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  • Bericht Haushaltsberatungen 2011/2012

    Erfreuliche Nachricht für alle Stupfericher Vereine.

    Wie in den BNN vom 24.02.11 zu lesen war, wurden im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2011 / 2012 für die Erschließung des Festplatzes auf dem Parkplatz bei der Bergleshalle 80.000 € eingesetzt.

    Ein von den Vereinen lang gehegter Wunsch geht somit in Erfüllung. Der erste Antrag für diese Maßnahme wurde von den Freien Wählern bereits zum Doppelhaushalt 2007 / 2008 gestellt und schon damals von allen Fraktionen des Ortschaftsrates einstimmig mitgetragen. Leider wurden diese Mittel auch in den Folgejahren nie in den Haushalt eingestellt.

    Auch ohne die ordnungsgemäße Erschließung des Platzes wurde 2010 von den Vereinen die erste Stupfericher Festmeile mit großem Erfolg durchgeführt. Möglich war dies nur durch die große finanzielle und personelle Unterstützung der Firmen Nagler Kabelleitungsbau und Gartner Elektrotechnik aus Stupferich und den Stadtwerken Karlsruhe.

    Nachdem auch für den nächsten Haushalt keine Mittel eingestellt waren, hat der Ortschaftsrat Stupferich wiederum mit einstimmigen Votum aller Fraktionen einen Zusatzantrag für die Einstellung dieser Mittel gestellt. Dank intensiver Gespräche zwischen der CDU Fraktion im Ortschaftsrat und der CDU- Fraktion im Stadtrat ist es gelungen, die Mitglieder der CDU von der Notwendigkeit dieser Maßnahme zu überzeugen und sie dafür einzustimmen. Nachdem auch die SPD- Fraktion für diese zusätzlichen Mittel stimmte, war die Mehrheit des Gemeinderates gegeben. 

    Wie die anderen Fraktionen des Gemeinderates abgestimmt haben, ist uns zur Zeit leider nicht bekannt, sicher aber ist, dass sich Ortsvorsteher Rolf Doll um jede Stimme bemüht hat.

    Wir hoffen natürlich im Sinne der Vereine, dass zur nächsten Festmeile 2012 die notwendigen Maßnahmen abgeschlossen sind.

    Ludwig Kast

  • Stupferich.org, neuer Rekord der Zugriffe im Februar2011

    Die Tagesstatistik der Zugriffe auf Seiten von Stupgferich.org spricht für sich...

    Sehen Sie hier die grafische Darstellung bis zum 20. Februar.
     
    Wichtig sind die gelb- / orangenen Balken, am 20. Februar hatten wir 481 Besucherzugriffe auf die Seiten.

     

  • Bautätigkeit kann Nachfrage nicht befriedigen

    Statistik 2010 vorgelegt  - 591 Einheiten wurden fertig gestellt

    Die Bautätigkeit in Karlsruhe hinkt nach wie vor dem Bedarf hinterher: Nach einer leichten Erholung in den Jahren 2008 und 2009 sind 2010 erneut deutlich weniger Wohnungen fertig gestellt worden. Nur 591 Wohnungen waren es im vergangenen Jahr und damit rund 25 Prozent weniger als im Jahr zuvor (794 Wohnungen). Das geht aus der statistischen Auswertung des Amts für Stadtentwicklung zur Bautätigkeit in Karlsruhe 2010 hervor.

    Die 2010 fertig gestellten Wohneinheiten reichen für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt nicht aus. Hierfür wird eine Neubauquote von rund 1 000 Wohnungen pro Jahr zugrunde gelegt - ein Volumen, das letztmals 2000 mit 964 bezugsfähigen Wohnungen erreicht wurde. Insgesamt sind in den letzten fünf Jahren in Karlsruhe 2 335 Wohnungen im Geschosswohnungsbau und 869 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern gebaut worden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Neubauleistung von 651 Wohnungen, darunter 174 Wohnungen in Eigenheimen und 467 Einheiten im Geschosswohnungsbau.

