenschaftsamt dann ein digitales Geländemodell, das auch die Grundlage bildet für das 3D-Stadtmodell. "Rund 15 bis 20 Städte sind relativ weit mit ihren 3D-Modellen", so der Kartografie-Ingenieur. "Vor rund zehn Jahren sind wir nach München oder Köln gefahren, um uns zu informieren, heute kommen Städte wie Baden-Baden, Pforzheim oder Ettlingen zu uns."

    Genutzt wird das aus den Laser­scan-Daten gewonnene digitale Geländemodell beispielsweise vom Umweltamt für eine Übersicht der Schutzgebiete im Stadtgebiet oder auch vom Denkmalschutz für die Fundstättenanalyse von Prähistorischen Grabhügeln. Anhand des Laser­scan-Datensatzes habe sich etwa herausgestellt, so Hauenstein, dass der höchste Punkt Karlsruhes mit 323 Metern beim Wildschweingehege in Grünwettersbach liegt. Weitere Nutzer des digitalen Geländemodells sind das Tiefbauamt - zur Volumennachberechnung für Regenrückhaltebecken und zur Regenabfluss-Simulation, das Stadtplanungsamt - zur Lärmminderungsplanung, oder auch das Gartenbauamt - zur Hangneigungs-Analyse.

    Und natürlich die KEK für das Solardach-Kataster. "Wir sind sehr froh, dass uns das Liegenschaftsamt die Rohdaten der Laserscan-Beflie­gung zur Verfügung gestellt hat", berichtet KEK-Prokuristin Birgit Groh, "denn wir wollten schon lange ein solches Solardach-Kataster." Realisiert hat es dann im Auftrag der KEK, einer gemeinnützigen Gesellschaft von Stadt und Stadtwerken, das STZ. Wer unter www.sonne-trifft-dach.de seine Adresse eingibt, kann sofort sehen, wie gut das eigene Dach beispielsweise für Photovoltaik geeignet ist (rot = sehr gut, orange = gut, gelb = bedingt).

    Individueller Ertragsrechner
    Außerdem, informiert Groh, gebe es eine Empfehlung für Modulfläche und -typ sowie einen individuellen Ertragsrechner. "Programmiert hat ihn ebenfalls das STZ und er wird auch gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) aktualisiert", ergänzt die Diplomphysikerin. Und wer die Kraft der Sonne für die Erzeugung von Strom oder warmem Wasser nutzen will, bekommt unter www.sonne-trifft-dach.de auch Tipps zu Finanzierung oder Infos zu den Themen Denkmalschutz und Baugenehmigung.

  • Waldbäume kulinarisch erleben

    Rundgang der Waldpädagogik zeigt Bäume als Lieferanten gesunder Köstlichkeiten

    Bei einem Spaziergang der Waldpädagogik des städtischen Liegenschaftsamts können Interessierte am 16. September Waldbäume aus eher ungewöhnlicher Perspektive erleben: als Lieferanten gesunder Köstlichkeiten. Margarete Ratzel zeigt an diesem Sonntag den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei einem Rundgang die kulinarische Seite der Bäume, gibt Tipps zu Baumsalat oder Waldknabbereien. Die Tour beginnt um 9.30 Uhr am Lindenrondell am Ahaweg (Schlossparkausgang am Teich) und endet gegen 12 Uhr.

    Anmeldungen zu "Waldbäume kulinarisch" nimmt die Waldpädagogik Karlsruhe, am Weinweg 43 zu ihren Sprechstunden (dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr) telefonisch unter der Rufnummer 0721/133-7354 entgegen oder per E-Mail an: waldpaedagogik@la.karlsruhe.de. Waldpadagogik im Internet: www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

  • Ü-40 Turnier des Süddeutschen Fußballverbandes bei der SG Stupferich

    Ü-40 Turnier des Süddeutschen Fußballverbandes

    Im Rahmen von 100 Jahre Fußball in Stupferich findet am Wochenende 1. und 2. September ein Ü-40 Turnier des Süddeutschen Fußballverbandes statt.

