22 | 03 | 2017
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  • Bildvortrag von Josef und Ludwig Kast am 01.04.12.


    Foto: Ludwig Kast


    Herzliche Einladung


    Bildervortrag zur Pilgerreise nach Mexiko

    Pfarrer Josef Kast und Ludwig Kast berichten in Bild und Ton von einer Wallfahrt nach Guadalupe und einer Rundreise durch Zentral-Mexiko.


    Wann: Sonntag, 1. April 2012, Beginn: 15.00 Uhr

    Wo: St. Cyriakus-Haus, Gänsbergstr. 3


    Bewirtung mit Kaffee und Kuchen durch den Kath. Kirchenchor St. Cyriakus Stupferich.


    Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

  • Osterfrühstück am 09. April des KA-Stuperich


  • Theaterpremiere in Stupferich

    Trimm Dich fit mit Sahnehäubchen.

    Alle Bilder: Rosemarie Stockmar-Becker

    Am Samstagabend war es dann soweit. Nach vielen Proben, teilweise im Saal des Gasthauses Lamm als auch in der Bergleshalle, konnte die Theatergruppe „Des derf doch net wohr  sei..“ unter der neuen Regie von Eckard Britzius ihre Premiere geben.  Das diesjährige Stück passt inhaltlich in die Frühlingszeit, denn alle wollen sich für den Sommer in Form bringen, Fitness ist angesagt.
    Wenn das "Café Becker“  seinen Kundenkreis erweitern möchte, zur  Zeit besteht er aus den drei Damen Petra, Veronika und Silke, dann muss man sich eben was einfallen lassen.

    Da die drei Damen an ihren Figuren, die durch den recht üppigen Kuchen- und Sahneverzehr etwas aus den Nähten geraten sind, arbeiten möchten, kam ihnen eine gute Geschäftsidee. Warum nicht ein Café mit integriertem Fitnessstudio einrichten. Kalorien oben hinein und durch die Poren mit dem Schweiß wieder hinaus. Als dann noch zufällig, die angebliche Vertreterin Michaela von den Plänen erfährt, sieht auch sie für sich ein „Geschäftsfeld“. Schnell überzeugt sie die drei Damen vom "Café Becker" die notwendigen Umbauarbeiten über sie abzuwickeln. Natürlich nicht ohne ihren eigenen Plan aus dem Auge zu verlieren. Die beiden Ehemänner Ernst und Ingo, die in Ihrem Tätigkeitsfeld als Automechaniker auch nach neuen Firmenideen suchen, wurden dann eher vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Es entwickelt sich aus der Geschichte eine heitere Komödie, die beim Publikum für viele Lacheinlagen sorgte. Die Lachmuskeln werden also nicht geschont. Die Komik entsteht aus Dialogen, die authentisch gespielt, an manche Alltagssituation erinnern.  Überhaupt spielen die Darsteller ihre Rollen überzeugend und so natürlich, dass der Eindruck entsteht, man würde durchs Schlüsselloch im "Café Becker" schauen.

    Die aufwändig gestaltete Kulisse, die durch viele Details optimal dem Stück angepasst war, sorgte für das authentische Ambiente im "Café Becker".  Ob funktionierende  Lichtschalter, Hintergründe der geöffneten Türen oder die vielen Accessoires,  die den Raum zierten, alles passte zur Komödie. Die zirka 140 Zuschauer verfolgten die Premiere mit Freude und ließen sich von der zwar einfachen, aber durch Situationskomik überzeugenden Handlung  gerne unterhalten.


    Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen.

    Den Schluss der Geschichte wollen wir hier nicht verraten und empfehlen Ihnen eine der nächsten beiden Vorstellungen zu besuchen.
    Aber Vorsicht, Muskelkater bekommen die Darsteller von ihrem Trimmprogramm in den Waden die Zuschauer eher an den Lachmuskeln.

  • Frühjahrsblüher im Wald kennen lernen

    Waldpädagogik: Basteln mit Naturmaterialien

    Nachdem es der Frühling jetzt ernst meint, bietet die Waldpädagogik am Freitag, 23. März, von 14.30 bis 17 Uhr einen Spaziergang durch den Durlacher Wald an. Eine Anmeldung ist dazu noch kurzfristig bis zum Mittwoch, 21. März, am Telefon (0721/133-7354) oder per Mail (waldpaedagogik@la.karlsruhe.de) möglich.

    Waldführerin Martina Hörsch zeigt ihren Gästen ein Frühblüher-Blütenmeer, bevor die Bäume das Laub austreiben. Jugendliche und Erwachsene haben Gelegenheit, Artenkenntnisse zu erwerben und ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gebeten, den Beitrag in Höhe von neun Euro passend mitzubringen. Bei schlechtem Wetter wird der Spaziergang kurzfristig verschoben.

    Am Sonntag, 25. März, können Erwachsene und Kinder zwischen 11 Uhr und 17 Uhr im Waldklassenzimmer im Hardtwald am Kanalweg zwischen Grabener und Linkenheimer Allee mit Naturmaterialien basteln.

    Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm der Waldpädagogik gibt es am Waldklassenzimmer, in der Forstabteilung des Liegenschaftsamtes, bei weiteren öffentlichen Einrichtungen und im Internet unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de.

  • Stupfericher Jugendwerkstatt erhielt vom dm-Markt 1.900,- Euro


    PR Foto der Jugendwerkstatt

    Wir berichteten, dass die Kasseneinnahmen von 1/2 Stunde vom dm Markt Langensteinbach unserer Stupfericher Jugendwerkstatt gespendet werden.
    Am vergangenen Samstag wurde nun der Scheck von Roswitha Paul (auf dem Foto hinten re) an die Vertreter der Jugendwerkstatt Peter und Karin Eyerer (hinten li und mi) mit dem stolzen Betrag von 1.900,- Euro übergeben.
    Die aktiven Kids Leon T. und Peter E. (vorne li und re) freuen sich sichtlich über diese gewaltige Unterstützung ihrer Werkstatt durch den dm Markt.

  • Jugendfeuerwehr sammelte wieder Altpapier



    Fotos: Samuel Degen

    Über 40 Tonnen Altpapier sammelten am vergangenen Samstag die fleißigen Mitglieder unsere Stupfericher Jugendfeuerwehr. Sechs dieser rießigen Container wurden gefüllt.

    Tolle Sache, dass unsere Feuerwehr mit diesen Sammelaktionen die Haushalte entlastet und hierbei auch noch Geld für die Jugendarbeit sammelt.