    Mit 119 Häusern (2009: 132 Häuser) waren fast 80 Prozent der insgesamt 151 neuen Wohngebäude Ein- und Zweifamilienhäuser (2009: 169 neue Wohnhäuser). Im Geschosswohnungsbau kamen 413 Neubauwohnungen in 32 Gebäuden dazu. Weitere 45 Wohnungen entstanden durch bauliche Veränderungen in bestehenden Gebäuden. Besonders häufig fuhr der Umzugswagen im letzten Jahr im Baden-Carré an der Hermann-Billing-Straße vor, insgesamt wurden in der Südweststadt 152 Wohnungen fertig gestellt. Aber auch im Neubaugebiet der östlichen Südstadt gingen die Handwerker ein und aus und errichteten 148 neue Wohneinheiten. Mit deutlichem Abstand folgten die Nordweststadt (53 Wohnungen), Durlach (46 Wohnungen) sowie Neureut (45 Wohnungen) und Hohenwettersbach (33 Wohnungen).

    Der Trend zum Eigenheim dürfte weiter anhalten. Indiz hierfür sind die 132 Anträge auf Baugenehmigungen, die 2010 für Ein- und Zweifamilienhäuser eingereicht wurden. Insgesamt wurden 177 neue Wohngebäude beantragt. Ende 2010 waren im Stadtgebiet 1 352 Wohnungen zwar genehmigt, aber noch nicht fertig gestellt. Bei einem Großteil der Wohnungen (1 149 Einheiten) war noch nicht einmal mit dem Bau begonnen. Der Rohbau steht bei nur 147 Wohnungen. Vor allem im Südstadt-Areal zwischen Ludwig-Erhard-Allee, Stuttgarter Straße und Altbestand war die Bautätigkeit um den Jahreswechsel noch nicht beendet: 373 Wohnungen warten hier auf die Fertigstellung. Auch für Neureut, wo hauptsächlich Einfamilienhäuser entstehen, gibt es einen nennenswerten Bauüberhang (210 Wohnungen), außerdem in Rüppurr mit 109, in der Oststadt mit 93 und in Durlach mit 85 Wohnungen. Die Statistik im Internet: www.karlsruhe.de/bauen/statistik.de (über Statistik aktuell).

  • CDU Jahresempfang der Bergdörfer

    CDU Jahresempfang der Bergdörfer.


    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken

    Vor  4 Jahren wurde der Jahresempfang der Bergdörfer von der Stupfericher Ortsgruppe der CDU, unter Leitung des damaligen Ortsverbandsvorsitzenden, Wolgang Lukaschewsky, ins Leben gerufen. Nach der gelungen Veranstaltung wurde beschlossen den Jahresempfang der Bergdörfer in einem rollierenden System auszurichten. Nach Grünwettersbach und Wolfahrtsweier, war 2011 der Ortsverband Hohenwettersbach an der Reihe. Terminliche Gründe machten es notwendig eine Ersatzraümlichkeit zu finden. Natürlich bot sich da die Geburtsstätte der Veranstaltung als eine optimale Ausweichmöglichkeit an.

    Petra Wefels-Wissmann CDU Hohenwettersbach, moderierte den Empfang. Der Hohenwettersbacher Kinderchor „HoLiTaps“  unter der Leitung von Sigrid Reich begeisterte die ca. 200 Besucher mit mehreren Beiträgen und sorgte so für den musikalischen Rahmen des Empfangs. Als politische Gäste waren unter Anderen die Ortsvorsteher der Bergdörfer, die erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe Frau Margret Mergen , MdB Ingo Wellenreuther, MdL Manfred Groh,  MdL und Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg Peter Hauk, Stadtrat Tilmann Pfannkuch, Thorsten Ehlgötz, Bettina Meier-Augenstein sowie Ortsvorsteherin Alexandra Ries aus Durlach eingeladen.

    Manfred Groh legte in seiner Eröffnungsrede die anfangs genannten historischen Hintergründe dieses Empfangs dar. 
    Erfreut zeigte er sich darüber, dass es gelungen ist, Peter Hauk, trotz vollem Terminkalender zum Empfang der Bergdörfer erfolgreich einzuladen. Er lobte die Arbeit des Fraktionsvorsitzenden und „ Mannschaftsführer“  der CDU Baden-Württemberg auch im Blick auf Karlsruhe.
    So setzte sich Peter Hauk zum Beispiel für die Ethylen-Pipeline Süd zur Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO) ein und sorgte so für die Sicherstellung von Arbeitsplätzen.
    Als Geschenk für die Besucher brachte Manfred Groh ein kleines Kochbüchlein mit, eine Sammlung von Rezepten der regionalen Küche. Manfred Groh war hier als Autor tätig und knüpfte viele Kontakte zur regionalen Gastronomie.