    Die Fußballabteilung der Sportgemeinschaft richtet zusammen mit dem Badischen Fußballverband diese Veranstaltung aus.

    Die Teilnehmer kommen aus den Landesverbänden Baden, Südbaden, Bayern, Hessen und Württemberg und haben sich für diese Zwischenrunde qualifiziert.

    Gespielt wird in einer Fünferrunde "Jeder gegen Jeden". (siehe Spielplan)
    Die beiden bestplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft vom 14. bis 16. September in Berlin.

    Wir freuen uns auf unserer Sportanlage Gäste aus ganz Süddeutschland willkommen zu heißen.

    Außerdem findet am Sonntag, den 2. September noch im Anschluss Punktspiele unserer 2. Mannschaft ( C-Klasse 16.00 Uhr) und 1. Mannschaft
    (A-Klasse 18.00 Uhr) gegen FSV Alem. Rüppurr statt.

    Hierzu laden wir die Bevölkerung recht herzlich ein.

     
       Hier der Link zu den Turnierbestimmungen und zum aktuellen Spielplan

  • Streifzüge durch Höhenstadtteile

    Bürgerinnen und Bürger können vor Ort Handlungsfelder benennen / Dialogischer Prozess zur Entwicklung gemeinsamen Rahmenplans

    Nach entsprechendem Beschluss des Gemeinderats will die Stadt für die Höhenstadtteile Hohenwettersbach, Stupferich und Wettersbach sowie für Wolfartsweier und die zu Durlach gehörende Bergwaldsiedlung einen gemeinsamen städtebaulichen Rahmenplan entwickeln. Dieser Rahmenplan soll der Kommunalpolitik und den Bürgerinnen und Bürgern Entscheidungshilfen bei künftigen Vorhaben in den einzelnen Stadtteilen geben, etwa bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans oder bei der Aufstellung von neuen Bebauungsplänen.

    Der Rahmenplan soll in einem so genannten dialogischen Prozess mit den Ortschaftsräten der Stadtteile, dem Vorstand der Bürgergemeinschaft Bergwald sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort entstehen. Mit der Moderation dieses Prozesses haben Stadt und Verantwortliche für die Stadtteile das Planungsbüro Sippel beauftragt. Zum Auftakt des dialogischen Prozesses arbeiteten beteiligte Ortschaftsräte und Bürgergemeinschaft Bergwald auf einer gemeinsamen Sitzung im Juli Stärken und Potenziale etwa in Wohnqualität und Infrastruktur heraus. Dabei benannten die Akteure auch Schwächen und Handlungsfelder. Nachdem die Stadt ihrerseits eine verwaltungsinterne Projektgruppe zur Begleitung des Prozesses installierte, beginnt jetzt nach den Sommerferien die Beteiligung der Öffentlichkeit.

    Dabei stehen im ersten Schritt Streifzüge durch die Stadtteile auf dem Programm, bei denen interessierte Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort die aus ihrer Sicht jeweils notwendigen Handlungsfelder benennen können. Als erster Streifzug geht am Mittwoch, 19. September, ein Spaziergang vom Bergwald nach Wolfartsweier. Treffpunkt dazu ist um 18 Uhr an der Bushaltestelle der Bergwaldsiedlung in der Elsa-Brändström-Straße. Ziel des Spaziergangs ist das Zündhütle. Die nächsten beiden Streifzüge sind kleine Radtouren. Am Montag, 24. September, geht es von Palmbach nach Grünwettersbach. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Parkplatz der Anschlussstelle der Autobahn A8. Und eine Fahrt auf dem Drahtesel von Stupferich über den Batzenhof zum Milchhäusle nach Hohenwettersbach beschließt am Dienstag, 25. September, den kleinen Reigen. Treffpunkt zu diesem Streifzug ist um 18 Uhr auf dem Platz vor dem Gemeindezentrum Stupferich.