  • Ankündigung "Kultur-tut-gut" 19.10.12


  • Stupfericher Schulkinder backen für die Patenkinder von Matara

    Die Stupfericher Veinsaktiven Samuel Degen und Wolfgang Nitzschke stellten am Vormittag des 16. März im neuen EDV-Raum der Grundschule den Kindern die Arbeit des Vereins Patenkinder Matara vor.
    Aufgeteilt in zwei Gruppen (1. + 2. Klasse sowie 3. + 4. Klasse) erfuhren alle ca. 80 Stupfericher Grundschüler viel von den Patenkindern in Matara und konnten auch einen kleinen Film über das Land und das Karlsuher Kinderzentrum in Matara sehen.

    So wurden sie gut über die Hintergründe informiert. An ihrem "Aktionstag", dem 31.03.12, werden die Kinder zugunsten der derzeit über 220 Patenkinder in Matara / Sri Lanka durch den Verkauf ihrer Backwaren Spenden sammeln.


    Die 1. + 2. Klässler grüßen die Patenkinder in Matara
    Foto: Samuel Degen



    Anzeige im Stupfericher Ortsblatt


  • Stupfericher Ortschaftsrat tagt öffentlich

    Mit der Ehrung von Blutspenderinnen und Blutspendern wird am Mittwoch, 21. März, um 19 Uhr im Großen Saal des Gemeindezentrums Stupferich die Sitzung des Ortschaftsrat Stupferich von Ortsvorsteher Rolf Doll eröffnet. Weiter auf der Tagesordnung stehen der Bebauungsplan "An der Klam/Illwig" sowie die Erweiterung und der Umbau des Feuerwehrgerätehauses Stupferich. Zudem geht es auf Antrag der FWV-Fraktion um die Bedarfshaltestelle am Park- und Mitfahr-Parkplatz am Autobahnanschluss.

  • Sri Lanka Abend am 23. März in Palmbach

    Der in Stupferich sehr aktive Verein "Patenkinder Matara e.V." veranstaltet am 23. März 2012 im Evangelischen Gemeindesaal in Palmbach für die Bergdörfler einen Infoabend.

    Der von Samuel Degen live kommentierte Film "Sri Lanka - ein Land zwischen atemberaubender Schönheit, kulturellen Schätzen und einem Leben in Armut" nimmt den Zuschauer mit auf eine große Reise durch die Insel bis hin zu den Patenkindern von Matara am südlichsten Zipfel des Indischen Subkontinents.

    Die Eröffnungsrede wird gehalten von Harald Denecken, 1. Bürgermeister a.D. der Stadt Karlsruhe. Landestypische Curry-Snacks wie auch original Ceylon Tee warten auf eine Verkostung (gegen eine kleine Spende)

    Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


  • MV-Lyra Theatergruppe präsentiert ihr neues Theaterstück


  • Kein Tanz und kein Sport an Karfreitag

    Ordnungsamt weist auf Verbote an Osterfeiertagen hin

    Das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) macht jetzt im Vorfeld der Osterzeit darauf aufmerksam, dass an den Feiertagen vor und zu Ostern neben den allgemeinen Verboten an Sonn- und Feiertagen weitergehende Regelungen gelten. So sind an Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag Tanzveranstaltungen verboten, auch die von Vereinen oder von geschlossenen Gesellschaften in Wirtschaftsräumen. An Ostersonntag und Ostermontag gilt das Tanzverbot jeweils von 3 bis 11 Uhr.

    Darüber hinaus sind an Karfreitag die öffentlichen Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb nicht gestattet, die über den normalen Schank- und Speisebetrieb hinausgehen. Auch der Betrieb von Spielautomaten ist am Karfreitag in Gaststätten und Spielhallen verboten. Das gleiche gilt für öffentliche Sportveranstaltungen, die sind an Karfreitag den ganzen Tag über, an Ostersonntag bis 11 Uhr nicht erlaubt.

    Wie das OA weiter mitteilt, werden Zuwiderhandlungen gegen diese Regelungen als Ordnungswidrigkeiten geahndet.

  • Eigene Stromzufuhr für Festplatz Stupferich

    Gemeinderat hebt im Wege der Offenlage den Sperrvermerk auf

    Der Gemeinderat hat im Wege der Offenlage einen Sperrvermerk für das Vorhaben "Stromversorgung des Festplatzes in Stupferich" aufgehoben. Der Platz bei der Bergleshalle soll für Veranstaltungen eine eigene Stromversorgung erhalten. 80 000 Euro waren dafür in den Doppelhaushalt 2011/2012 eingestellt worden - allerdings mit Sperrvermerk. Denn der Gemeinderat wollte das Vorhaben nochmals geprüft wissen. Nachdem die rechtlichen Voraussetzungen für eine Verlegung der Stromleitungen gegeben sind und die Kostenberechnung der Stadtwerke in der Investitionshöhe von 80 000 Euro auf dem Tisch liegt, kann das Energieunternehmen in diesem Frühjahr mit den Arbeiten beginnen.

  • Das Stupfericher Liederbuch ist da...

    Wo man singt da lass Dich ruhig nieder....
    Das "Stupfericher Liederbuch" wurde am 09. März 2012 im Gemeindezentrum vorgestellt und gleich "ausprobiert".



    Kaum hatten die Freien Wähler am 02. März 2012 ihren "Badischen Abend" in ihrer "Kultur-tut-gut" Reihe gefeiert, übernahm nun am 09. März 2012 die CDU die Bühne des Gemeindezentrums für ihren "Stupfericher Liederabend" in ihrer Reihe "Stupfericher Lebens-Art".

    Eine super Sache sind diese Kulturreihen in Stupferich, erübrigt sich doch so zum Kulturgenuss manche Fahrt in die Innenstadt von Karlsruhe.

    Dem demographischen Wandel in unserer Gesellschaft Rechnung tragend, sprach der Stupfericher Liederabend nun die Verdienten unter unseren Mitbürgern an. Eine tolle Idee, bei der diese Gäste auch nicht zu reinen Zuschauern degradiert, sondern als Akteure mitten ins Geschehen des Abends gebeten wurden.

    Ludwig Kast führte von der Bühne aus mit Elan durch den Abend. Er erzählte von seiner Mutter, die in längst vergangenen Jahren vor allem im Kirchenchor gut und gerne gesungen hat, was ihn bis heute geprägt habe.
    In der "Guten alten Zeit" bis weit in die 70er des vergangenen Jahrhunderts war es in Stupferich so Brauch, dass die Leute sich nach Feierabend, meist noch in Arbeitsklamotten und Gummistiefeln, im Gasthaus zum Goldenen Lamm und in der Krone (jetzt Schlecker) zu einem Schlückchen trafen und hierbei gemeinsam viele Lieder sangen.