    Peter Hauk, der Hauptredner des Abends, sprach in seinem lebhaft, mit Engagement vorgetragenen Redebeitrag, viele Themen der aktuellen Bundes -und Landespolitik an. Er als „Nordbadener“ zeigte  sich eng verbunden mit den politischen Themen der Region. Der Wahlkampf wird in diesem Jahr nach seiner Einschätzung ein spannender Wahlkampf, dessen Ausgang auch richtungsweisend für die Bundespolitik sein wird.
    Er bezeichnete die erste Zeitperiode der Koalition als schleppend. Viel wurde erwartet, nicht viel ist passiert. Erst in der zweiten Jahreshälfte sei es gelungen, eventuell Dank der kantigen Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel hier in Karlsruhe, Bewegung in den Apparat zu bringen.

    In die Diskussion um das Thema Hartz IV brachte er die Aspekte der sozialen Gerechtigkeit ein. Es kann nicht sein, dass ein Arbeiter im Niedriglohnsegment weniger nach Hause bringt, als ein Hartz IV Empfänger erhält. Morgens aufstehen und zur Arbeit gehen muss sich lohnen. Das Bildungspaket von Ministerin Ursula von der Leyen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Finanzielle Hilfen dürfen nicht mit der großen Geldgießkanne gestreut werden.

    Aktuelle Umfragewerte bestätigen der CDU aktuell 37% Wählergunst. Die Diskussion um Stuttgart21 hat die Umfragewerte in der Vergangenheit auch nicht verbessert. Diese gilt als Symbol für die Frage  ob solche Großprojekte in unserem Staat überhaupt noch möglich sind. Peter Hauk stellte die Frage: "ist unser Staat noch fähig solche Projekte zu führen". Er beleuchtete auch die Wichtigkeit dieses seit 15 Jahren geplanten und mit mehr als 1000 Einsprüchen überhäuften Projektes. Es ist wichtig für die Ost/West-Verbindung, den Knotenpunkt Karlsruhe und die Anbindung an die Rheintalstrecke.

    Das Projekt ist für den Regionalverkehr eine wichtige Ergänzung und Voraussetzung. Der Nutzen geht also weit über den Fernverkehr hinaus.
    Das Fernziel, so Peter Hauk,  ist der Anschluss an die europäische Magistrale mit dem Ziel, die Schwarzmeerküste und den Atlantik via Hochgeschwindigkeitszüge zu verbinden. Die Trasse kann unwirtschaftliche und ökologisch bedenkliche Kurzstreckenflüge ablösen. Schon in naher Zukunft wird eine Hochgeschwindigkeitsverbindung von Köln nach London entstehen. Zur Arbeit von Schlichter Heiner Geissler sagte Peter Hauk, „Er machte seine Arbeit sehr gut“. Der Schlichterspruch sei ein klares Votum für Stuttgart21. Ein Ausstieg aus dem Projekt zum jetzigen Zeitpunkt wäre ein Schaden von mehr als 1 Milliarde Euro. Auf die Frage an die Zuhörer „Soll man 1 Milliarde Euro verschwenden?“ konnte Peter Hauk nur ein klares „Nein„ erwarten.
    Stuttgart21Plus wird gebaut und die Auflagen erfüllt. Die Festlegungen, die im Schlichterspruch enthalten sind, werden erfüllt, sofern technisch realisierbar und finanzierbar. Weiter meinte Peter Hauk, die Gegner sollen nun das Ergebnis des Schiedsspruches respektieren und sich daran halten. Er stellte fest, dass die Stimmung um Stuttgart21 besser wurde, nachdem nun alle Fakten auf dem Tisch liegen. Die Frage bei solchen Projekten wird in Zukunft sein: Wie vermitteln man die Projektziele der Bevölkerung und schafft dadurch Akzeptanz für solche Langzeitprojekte.
    Mit einem Augenzwinkern meinte Peter Hauk, „Aber auch in Karlsruhe sind Großprojekte nicht unumstritten“. Solche Projekte müssen in Zukunft vor der Planung und vor dem Baubeginn mit der Bevölkerung diskutiert werden. Lange Planungsverfahren, bei Stuttgert21 waren das 15 Jahre, bringen zusätzliche Probleme. Wer heute 20 Jahre alt ist, war damals ein Fünfjähriger. Anlieger müssen überzeugt werden. Man muss Überzeugungsarbeit leisten und auch die Bürger, die dagegen sind, mitnehmen.