  • Kulturfreunde Albgau laden zum legendären ETZENROCK


    Zum vierten Mal in Folge laden die Kulturfreunde Albgau zum legendären ETZENROCK ein. Nach der Wiedergeburt 2009 und der Fortführung 2010 und 2011 findet die Rockparty auch im Jahr 2012 statt. Auch dieses Jahr könnt Ihr euch auf drei Klasse Bands freuen.

    Also ROTSTIFT im Kalender ansetzten und TERMIN sichern! LET´s ROCK am 15.09.2012 ab 20 Uhr!

    Den Auftakt für ETZENROCK 2012 machen „Dead Horse“. Keine Unbekannten, die Jungs waren schon beim ersten Etzenrock 2009, in der Wiesenfesthalle auf der Bühne gestanden. Nun kommen Sie wieder und sind bereit euch richtig einzuheizen, natürlich mit den besten Songs von Guns’n Roses. In einer etwas neueren Besetzung spielen sie die größten Lieder der US-amerikanischen Hard Rock Band nach. Natürlich wird auch das Ein oder Andere Gitarrensolo a´la Slash nicht fehlen.

    Weiter geht’s mit Scrambled X. Hier dürft Ihr Euch auf Covers von Metallica, Deep Purple, Motörhead, Saxon, Judas Priest und vielen mehr freuen. Alles was das Hard-Rock-Herz begehrt! Die Band ist seit über 20 Jahren erfolgreich unterwegs und wir freuen uns, dass Sie mit beim ETZENROCK 2012 dabei sind.

    Als Höhepunkt rocken die Jungs von 90/DD die Bühne. Schon beim ersten Etzenrock 2009 war die Tribute to AC/DC Band in der Wiesenfesthalle. Im Repertoire haben Sie unter anderem Songs wie “You shook me all night long”, “Hells Bells”, “Highway to Hell” oder “The Jack”. Kurz und knapp gesagt Badens Best AC/DC Covers!

    Die Karte kostet im VVK 10 Euro an der Abendkasse 12 Euro!
    Veranstaltungsort : Wiesenfesthalle Etzenrot - Esternaystraße 67 - 76337 Waldbronn - Einlass: ab 20 Uhr
    VVK-Stelle: Tickets gibt’s im Hirsch Etzenrot, Hohbergstraße 42, 76337 Waldbronn


  • Kulturtip - Theater in der Orgelfabrik Durlach


    Bühnenfotografie: Samuel Degen - zur Fotogalerie hier klicken

    Ein altes Gemäuer, kahle von Pilz befallene Mauern, eine unheilvolle Atmosphäre.

    Dort leben sie – Roderick und Madeline Usher, die letzten ihres Geschlechtes. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, und eine seltsame Furcht liegt über allen.

    Kann der zu Hilfe gerufene Freund das Schicksal aufhalten? Oder wird er wie alle hineingezogen in diese Welt des Schreckens? Edgar Allan Poe hat mit seiner Erzählung „Der Untergang des Hauses Usher“ ein Meisterwerk geschaffen.

    Und nach dieser Vorlage bringt das „Theater in der Orgelfabrik“ jetzt die neue Uraufführung zum 25-jährigen Jubiläum heraus. Ein Stück, wie geschaffen für die Orgelfabrik und das Ensemble, eine Mischung aus Gespenstergeschichte, Gruselkomödie und das Ganze mit einem guten Schuss bizarren Humors.

    Theaterstück von Gabriele Michel und Franco Rosa nach E.A. Poe
    Uraufführung am 18. August 2012

    Weitere Vorstellungen am 24./ 25. und 31. August, am 1./ 7./ 8./ 14./ 15. September, am 5./ 6./ 12. Oktober und zum letzten Mal am 13. Oktober.

    Es spielen: Martina Eckrich, Gabriele Michel, Ulrike Schmitt, Katrin Wünschel; Sven Fechner, Oliver Grimm, Ramayya Kumar, Jack Recknitz, Franco Rosa u.a.
    Licht: Peter Schmitt
    Inszenierung: Franco Rosa
    Beginn jeweils 20.00 Uhr, Eintritt 14 €/ 12 €

  • Stupfericher Kinder/Jugendliche sind wieder im Lager

    Und Tränen sind auch geflossen. Ist aber auch verständlich, wenn es vor allem für die Jüngsten heißt, nun 2 Wochen fernab von Zuhause die Ferien verbringen zu müssen. Ober aber zu dürfen, das gilt vor allem für die Älteren.