    Auf der schwierigen Suche nach diesen, zum Teil fast verschollenen, alten Liedern gelang es ihm, zusammen mit Alois Horsch über 100 zu finden und im brandneuen "Stupfericher Liederbuch" auf 124 Seiten zu präsentieren. Mit seinem Parteikollegen Marco Mossa fand er einen kompetenten Partner, der die Grafik machte und das Buch dann auch noch sauber druckte. Die inhaltlich noch nicht ganz fertige Vorabausgabe, im Buch steht 1. Auflage März 2012, wurde dann am Stupfericher Liederabend gleich zu Beginn an alle Besucher verschenkt.

    So kam schnell gute Stimmung auf und der Saal im Gemeindezentrum erschallte im gemeinsamen Gesang, dass man sich gut in die "Alten Zeiten" im Lamm und in der Krone zurückversetzt fühlte. Richtig rührig wurde es erwartungsgemäß dann zu Schluss der gut besuchten Veranstaltung beim Stupfericher -, und als Höhepunkt, dann gemeinsam stehend mit der Hand auf dem Herzen, beim Badnerlied.

    Ein besonderes Lob gebührt dem Musiker Alois Horsch, der stehend vor dem Publikum alle Lieder kräftig anstimmte und mit seinem Akkordeon freudig begleitete.

    In Bälde wird das Buch, viele Lieder sind im Stupfericher Dialekt geschrieben, dann in einer überarbeiteten Auflage ganz fertig sein und zum Gestehungspreis von 9,90 Euro in den bekannten Stellen im Ort zum Kauf angeboten werden. Die jetzige 1. Auflage kann für 5,- Euro erworben werden.

    Schön, dass es auch in Stupferich politisch aktive Menschen gibt, die in unserer schnelllebigen Zeit das Brauchtum und die Überlieferungen unserer Altvorderen festhalten und ehrenamtlich für die Nachkommen so wunderbar aufbereiten und präsentieren.


    Erste Eindrücke der Vorstellung des  Liederbuches im Gemeindezentrum zeigen wir Ihnen in unserem Videobeitrag.

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    Video: Kamera und Schnitt: Siegfried Becker
    Fotogalerie: von Samuel Degen hier klicken

  • 5.Jahresempfang der Bergdörfer, CDU Stupferich

    Der Beweis:
    In der Politik ist Humor erlaubt,  ohne die Ernsthaftigkeit der Aussage zu verfehlen.…

    Beim 5. Jahresempfang der Bergdörfer im Gemeindezentrum Stupferich stellte dies der Gastredner des Abends,  Landtagspräsident Guido Wolf  (CDU) unter Beweis.


    Fotos Samuel Degen. Zur Fotoagalerie hier klicken.
    Von links nach rechts, Ingo Wellenreuther, Thorsten Ehlgötz, Guido Wolf, Manfred Groh, Margret Mergen,
    Klaus Abendschön, Tilman Pfannkuch, Ludwig Kast, Johannes Krug, Sven Maier, Bettina Meier-Augenstein

    Mit einem musikalischen Hochgenuss eröffnete das Stupfericher Geschwisterpaar Cornelia und Markus Nick den Abend. Vierhändig wirbelten sie über die Tasten des Kawai Flügels. Mit zwei Stücken stellten sie ihr hervorragendes Können unter Beweis. Die Besucher dankten mit lang anhaltendem Beifall. Klaus Abendschön betone, dass es den Abend sprengt, würde man alle Erfolge dieser Nachwuchskünstler aufzählen wollen.

    Nach einleitenden Begrüßungs – und  Dankesworten  stellte der erste Vorsitzende der CDU-Stupferich, Klaus Abendschönen, den Abend unter das Motto, „Demokratie und Bürgernähe, Distanz gemeinsam abbauen“ .

    Im Anschluss sprach der Landtagsabgeordnete Manfred Groh. Manfred Groh gab Einblicke in die Historie des Jahresempfangs der Bergdörfer. Er begrüßte offiziell den Landtagspräsidenten Guido Wolf und bedankte sich für dessen Zusage zur Teilnahme am Jahresempfang der Bergdörfer.  Manfred Groh skizierte in Stichpunkten den politischen Werdegang von Guido Wolf.  In den Positionen als Referatsleiter, persönlicher Referent,  Erster Bürgermeister von Nürtingen, Richter am Landgericht Sigmaringen, Landrat von Tuttlingen konnte sich Guido Wolf Erfahrung und Kompetenz für sein Amt als Landtagspräsident erarbeiten.

    Im weiteren Verlauf  durften sich die Besucher über den nächsten musikalischen Programmpunkt freuen. Die Stupfericher Band  „Sound of Silence“, die beim Bandcontest der Erzdiözese Freiburg einen der vorderen Plätze belegte, begeisterte mit jugendlichem Elan und musikalischem Können.

    Mit dynamischer Ausstrahlung ereilte der Landtagspräsident Guido Wolf das Rednerpult. Guido Wolf gliederte seine Rede in sechs Themenpunkte. Zu Anfang seiner Rede stellte er die neue, verantwortungsvolle Rolle der CDU nach dem Regierungswechsel im Land dar. Wichtig sei es, dass man nach der Enttäuschung über den Ausgang der Wahl, zu seiner Rolle als aktiver Mitgestalter in der Landespolitik zurückkehrt. Die CDU sollte nun nicht das Bedürfnis haben, die bessere „dagegen Partei“ zu sein. Vielmehr gehe es darum, dass man eine konstruktive, motivierte  Opposition betreibt, gute Lösungsvorschläge der Regierung unterstützt, aber auch Alternativen vorantreibt wenn diese angebracht sind.

    Der Landtagspräsident benannte auch Gründe für die Wahlniederlage. Wer nur die folgenschwere Katastrophe in Japan als Grund sehe, macht es sich zu einfach. Man muss sich darüber Gedanken machen, was sich in der CDU nach 58 Jahren Regierungsverantwortung falsch entwickelt hat. 
    Einer der Punkte sei sicherlich das Empfinden der Bürger - „ihr da oben, wir da unten“, also die Distanz zwischen Bürgern und den politisch Verantwortlichen. Den dadurch entstandenen Verlust an Vertrauen in die Politik der CDU wieder rückgängig zu machen, ist eine der größten Herausforderungen. Guido Wolf bemerke, dass dies jedoch ein Phänomen sei, welches nicht nur die CDU betrifft. Auch die anderen Parteien haben mit dem Vertrauensverlust zu kämpfen  -  die einen mehr, die anderen weniger.