    Zu den nächsten Wochen vor der Wahl meinte Peter Hauk, spielt das Thema Bildung eine wichtige Rolle. Bildung ist ein wichtiges, wertvolles Gut. Baden-Württemberg schnitt bei der Pisa-Studie gut ab, trotz hohem hohem Ausländeranteil. Baden-Württemberg hat die geringste Jugendarbeitslosigkeit von 3%. Im nahen Frankreich liegt diese bei 20% und in Spanien sogar bei 40%. Jungen Menschen aus Baden-Württemberg stehen weltweit alle Türen offen. Auch auf das Schulsystem kam Peter Hauk zu sprechen. Qualifikation ist der Zweck des Schulsystems. Werkrealschulen nehmen auch schwächere mit. Das angeführte „Referenzland“ Finnland hat  wenig bis keine Migranten. Das Land Baden-Württemberg hat viele Migranten. Unter diesem Aspekt muss man die Pisa-Studie für Baden-Württemberg noch besser bewerten.
    Trotzdem hält Baden-Württemberg mit den anderen Spitzenländern der BRD mit. Schule muss mit dem Handwerk und der Industrie kooperieren.
    Baden-Württemberg ist Vorreiter in der dualen Ausbildung. Ein Paradebeispiel für die Verzahnung Schule und Wirtschaft ist die duale Hochschule. Für die Mitte des Jahrzehnts wird ein Fachkräftemangel prognostiziert. Man darf nicht die Noten verwässern, man muss motivieren. Dazu benötigt man pädagogische Assistenten mit dem Ziel, jeden mitzunehmen. Baden-Württemberg lebt von seiner Technologie-Führerschaft, diese ist ein Garant für Wohlstand. Die Grundschulempfehlung soll beibehalten werden, Überforderung kann krank machen und Kinder müssen auch Erfolge haben. Man muss hier sehr auf die Psyche der Kinder achten. Investition in Bildung wird in Zukunft, "mehr denn je", der Schlüssel zum Erfolg sein.

    Zum Bereich der Hochschulausbildung meinte Peter Hauk, dass das „KIT“ in Karlsruhe zu den größten Hochschulen der Welt zählt.
    Für die Forschung ist das „KIT“ ein Quantensprung, auch für Karlsruhe. Im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2012 wurden die Hochschulen fitt gemacht.
    Es werden 20.000 Studenten erwartet. Im Bundesdurchschnitt bestätigte Peter Hauk dem Land Baden-Württemberg einen guten Stand in der Hochschulausbildung. So kann das Land auf  4 Hochschulen mit dem Status „Exzellenz“ stolz sein. Die Studiengebühren von 500.- € pro Semester sind gerechtfertigt so Peter Hauk. Techniker und Meister müssen auch Gebühren bezahlen. Diese können über ein günstiges Darlehen finanziert werden, dessen Rückzahlung erst erfolgt, wenn der Hochschulabgänger eigens Geld verdient.

    Ein weiter Punkt in der fast 45 Minuten dauernden Rede war das Thema Rheintalbahn. Die Rheintalbahn ist für den Güterverkehr in Nord- / Süd- Richtung eine wichtige Investition und dient zur breiten Anbindung an den Gotthard Tunnel. Es wird erwartet, dass die Schweiz sich gegenüber dem LKW-Transit verschließen wird. Die Güter müssen auf die Schiene. Der vierspurige Ausbau der Rheintalstrecke ist eine Voraussetzung zur breiten Anbindung an die Fernstrecke. Das Straßennetz darf nicht vernachlässigt werden. Es dient zur individuellen Mobilität. Mobilität ist wichtig für Lebensqualität und Wohlstand. Das Straßennetz ist auch wichtig für technologischen Fortschritt. Rund um Stuttgart wird es eine Ansammlung von innovativen Betrieben geben. Es wird die Schwerpunktregion für Elektrofahrzeuge. Die Ansiedelung von Herstellern für Batterien, Elektromotoren und Energieoptimierer wird erwartet. Baden-Württemberg muss mehr Geld für den Straßenbau erhalten. Baden-Württemberg stellt 13% der Bürger aller Bundesländer, 19% aller Güter laufen über Baden-Württemberg. Das Land bekommt aber nur 8% aller Investitionsmittel. Peter Hauk forderte in dem Zusammenhang: „Schluss mit dem Aufbau Ost. Beginn mit dem Erhalt und dem Ausbau der Straßen in Baden-Württemberg". Als wichtiges Projekt in der Güterbeförderung bezeichnete Peter Hauk den Ausbau der Binnenschiffart. Die Schleusen müssen einheitlich angepasst werden. Schiffe müssen von Rotterdam bis Plochingen mit gleicher Größe fahren können. Umladen bedeutet Kosten und Verlust von Attraktivität für die Wasserwege. Zur Finanzierung solcher Projekte in Baden-Württemberg meine Peter Hauk: „Man muss die Kuh auch füttern die man melken möchte. Immer nur das Fressen hinhalten und auf morgen vertrösten, das geht nicht lange gut.“  Ein weiteres Thema griff Peter Hauk mit der Produktion von Atomstrom auf. Peter Hauk versicherte „Die Sicherheit der AKWs in Baden-Württemberg ist gegeben“. Nur 5% des Strombedarfs werden durch regenerative Energie erzeugt. Windenergie 0,9%, Photovoltaik liegt im Promillebereich. Wasser und Biomasse bringen den Rest der 5%. Peter Hauk betonte, dass bei Abschaltung der AKWs, der Strom von außen zugekauft würde. Ob die AKWs in Osteuropa, Frankreich oder Italien sauberer und sicherer produzieren ? Diese Frage sei gestattet. Offshore- Kraftwerke sind wegen der Windsituation im Norden angesiedelt, der Energiehunger besteht aber im Süden. Es müssen Leitungsnetze entstehen, um den Strom wirtschaftlich zu transportieren. Die Kapazitäten der Leitungen reichen derzeit nicht aus. Auch gegen Stromleitungen finden sich Gegner. Wo soll der Strom also herkommen?