    Aber hallo, bei dem tollen Programm, das die Kath. Jugend Stupferich seit Jahren in ihrem Sommerlager aufzieht, bleibt doch gar kein Raum für Heimweh.

    So ging es am vergangenen Samstag mit zwei großen Bussen ab zum 2012er Lager nach Österreich. Fast 70 Stupfericher Kinder und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren fuhren wie immer mit. Plus dem wichtigen Riesenstab von Leitern, Küchenleuten wie auch vorneweg dem in Stupferich so beliebten Diakon Bernhard König.

    Tägliche News aus dem Lager gibt es hier. Und später dürfen dann die Eltern wieder ins Gemeinezentrum zum "Lagerabendfilm". Aber bis dahin ist es noch ein bischen....


    Fotos: Samuel Degen
    Die Gruppenleiter stellen sich vor und informieren die Teilnehmer über ihre Zuteilung.


    Diakon König - auch er ist wieder vor Ort dabei.


    Es wird ernst - die Busse fahren ohne die Eltern ab.

  • Umweltzone wird verschärft

    Fahrverbot mit gelber Umweltplakette ab 1. Januar 2013

    Ab  1. Januar 2013 dürfen nur noch Autos mit grüner Umweltplakette in die Karlsruher Umweltzone fahren. "Mit dieser Regelung soll der gesundheitsschädliche Feinstaub aus Autoabgasen weiter reduziert werden", erläuterte Dr. Björn Weiße, Amtsleiter des Ordnungs- und Bürgeramtes (OA), die Entscheidung der Landesverwaltung. "Über das Fahrverbot haben wir in den vergangenen Wochen rund 10.000 Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter informiert, deren Autos eine gelbe Plakette haben", so der Amtschef weiter und wies darauf hin, dass mit dem Anschreiben seiner Behörde auch auf die Möglichkeit der Umrüstung mit Feinstaubfilter und auf die Regelungen einer Ausnahmegenehmigung hingewiesen wurde.

    Den Autofahrerinnen und Autofahrern, die mit Beginn des kommenden Jahres die Umweltzone meiden müssen, empfiehlt Weiße, sich bei einer technischen Überwachungsorganisation, wie beispielsweise beim TÜV oder bei der DEKRA, über die Möglichkeit einer Nachrüstung zu erkundigen. Ein erfolgreicher Einbau wird vom Staat mit bis zu 330 Euro gefördert. Informationen dazu gibt es beim im Internet unter www.bafa.de.

    Sofern eine Nachrüstung nicht möglich ist, kann im Einzelfall für das Fahrzeug maximal bis zum 31. Dezember 2013 eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Diese ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft. Hierzu ist der Straßenverkehrsstelle des Ordnungs- und Bürgeramtes zum einen eine Bescheinigung der technischen Überwachungsorganisation vorzulegen, mit der nachgewiesen wird, dass das Fahrzeug nicht umgerüstet werden kann. Zum anderen bedarf es eines Nachweises, dass eine Fahrzeugersatzbeschaffung aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Diese Voraussetzung ist bei Privatpersonen gegeben, wenn ihr Nettoeinkommen unter 1.130 Euro liegt. Bei einer gewerblichen Nutzung ist dieser Grund durch einen Steuerberater oder einen Wirtschaftsprüfer nachzuweisen. Dabei muss das Fahrzeug bereits vor dem 1. Januar 2010 auf den derzeitigen Fahrzeughaltenden zugelassen sein. Liegen diese Voraussetzungen vor, muss dem OA  darüber hinaus dargelegt werden, warum ein überwiegendes und unaufschiebbares Interesse an der Einfahrt in die Umweltzone besteht.