    Die Gefahr, dass sich die Bürger immer mehr von der Politik abwenden, auf Distanz zu Ihren Politikerinnen und Politikern gehen, ist groß und stellt eine ernsthafte Gefahr für unsere Demokratie dar. Bei allem Ärger, diese Wahl verloren zu haben, steckt in dieser Niederlage auch eine Chance für die CDU.  Es gilt diese Chance zu nutzen um die Partei inhaltlich und personell zu erneuern, Diskussionsprozesse zuzulassen und ermöglichen, die man zuvor in der Regierungsverantwortung so nicht wollte oder im Keim erstickte.
     
    Wichtig ist es die Nähe zu den Menschen zu suchen und Politik zu erklären. Eventuell helfen hier Werte, Überzeugungen und Begriffe, die Guido Wolf in einem politischen Sextett zusammenfasste. Er benannte diese Begriffe mit  „Realitätssinn, Optimismus, Zuversicht, Bescheidenheit, Mut und Humor“.  Zu jedem dieser Punkte nahm Guido Wolf ausführlich Stellung.

    Die Ausführungen strahlten für uns in erster Linie Glaubwürdigkeit und die Bereitschaft zu Reformen aus.  Hier sprach ein Politiker, dem es nicht darauf ankam politische „Wadenbeißerei“ zu betreiben, sondern konstruktive Mitverantwortung in der Rolle der Opposition darzulegen. 
    Man konnte der Rede viele integrierende, liberale Gedanken zum Wohle des Landes und der Bürger  entnehmen. Die CDU ist ernsthaft daran interessiert,  das Vertrauen der Bürger in die Politik zurück zu gewinnen. Den Abschluss seiner Rede gestaltete der Landtagspräsident poetisch. Guido Wolf zitierte eines seiner Gedichte zur Oppositionsarbeit der Parteien, mit der treffenden Überschrift „Politische Logik“.

    Wir zitieren Guido Wolf: Sagt ein „schwarzer“ mal zu dir,  zwei und nochmal zwei sind vier, musst als „roter“ du verneinen, dir zu liebe und den deinen.  Schlägt dann aber Tags darauf, „rot“ die Gegenthese auf,  die alleine richtig sei , vier besteht aus - eins plus drei. Protestiert aus reinem Sport  schwarz und wiederspricht sofort. Meldet sich auf offener Bühne jetzt auch schließlich noch der „grüne“,  komplettiert  das Spiel - viermal eins gibt grad so viel. Kontert „gelb“ vom Zorn getrieben, Unsinn vier ist elf weg sieben. Dies erklärt zu jeder Frist, was politisch logisch ist.

    Er dokumentierte damit seine These, dass die Politiker gut damit beraten sind, sich nicht so wichtig  zu nehmen und sich der eigene Grenzen bewusst zu sein. Parteipolitischer Streit darf nicht ausschließlich um des parteipolitischen Streites willen geführt werden. Die Politik muss über Parteigrenzen hinweg die Probleme dieses Landes lösen und nicht nur streiten des Streites willen.
    Er appellierte in seinem Schlusswort an die Anwesenden, motiviert, engagiert, mit neuen Ideen aber auch mit der Kraft der Zufriedenheit, der Bescheidenheit des Mutes und der Kraft über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, die politischen Herausforderung des Landes, der Region, der Stadt Karlsruhe und der Bergdörfer anzugehen.

    Der erste Vorsitzende der CDU Stupferich Klaus Abendschön bedankte sich bei dem Ehrengast des Abends für seine erfrischende Rede und übereichte ihm ein „flüssiges“ Gastgeschenk aus der Region.

    Den Abschuss der Veranstaltung gestaltete die Band „Sound of Silence“ mit dem „Badener  Lied“. Wie die Tradition dies fordert, wurde die „Badische Hymne“ natürlich von allen Besuchern stehend gesungen. Der Landtagspräsident, der in Oberschwaben zu Hause ist, unterstützte den Chor tatkräftig und mit sichtlicher Freude am singen.

    Videobeitrag Teil 1.
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    Videobeitrag Teil 2.
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    Videobeitrag Teil 3.
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    Kamera und Schnitt: Siegfried Becker


  • Das Stupfericher "Stamm-Wappen"

    Viel wurde in Sachen Stupfericher Wappen bereits geschrieben, viel im Ort diskutiert. Doch, wer ist die studierte Bildhauerin Laura Danzi, was für Visionen hat sie? Grund genug, sie in ihrem Atelier auf dem Stupfericher Beckergelände für ein Interview zu besuchen.

    Vorab ihre Beschreibung, die uns einen tieferen Blick auf ihre Sicht erlaubt:

    "Das Stupfericher "Stamm-Wappen"

    Was sind wir? Was ist ein Wappen?

    Wir sind das, was unsere Persönlichkeit mit unserer Herkunft verbindet. Ein Wappen ist ein Symbol, das die Herkunft, die Wurzeln und die Zugehörigkeit einer Gemeinschaft schildert.
    Unser Wappen in dieser Skulptur ist eingebettet in den Eichenstamm, in „das Holz, aus dem wir geschnitzt sind“.  Dieser Baum ist hier gewachsen, und seine Geborgenheit gibt uns die Kraft, das Wissen und den Impuls, das was wir sind zu ergreifen, zu erfahren und zu erleben.
    Diese Skulptur verbindet den `Stupfericher Stamm` mit seinem Abbild, dem Wappen. Der zweite Blick offenbart aber, dass sie gar nicht verbunden werden müssen, sondern bereits eins sind.
    Ist es möglich, dass die Menschen, Stämme und einzelne, so aufeinander zuwachsen, dass sie erkennen, dass sie aus verschiedenem Holz geschnitzt und dennoch eigentlich eins sind?
    Diese Skulptur ist auch ein Lichtobjekt, denn die Farben des Wappens werden mittels Lichtinstallation erzeugt. "


    Laura wartet auf mich zum verabredeten Interview. Doch lautes Traktorenknattern unterbricht unser Gespräch, bevor es überhaupt angefangen hat. Ihr "Lieferant" kommt mit einer Ladung von Eichenstämmen auf dem Hänger. Der ist das Stupfericher Urgestein Ludwig Kast, der bisher alle von ihr benötigten gewaltigen Steine und mächtigen Eichenstämme mit seinen Geräten aus dem Wald geholt und herbeikarrt hat. Und das kostenlos, weil "es ihn mächtig freut, dass da so eine fleißige Bildhauerin zu uns ins in den Ort gekommen ist".  Zum Abladen der Stämme eilt von seinem benachbarten Firmengelände nun auch der Jochen Nagler von den Sauschwänzles herbei, der ihr diskret aus den gleichen Gründen die vielen Eichenstämme bezahlt hat, aber auch der Afrika-Uwe, der auf dem Beckergelände an seinen Autos schraubt, packt hilfsbereit mit an. Laura lässt sich aber von den gestandenen Männern hier nichts vormachen. Kurzentschlossen setzt sie sich selbst ans Steuer des Gabelstaplers, holt Stamm um Stamm vom Hänger, um diese dann exakt abzulegen. Bravo, eine starke Leistung dieser taffen Frau.