    Anträge auf Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der Umweltzone können ab Montag, 1. Oktober, bei der Straßenverkehrsstelle des Ordnungs- und Bürgeramtes in der Steinhäuserstraße 22 gestellt werden. Der Antrag und weitere Informationen zur Umweltzone können im Internet unter http://www1.karlsruhe.de/service/d115/detail.php?prod_id=612 heruntergeladen werden.

  • "Methusalems" in den Karlsruher Wäldern


    Foto: Stadt Karlsruhe

    Forst pflegt alte Bäume / Lebensraum für Tiere und Pflanzen

    Ist das aber ein toller Baum - wie alt ist denn der? So lautet häufig die Frage von Kindern und Erwachsenen bei Führungen durch den Wald, berichtet Ulrich Kienzler, Leiter der Forstabteilung im Liegenschaftsamt. Gemeint sind meistens dicke und urwüchsige Bäume, die besonders auffällig sind. Die Antwort auf die Frage ist gar nicht so einfach. Denn eine Pappel mit einem Stammdurchmesser von einem Meter ist vielleicht erst 50 Jahre alt, eine Eiche mit gleichem Durchmesser aber häufig schon über 200 Jahre.

    Älteste Eichen stehen im Hardtwald

    "Die ältesten Bäume stehen natürlich im Hardtwald", informiert Kienzler. Die ältesten Eichen mit maximal 370 Jahren sind unweit der Waldstadt in der Staatswald-Abteilung mit dem Namen "Hagsfelder Eichen" zu finden. Hier wurden schon vor Jahrhunderten Eichen gepflanzt und gepflegt. Ihre Früchte, die Eicheln, waren wichtige Grundlage für die Waldweide mit Schweinen und damit lebenswichtig für die Bevölkerung. Diese sogenannten "Hutewälder" war licht. Heute ist der Hardtwald viel dichter.

    Alte Eichen findet Waldbesucher auch im städtischen Oberwald. Diese sind zwar deutlich jünger als im Hardtwald, bringen es aber immerhin auf stattliche 180 Jahre. Auch in den anderen Wäldern in und um Karlsruhe findet man viele alte und dicke Bäume anderer Baumarten: Dazu zählen etwa die Schwarzpappeln mit typischen Maserknollen im Rappenwört unweit des Altrheins, markante Rotbuchen im Hardtwald, im Oberwald und im Bergwald oder so genannte Wirtschaftspappeln in der Rheinaue, beim Oberwaldsee oder am Pfinzentlastungskanal. Die Besonderheiten entdecken dabei nur wenige Waldbesucher: zum Beispiel die wenigen, vom Ulmensterben verschonten Flatterulmen im Oberwald in der Nähe der Wildgehege oder dicke Eschen im Oberwald nahe der Autobahn.

    Alte Eichen sind oft geschwächt

    Die alten Eichen, die noch die Stadtgründung Karlsruhes erlebten, erhält der Forst schon seit vielen Jahrzehnten. Leider sind viele von ihnen durch den extremen Trockensommer 2003 geschwächt und in der Folge von Insekten befallen worden. Auch der in Karlsruhe bekannte und relativ häufig anzutreffende Heldbock besiedelt solche geschwächten Eichen. Er ist jedoch selbst nicht für das Absterben der Eichen verantwortlich, er braucht lebendige Bäume als Brutstätte. Das Absterben besorgen Larven anderer Käfer, meistens aus der Familie der Prachtkäfer.

    Das Alter wird über Jahresringe oder Bohrkernprobe bestimmt

    Um das Alter eines Baumes genau bestimmen zu können, müssten die Jahresringe an einer Stammscheibe gezählt werden oder man müsste eine Bohrkernprobe entnehmen. Jeder Jahresring besteht aus Frühholz, das dem Wassertransport dient, und dem Spätholz, das für die Festigkeit des Holzes verantwortlich ist. Die Jahrringe entstehen durch den Wechsel der Jahreszeiten. Förster können auch ohne genaue Untersuchungen ziemlich genau abschätzen, wie alt ein Baum ist. Denn sie kennen die Ergebnisse der Waldinventuren, in dem unter anderem das Alter der Waldbäume vermerkt ist. In Baden werden seit 1833 alle zehn Jahre solche Waldinventuren durchgeführt. Bis heute sind sie unverzichtbare Grundlage für eine nachhaltige Forstwirtschaft.

    Lebensraum für Tiere und Pflanzen

    Die häufig vorkommenden alten und dicken Bäume zeigen, dass in den Karlsruher Wäldern der Forst schon seit langer Zeit auf den Erhalt dieser alten Bäume achtet. Früher meistens aus landschaftlichen Gründen, heute eher aus Gründen des Natur- und Artenschutzes. "Der ökologische Wert von Bäumen steigt mit dem Alter und dem Baumdurchmesser. Auch nach seinem Absterben dient ein Baum noch Jahre oder Jahrzehnte Vögeln, Fledermäusen, Käfern oder Pilzen als Lebensraum", betont Kienzler.

    Regelmäßige Kontrolle der Bäume

    Im Zuge einer naturnahen und umfassend nachhaltigen Waldbewirtschaftung wird heute im Wald ein sogenanntes Alt- und Totholzkonzept umgesetzt. Es soll sicherstellen, dass auch künftig ausreichend alte und dicke Bäume als ökologische Trittsteine im Wald bleiben.

    Aber wie immer geht es nicht konfliktfrei. Alte Bäume stellen durch dürre Äste oder abgefaulte Wurzeln Gefahren dar, für die der Waldbesitzer in bestimmten Fällen haftet. Deshalb kontrollieren die Forstleute Bäume entlang von Straßen, Bahnlinien oder an Erholungseinrichtungen im Wald. Bäume, von denen besondere Gefahren ausgehen, müssen aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht eingekürzt oder gefällt werden.

  • Boa Constrictor wurde gefunden

    Halter entdeckt Reptil auf angrenzendem Wiesengrundstück

    Entwarnung für Hohenwettersbach: Die Boa Constrictor wurde von ihrem Halter gefunden. Das Reptil hatte sich auf einem angrenzenden Wiesengrundstück verborgen und befindet sich jetzt wieder im sicheren Terrarium.

  • Das Brot kommt aus dem Backofen und die Butter aus dem Kühlregal


    Mähdräscher auf dem Feld von Ludwig Kast am Betonweg hinter dem Rückhaltebecken


    Ludwig Kast (unten) bangt um die Ernte 2012 - hoffentlich ist sein Getreide nicht zu feucht, das gibt Abzüge.

    Stupfericher Nebenerwerbsbauern sorgen sich wegen Gegenwind aus Stuttgart

    Wer freut sich nicht bei seinen Spaziergängen rings um unser herrlich gelegenes Stupferich über wohl bestellte Felder und gepflegte Landschaften. Dahinter steckt kein Zufall, da arbeiten gerade mal 20 engagierte Stupfericher im landwirtschaftlichen Nebenerwerb hart daran. Nicht nur die Pflege unserer Kulturlandschaften wird von ihnen geleistet, ihre Produkte tragen auch wesentlich zur Ernährungsversorgung der regionalen Bevölkerung bei.

    Der stv. Ortsvorsteher Ludwig Kast, er ist einer dieser engagierten Nebenerwerbslandwirte, gab uns nähere Informationen: "Die ganze Stupfericher Gemarkung umfasst 645 ha, davon sind ca. 160 ha Wald, ca. 30-50 ha Ortsetter und Straßen, wobei diese Hektarzahl durch den Neubau der Autobahn und die Neubaugebiete nicht ohne amtliche Auskunft festzustellen ist. Ca. 430 ha sind landwirtschaftlich genutzt. Davon sind ca. 1/3 Grünland also Wiesen und Weiden, wobei diese Zahl auch nur geschätzt ist. Die Ackerflächen wären dann ca. 300 ha. Die Hauptkulturen sind Getreide (Weizen, Roggen, Wintergerste, Sommergerste, Dinkel, Hafer) und Mais. Dazu kommen noch Futtererbsen, Futterrüben, Ackerbohnen, Ackersenf, Kartoffel und einige Stilllegungsflächen.
    Es gibt noch ca. 20 Nebenerwerbslandwirte mit unterschiedlichen Betriebsgrößen von unter 1 ha bis mehreren Hektar. Die Tierhaltung hat sich reduziert auf die Pferdehaltung, wenige Schweine,  Kaninchen und Geflügel".