    Nun aber endlich ins Atelier. Laura erklärt und erklärt, hat klare Vorstellungen. Spricht von den geschwungenen "Kraftlininen" auf der Rückseite des Eichenstammes des neuen Stupericher "Stamm-Wappen". Und von der Aushöhlung des Stammes auf der Vorderseite unterhalb des Wappens, aus der eine gelb-rote Beleuchtung das badisch korrekte Licht auf das Wappen nach oben werfen soll.
    Sie freut sich, dass nun offen über ihre Arbeit im Ort gesprochen wird. Auch Wolfgang Nitzschke, der ebenso Ortschaftsrat ist wie auch ihre Förderer Ludwig Kast und Jochen Nagler, sei in den vergangenen Tagen sehr interessiert über zwei Stunden bei ihr im Atelier gewesen. Das freut sie mächtig, es bewege sich was im Ort, sie werde endlich wahrgenommen und gehört. Sie will Kurse geben, ihr Wissen und Können an interessierte Stupfericher weiterreichen

    Als junge und natürlich noch recht mittellose Künstlerin ist sie zum Start hier bei uns im Ort angewiesen auf ein Willkommen, auf Anerkennung, auf kräftige Unterstützung sowie auch auf Öffentlichkeit, die wir von STUPFERICH.ORG ihr sehr gerne bereiten.


    Laura Danzi lädt die, von Ludwig Kast gebrachten, mächtigen Eichenstämme selbst per Stapler ab.
    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken.


    Ludwig Kast (re) und Jochen Nagler (mi) helfen beim Absetzen.


    Laura Danzi bei der Arbeit an einer Skulptur für die Stadt Ulm in ihrem Atelier auf dem Stupfericher Becker Gelände.
    Links das neue Stupfericher "Stamm-Wappen", gearbeitet aus einem massiven Eichenstamm aus dem Stupfericher Wald.


  • Stupfericher Kulturprogramm "Kultur tut gut" feierte 10-jähriges Jubiläum.

    Da kam einiges zusammen: "900 Jahre Baden", "60 Jahre Baden-Württemberg" und "10 Jahre Kultur tut gut" in Stupferich, und das alles im Jahre 2012.

    Anlass genug für die Macher Sabine & Wolfgang Nitzschke, für diese Kulturreihe der Freien Wähler Stupferich ausgerechnet diese Künstler für einen "Badischen Abend" am 02. März zu verpflichten.

    Wer kennt sie nicht:
    Gunzi Heil mit seinen Mini-Märchen voller Witz, Parodie und Pointen. Von Rotkäppchen über Aschenputtel, Harry Potter bis Hans im Glück und wieder zurück. Sein Mitstreiter Harald Hurst ist derzeit der erfolgreichste Autor badischer Zunge. In seiner "Sproch für dehaimrum" kann Hurst die größten und kleinsten Katastrophen des Daseins zu Erzählungen verdicken, die den Sumpf des Alltags wohltuend locker umwälzen und in befreiendem Lachen entkrampfen. Die beiden werfen sich als als "Badischer Doppelweck" locker die Bühnenbälle zu, abwechselnd, hin und her eben einfach so „rum un num“, dass es nur so eine Freude ist.

    Passend zum Thema war der Gemeindesaal badisch dekoriert, selbst die Krawatten der vielen Helfer waren badisch gelbrot, weshalb Gunzi Heil die Veranstaltung kurzum zum Helferfest erklärte. Weit mehr als die sonst üblichen 150 Gäste waren im Gemeindesaal, die tolle Stimmung brachte den Saal zum kochen.

    Bis nach 23 Uhr jagte ein Gag den anderen, bis dann die "Reich Ranicki" Nummer von Gunzi dem Publikum den Rest gab. Er interpretierte die aktuelle Ausgabe unses Stupfericher Ortsblatts so heftig, dass spätestens hier wahrhaftig kein Auge mehr im Saale trocken blieb.

    Ein fulminanter Kabarett-Abend in Stupferich, der in dieser Qualität dem dreifachen Jubiläumsanlass rundum gerecht wurde und wieder einmal unter Beweis stellte, dass Kultur und gute Unterhaltung auch hier "auf dem Berg" groß geschrieben wird.


    Der Chor der Ortschaftsräte beim freudigen Absingen vom Badnerlied.
    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken


    Gunzi Heil am Piano


    Zu Harald Hurst hier klicken

  • Wohneigentum immer beliebter

    Statistik des Amts für Stadtentwicklung zur Bautätigkeit in Karlsruhe

    Der Trend zum Eigenheim ist in Karlsruhe ungebrochen. 615 Wohnungen wurden 2011 fertig gestellt, darunter 550 Einheiten in Neubauten. 2010 waren es mit 591 fertig gestellten Wohnungen nur geringfügig weniger. 177 Wohngebäude sind 2011 in Karlsruhe neu hinzugekommen. In vier von fünf Fällen handelt es sich dabei um Ein- und Zweifamilienhäuser (142 Gebäude mit 153 Wohnungen). Das geht aus der Statistik zur Bautätigkeit in Karlsruhe hervor, für die das Amt für Stadtentwicklung die Baugenehmigungen und Baufertigstellungen ausgewertet hat.

    Insgesamt 397 und damit rund zwei Drittel aller neu gebauten Wohnungen entstanden in Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen, darunter allein 346 Wohneinheiten in Gebäuden mit sieben und mehr Wohnungen. In 76 Prozent der Fälle handelte es sich um Eigentumswohnungen, ein Indiz dafür, dass der reine Mietwohnungsbau derzeit in Karlsruhe wenig attraktiv zu sein scheint. Durch Um- und Ausbau im Bestand entstanden 2011 weitere 61 Wohnungen.