    Starken Gegenwind bekommen diese Bauern, die der teilweisen Unrentabilität sowie harter Arbeitsbedingungen wegen bereits mit großen Nachwuchssorgen zu kämpfen haben, nun direkt von der Landesregierung in Stuttgart, die die Regierungspolitik "neu justieren" will. Der stv.  Ministerpräsident spricht unverhohlen aus "...Betreuung sind wichtiger als die Frage, ob es einen Bauern mehr oder weniger gibt" und "Dann wächst im Schwarzwald halt mal ein Tal zu". 

    Nicht nur die Stupfericher Bauern, auch der Naturschutzbund Baden-Württemberg zeigen sich entsetzt.
    "Haben wir in den vergangenen Jahren nicht alle dazu gelernt? Müssen der billige Wein unbedingt aus Chile und die wässrigen Tomaten aus Spanien wirklich so weit und deshalb umweltschädigend importiert werden? Warum soll unsere traditionelle badische Landwirtschaft, die leider nicht so billig produzieren kann, ausgerechnet nun auch von der eigenen neuen Landesregierung im schwäbischen Stuttgart vernachlässigt und deshalb dem Untergang preisgegeben werden?" so ein anderer Stupfericher Nebenerwerbsbauer im STUPFERICH.ORG Interview, der, weitere Nachteile fürchtend, nicht genannt werden will.
  • Ungiftige Boa Constrictor in Hohenwettersbach entwichen

    Keine akute Gefährdung /Aufmerksamkeit geboten / Bei Sichtung 110 verständigen

    Im Karlsruher Stadtteil Hohenwettersbach ist am heutigen Donnerstag, 2. August, eine ungiftige Boa Constrictor entwichen. Das Tier ist etwa 2,30 Meter lang und wurde von seinem Halter am Morgen nicht mehr im Terrarium vorgefunden. Die Suche, unterstützt von Polizei und Halter, führte bisher zu keinem Ergebnis. Auch in der Nähe des Kindergartens und der Ferienspielaktion - beide Einrichtungen wurden sofort informiert - hat sich das Tier nicht gezeigt.

    Da die Tiere dämmerungs- oder nachtaktiv sind, ist davon auszugehen, dass die Boa sich während des Tages in einen ruhigen Unterschlupf zurückgezogen hatte, da sie auch Lärm meidet. In den Abendstunden kann das Tier aber durchaus wieder aktiv werden. Deshalb sollte man aufmerksam sein. Bei Sichtung des Tieres muss umgehend die Notrufnummer 110 verständigt werden. Dem Tier sollte man sich nicht nähern und sich ruhig verhalten. Generell gilt: Es besteht keine akute Gefährdung für Erwachsene oder auch Kinder.

    Eine Boa Constrictor ernährt sich von kleinen Säugetieren, wie etwa Mäusen, Ratten, Meerschweinchen oder Kaninchen. Erwachsene und auch Kleinkinder gehören nicht zum "Beuteschema" des Tieres, Zwischenfälle sind nicht dokumentiert. Kommt man dem Tier zu nahe, besteht allerdings die Gefahr, dass sich eine Boa verteidigt und zubeißt. Dieser Verteidigungsbiss ist schmerzhaft, stellt aber keine Gesundheitsgefährdung dar. Trotzdem wird die Kontrolle durch einen Arzt empfohlen.

    Vorsorglich hat die Ortsverwaltung Hohenwettersbach die Ferienspielaktion des Stadtjugendausschusses, die ursprünglich im so genannten Bassin stattfinden sollte, in die Lustgartenhalle verlegt.

    Für weitere Informationen allgemeiner Art hat die Stadtverwaltung Karlsruhe umgehend das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0721/133-3333 heute und morgen von 8 bis 22 Uhr geschaltet.

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