    Vor allem in der Südstadt und in Neureut wurde 2011 gebaut. Allein im großen Neubaugebiet in der östlichen Südstadt zwischen Ludwig-Erhard-Allee, Stuttgarter Straße und dem Altbaubestand entstanden 235 Geschosswohnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Bauarbeiten sind hier noch längst nicht abgeschlossen: Weitere rund 300 Wohneinheiten befinden sich im so genannten Bauüberhang - sie sind zwar genehmigt, aber noch nicht fertig gestellt.

    Auch in Neureut sind 2011 in Kirchfeld-Nord besonders häufig die Umzugswagen vorgefahren. Insgesamt 161 Wohnungen konnten bezogen werden, jede zweite davon in einem Einfamilienhaus. Weitere 130 Wohnungen vorwiegend in Einfamilienhäusern sind bereits genehmigt, aber noch nicht gebaut. In Grünwinkel wurde mit 40 fertig gestellten Wohnungen bislang knapp die Hälfte der geplanten Vorhaben realisiert; weitere 48 Wohnungen befinden sich noch im Bauüberhang. In Knielingen im Baugebiet Knielingen 2.0 wurden 31 neue Wohnungen errichtet, weitere 30 Wohngebäude mit zusammen 44 Wohnungen sind genehmigt.

    In den letzten fünf Jahren sind 2.318 Wohnungen im Geschosswohnungsbau und 671 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern gebaut worden. Die durchschnittliche jährliche Neubauleistung lag damit in Karlsruhe zwischen 2007 und 2011 bei 134 Wohnungen in Eigenheimen und 464 Einheiten im Geschosswohnungsbau. Die Bautätigkeit erreichte also nicht die für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt kalkulierte Neubauquote von etwa 1.000 Wohnungen pro Jahr. Dieser Wert wurde letztmals 2000 mit 964 bezugsfertigen Wohnungen erreicht.

    Ende letzten Jahres befanden sich insgesamt noch 1.273 Wohnungen im Bauüberhang. Bei einem Großteil der Wohnungen (835 Einheiten) steht der Baubeginn noch aus. Im Rohbau stehen 165 Wohnungen. Wiederum führen Knielingen, Neureut und die Südstadt die Liste an. Palmbach, Hagsfeld, Durlach oder auch Grünwinkel sind mit etlichen Ein- und Zweifamilienhäusern vertreten. Nur für Weiherfeld-Dammerstock und die Nordstadt liegen für 2011 keine Baugenehmigungen für Wohnungen vor.

    Die Statistik zur Bautätigkeit finden Interessierte im Internetangebot der Stadt unter www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta über das Stichwort Statistik.

  • Ausbildung von Feuerwehrleuten im Stupfericher Wald

    Feuerwehrmänner werden im Stupfericher Wald ausgebildet.

    Der Winter geht zu Ende und damit die Genehmigung, in unseren Wäldern Holz zu schlagen. Nicht nur die vielen Privatleute, die Holz zum heizen holen, benötigen den erforderlichen Kettensägenschein.

    Auch Feuerwehrleute müssen fachlich ausgebildet werden, um mit den gefährlichen Sägen umgehen zu dürfen. Jedoch mit erweiterten Bildungsinhalten wie z.b. Präzisionschnitt mit einlaufender- und auslaufender Kette.

    So fanden am 25. Februar gleich zwei voneinander unabhängige Lehrgänge für Feuerwehrleute statt, und das zufällig nur in 100 Metern Entfernung im Supfericher Wald.

    Ludwig Kast, ehemaliger langjähriger Stupfericher Feuerwehrkommandant, bildete im Auftrag der Stupfericher Wehr Feuerwehmänner von fünf anderen Karlsruher Wehren aus. Die Landmschaschinenfreunde Sauschwänzle unter der Leitung von Jochen Nagler bildeten ebenfalls Feuerwehrmänner aus, nur kamen diese aus Schwieberdingen.

    Auch diese Angebote sind ein Aushängeschild für unsere Gemeinde in herrlicher landschaftlicher Umgebung.


    Feuerwehrmänner bei der Ausbildung im Stupfericher Wald.
    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken

  • Museumsfest in Durlach mit Stupfericher Tandaradey

    Fest mit viel Programm im Pfinzgaumuseum

    Unter dem Motto "900 Jahre Baden -Durlach ist dabei" steht am Sonntag, 11. März, von 10 bis 18 Uhr das Museumsfest im Pfinzgaumuseum, Pfinztalstraße 9.

    Den Führungsreigen beginnt Museumsleiterin Dr. Anke Mührenberg um 11 Uhr mit einem Gang zu 816 Jahren Durlach durch die Dauerausstellung. Um 12 und 15 Uhr zeigt die Tanzgruppe "Stutenpferchs Tandaradey" lebendige Mode- und Tanzbilder aus den Epochen zwischen 1300 und 1800. "110 Jahre Pfinzgaumuseum - Führung vom historischen Dachspeicher zum Prinzessinenbau" ist um 13 Uhr wiederum das Thema von Dr. Mührenberg. Um 14 und 16.30 Uhr startet Eva Unterburg ihre Kinderaktion "Durlach, der Gemüsegarten der Residenzstadt". Und um 14.30 sowie 16 Uhr kommt "Markgräfin Magdalena Wilhelmina zu Besuch". Das Interview mit kleiner Führung bestreiten Helene Seifert und Dr. Mührenberg. Außerdem ist von 14 bis 18 Uhr Drucken in der historischen Druckerei angesagt und gibt es um 17 Uhr eine Lesung durch die Durlacher Historie mit Gudrun Mittelhamm.

    Eine Kaffee- und Kuchentheke lädt ab 10 Uhr zum Verweilen ein, den ganzen Tag gibt es außerdem eine Zeitreise ins Barock, hinter der sich das Fotografieren vor einer Fotowand verbirgt, das Gewinnspiel "Das bisschen Haushalt ...", ein Bücherflohmarkt, der Infostand des Freundeskreises Pfinzgaumuseum - Historischer Verein Durlach", ein Buch- und Postkartenverkauf, eine Plakatverschenkungsaktion sowie Schnitzeljagden auf dem historischen Dachspeicher für Kinder.

  • Stupferich erhält neue Holzskulptur, geschaffen von lokalen Künstlern.

    Die neue Skulptur von Laura Danzi und Thomas Fabry wird in Stupferich aufgestellt.


    Die Stupfericher Künstlerin Laura Danzi am 16. Oktober 2011 vor dem Rathaus in Aktion.  Foto: Samuel Degen


    Wir berichteten, dass laut einer Pressemitteilung der Stadt KA bei der Stupfericher OR-Sitzung am 29. Feb. 2012 sich die Räte durch den Antrag der CDU-Fraktion mit der Aufstellung einer Holzskulptur mit dem Stupfericher Wappen im Bereich des Gemeindezentrums befassen. Am 18. Oktober 2011 sowie am 24. Februar 2012 informierten wir über die Entstehung der Skulptur mit dem Stupfericher Wappen bei einer öffentlichen Kunstaktion bei der Kerwe am 16. Oktober 2011 vor dem Rathaus wie auch der uns gegenüber geäußerte Wunsch der Künstler Laura Danzi und Thomas Fabty bezüglich der Aufstellung.

    Hier nun die wichtigsten Stellungnahmen und Aussagen bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vom 29. Februar 2012:

    Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Ludwig Kast, begründete den Antrag seiner Fraktion auf Aufstellung der Skulptur im Bereich des Gemeindezentrums. Bei der Kunstaktion am 16. Oktoter 2011 wünschten sich demanch viele der Besucher wie auch die Künstler Laura Danzi und Thomas Fabry die Aufstellung in einem Pflanzbereich direkt vor dem Gemeindezentrum, in dem früher ein kranker Baum stand, der gefällt werden musste. Der angedachte Platz sei zwar nun im Winter neu mit einem Baum bepflanzt worden, der könne jedoch noch nicht angewachsen und deshalb leicht wieder entfernbar sein.

    OR Manfred Baumann, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, sprach aus, dass er grundsätzlich den Antrag mittrage. Die Skulptur würde jedoch vor dem Gemeindezentrum "die Atmosphäre erschlagen" und empfahl die Suche nach einem anderen Platz.

    Auch der SPD Fraktionsvorsitzende Josef Wipper sprach sich gegen diesen Platz aus und empfahl die Aufstellung bei der Bergleshalle neben der "Lothar" Gedenktafel oder draußen bei der Ochsenstraße. In der Ortsmitte seien bereits zu viele Skulpturen vorhanden. Er bemängelte, dass die Skulptur zuvor von den Räten nicht in Natura gesehen werden konnte. Eine Einigung sei aber sicherlich möglich.

    In der anschließenden kontroversen Diskussion sprachen sich die Räte dann je nach Fraktionszugehörigkeit für oder gegen die Aufstellung im beantragten Bereich auf.

    OR Lars Flühr (FW) beanspruchte eine von seiner Fraktion "abweichende" Meinung. Er finde das fragliche Objekt "klasse" und auch er würde sich über eine zentrale Positionierung in der Ortsmitte freuen. Denkbar wäre für ihn auch die prägnante Ecke Weiklesstraße / Eichwaldstraße. Auch er habe persönlich mit den Künstlern gesprochen und bestätigte deren Wunsch nach zumindest einer Aufstellung im Ortskern.

    OR Wolfgang Nitzschke (FW) wandte sich gegen die Aufstellung der Skulptur vor dem Gemeindezentrum, sie stünde dort in Konkurrenz zur Bronzefigur Marktfrau und empfahl die Aufstellung am Bergle oder am Rückhaltebecken.
    Außerdem kenne er das Objekt nicht und könne sich anhand des mit dem Antrag vorgelegten Fotos kein umfassendes Bild machen und demnach auch heute nichts entscheiden.

    Die Idee , in Stupferich einen " zentralen Ort" wie z.B. einen  „Skulpturenweg " zu schaffen,  sprach dann OR Alfons Garnter aus.  Er wolle keine Einzelpositionierungen, sondern eine Aufreihung. Laura Danzi habe ihr Atelier ja in Stupferich und so wäre es möglich, auch ggf. weitere Objekte von ihr in dieser Reihe aufzustellen. Man könne auch die diskutierte Skulptur für ein Jahr, wie beantragt, vor dem Gemeindezentrum aufstellen und später dann in den Skulpturenweg umsetzen.

    OR Ludwig Kast griff als Antragsteller an dieser Stelle wieder in die Diskussion ein. Er fände solch einen "Skulpturenweg" im Grundsatz auch gut. Durch die Tatsache, dass Laura Danzi in KA Kunst studiert und ihr Atelier in Stupferich habe, solle dem aber unbedingt Rechnung getragen und die Skultpur nicht in einen unbedeutenden zentrumsfernen Außenbereich wie beim Bergle "verbannt" werden. Auch argumentierte er, dass Hohenwettersbach bereits Tatsachen geschaffen und Laura Danzi offiziell für die Erstellung derer Skulptur für die 750-Jahr Feier gebucht habe. Auch verwies er als Referenzobjekt auf den von ihr geschaffenen Thomashöfer. Er warb nochmals für eine Aufstellung am besagten Platz vor dem Gemeindezentrum.

    Ortschaftsrätin Eva-Maria Schubart (SPD) betonte, mit den genannten drei bereits vorhandenen Kunstwerken im Ortszentrum sei keine Einheit herzustellen, die neue Skulptur sei im Kontrast dazu ein Fremdkörper.  Da aus Holz, solle ein "artgerechter" Platz gefunden werden.

    OR Hermann Brenk (CDU) wies darauf hin, dass die Künstler nicht im Wert geschmälert werden sollten und deshalb ein zentraler Standort angesagt sei. Auch er fände den von OR Alfons Gartner vorgeschlagenen "Skulpturenweg" gut, so lange sich dieser im Ortszentrum befände. Er merkte an, dass das Objekt seit Monaten im Atelier der Künstlerin auf dem Stupfericher Becker Gelände steht und es somit den Ortschaftsräten bei Interesse möglich gewesen wäre, dort vorbei zu schauen um es zu begutachten.

    OV Rolf Doll (FW) stellte die Situation um die  Neupflanzung eines Baumes auf der beantragten Fläche vor dem Gemeindezentrum wie folgt dar:  Diese Neubepflanzung war bereits nach der Entfernung des kranken Baumes beim Gartenbauamt beantragt.  Dieser Antrag wurde genehmigt und dann planmäßig durchgeführt.  Das besagte, nun neu bepflanzte Blumenbeet, ist aber unabhängig davon auch für ihn nicht der geeignete Platz für die Skulptur.
    Er klärte auf, dass die Aufstellung des Objektes seiner Art wegen nicht von der Karsruher Kunstkommission sondern vom Stupfericher Ortschaftsrat entschieden werden kann.
    Er sprach sich gegen eine  "Hau-Ruck" Aktion bei der Entscheidungsfindung für einen geeigneten Standort der Skulptur aus.  Auch die Suche nach einem Standort für die bereits vorhandenen Kunstwerke im Ortskern sei umfangreich und zeitraubend gewesen. Außer dem einen vom Antragsteller vorgelegten Foto gäbe es keine Informationen über die neue Skulptur, auch er könne sich somit kein umfassendes Bild vom Aussehen und der der Dimension dieser machen. Man solle nun gemeinsam eine zukunftssichere Lösung suchen, auch durch eine Begehung.

    OR Jochen Nagler (CDU) verwehrte sich gegen der Vorwurf einer "Hau-Ruck" Aktion durch den Antrag seiner Fraktion. Auf stupferich.org sei seit Monaten eine umfassende Dokumentation von der Kunstaktion mit der Erschaffung der Skulptur zu sehen und jeder der anwesenden Ortschaftsräte hätte bei Interesse Gelegenheit gehabt, sich auch hier umfassend zu informieren.

    Als Reaktion darauf stellte sich OV Rolf Doll vor seine Fraktionskollegen und wies darauf hin, dass stupferich.org keine gewählte Institution und es deshalb keine Pflicht für Ortschaftsräte sei, sich über dieses Medium zu informieren.

    Als Alternative zum mehrheitlich abgelehnten Standort vor dem Gemeindezentrum schlug nun OR Ludwig Kast eine Aufstellung am Ortseingang von Kleinsteinbach kommend in Höhe der Fa. Abbas oder beim Ortseingang vom Thomashof kommend zwischen dem Orteingangsschild und dem Weißen Kreuz vor. Auch dieser Vorschlag fand bei den Räten der FW und SPD keinen Zuspruch. Er zog danach den gestellten Antrag, auch mit Rücksicht auf die Künstler, auf die anberaumte Abstimmung zur Aufstellung der Skulptur vor dem Gemeindezentrum wegen sich abzeichnender Erfolglosigkeit zurück.

    Ortsvorsteher Rolf Doll sprach sich in seinem Schlusswort für folgenden Lösungsweg aus: 
    Besichtigung der Skulptur mit den Ortschaftsräten
    Jede Fraktion soll nun Standorte erarbeiten und vorschlagen
    Begehung der favorisierten Standorte mit den Künstlern.

    Danach soll rasch eine übereinstimmende Entscheidung getroffen und die Skulptur der Öffentlichkeit übergeben werden.



    Protokolliert von Samuel Degen und Siegfried Becker

  • Stupfericher Jugendwerkstatt vom dm-Markt begünstigt

    Liebe Teilnehmer des Projekts "Stupfericher Jugendwerkstatt / Mobile Jugendwerkstatt" (Projekt-Nr.: 21355),

    das Team Ihres dm-Markts (Benzstraße 1-7, 76307 Karlsbad) lädt Sie herzlich zur Teilnahme an der dm-Kassieraktion am 29. Februar 2012 ein. Nehmen Sie hinter der Kasse Platz und erhalten Sie so finanzielle Unterstützung für Ihr Projekt.

    Und so geht’s:
    Um an der dm-Kassieraktion teilnehmen zu können, sollten Sie Ihr Projekt den Kunden des dm-Markts an einem Tag im Februar 2012 vorstellen. Stimmen Sie daher bitte - sofern noch nicht geschehen - mit dem Team Ihres dm-Markts einen Termin für Ihre Projektvorstellung ab und legen Sie gleichzeitig eine Uhrzeit für die Kassieraktion am 29. Februar 2012 fest.

    Es ist vorgesehen, dass ein Mitglied Ihres Projekts an diesem Tag 30 Minuten lang an einer dm-Kasse kassiert. Den gesamten Betrag, den Sie in dieser halber Stunde einnehmen, spendet dm Ihrem Projekt als Fördergeld (ausgenommen sind Geschenkkarten, Handy- und iTunes-Guthabenkarten sowie Erlebnisboxen). 

    Alternativ können Sie sich im Einvernehmen mit den anderen Projekten Ihres dm-Markts auch dafür entscheiden, die gesamten Einnahmen solidarisch zu teilen. Das bedeutet, dass die Einnahmen der Kassieraktionen aller Projekte eines Markts zusammengezählt und durch die Anzahl der Projekte geteilt werden. So erhält jedes Projekt den gleichen Förderbetrag.

    Selbstverständlich weist ein Mitarbeiter Sie in die Abläufe an der Kasse ein und steht Ihnen während der Aktion zur Seite. Darüber hinaus werden die Kunden im dm-Markt auf die Kassieraktion aufmerksam gemacht und vielleicht kommen ja auch Ihre Freunde und Bekannten vorbei.

    Herzliche Grüße

    Ihr Info-Team von "Ideen Initiative Zukunft"


    SJW-Stupferich Kassiererin für 1/2 Stunde: Andrea Sanden. Die erste Kundin: Karin Eyerer


    Die Kundinnen aus Stupferich standen Schlange, um die SJW mit ihrem Einkauf zu unterstützen.
    Fotos: Samuel Degen

  • STUPFERICH.ORG knackt die Topmarke: mehr als 100.000 Besucher im Jahr



    Seit 2004 sind wir online.

    Stetig wachsendes Interesse an unseren Berichterstattungen aus und über den Karlsruher Stadtteil Stupferich war und ist uns stets Antrieb der zeitaufwändigen journalisitischen Arbeit, die wir rein ehrenamtlich im Dienste der Bürger leisten.

    Die allermeisten Stupfericher Bürger sehen STUPFERICH.ORG mittlerweile als lokale Pflichtlektüre an. Wissen, was in Stupferich so geht, informiert sein und somit mitreden können.

    Unser Konzept, mit ausführlichem Text, Fotos bzw. Fotoreportagen und Videos unterhaltsam und überparteilich über das Ortsgeschehen zu informieren, kommt sehr gut an. Auch bundes-, ja sogar weltweit, wie uns unzählige Zuschriften bestätigen.
    Leider erfahren wir auch Widerspruch und Gegenwind, aber das gehört zur freien Presseberichterstattung in unserem demokratischen Lande.

    Wie die Statisitik zeigt, haben in den verangenen 12 Monaten 103.314 User STUPFERICH.ORG besucht, hierbei 1.226.396 Unterseiten aufgerufen und 2.534.188 Dateien wie Texte und Bilder betrachtet. Für Kenner ein Premiumwert.

    Ein klein wenig stolz macht uns das schon!


    Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Leser, Unterstützer und Wegbegleiter.

    Ihr STUPFERICH.ORG Team

    Samuel Degen & Siegfried Becker


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