    Wohlstandssicherung auch für zukünftige Generationen, ist Fortschritt. Stillstand ist Rückschritt. Zum Schluss meinte Peter Hauk in seiner Rede: „Mit Minuswachstum kann auch der Staat nichts mehr ausrichten, nur Fortschritt sichert den Wohlstand“.
    Als Erfolg der Landesregierung wertete Peter Hauk die Tatsache, dass die Netto- Neuverschuldung Baden-Württembergs von geplanten 4,5 auf 2,5 Milliarden gesenkt werden konnte.

    Wie zu erwarten erntete der "Mannschaftsführer" im Landtag großen Beifall für seine überaus sachliche und informative Rede. Nur wenige Schläge gingen in Richtung des klar auszumachenden politischen Gegner des Abends. Wichtig war Peter Hauk die Werte seiner Partei herauszustellen und die Zuhörer auf den Wahltag einzuschwören.
    Er lobte die Arbeit von Manfred Groh im Landtag, die dieser mit Herz und Verstand ausführt, als hervorragend.

  • Großer Bahnhof in Stupferich


    Peter Hauk, CDU Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Landtag, bei seiner Rede im Stupfericher Gemeindezentrum
    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken

    Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, bei uns in Stupferich.

    Beim heutigen Neujahrsempfang der Bergdörfer im Stupfericher Gemeindezentrum bot sich die einmalige Möglichkeit, rechtzeitig vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg aktuellste politische Informationen aus erster Hand zu erhalten.
    Hauptredner war der CDU Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag, Peter Hauk. In seiner eindrucksvollen Rede legte er den zahlreich erschienen Bürgern die Positionen seiner Partei überzeugend dar.

    Zentraler Bestandteil seiner Rede war der Fortbestand der bisher überragenden Wirtschaftskraft von Baden-Württemberg mit direkt davon abhängigem Wohlstand von uns allen. Auch die Jugendarbeitslostigkeit in BW von nur 3% rangiere an erster Stelle im gesamten europäischen Raum, im Gegensatz zu 20% im von der Opposition so gelobten Finnland oder gar zu 40% in Spanien. Das dreigliedrige Bildungssystem sei ein Erfolgsmodell, die Pisastudien bestätigen dessen Qualität. Sozialistische Gleichmacherei durch Abschaffung der Gymnasien und Realschulen würde die Begabten unter den Schülern derart ausbremsen, dass durch die kommenden geburtenschwachen Jahrgänge unserer weltweit sehr erfolgreichen Wirtschaft noch viel weniger Ingenieure und gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen würden. Er verglich hierbei direkt die Leistungen der Geberländer im Länderfinanzausgleich im Süden von Deutschland mit den schwachen Leistungen der Nehmerländer, deren wirtschaftsferne linksgerichtete Bildungs- und Wirtschaftspolitik den bürgerlich regierten Geberländern Unsummen kosten würden und jene ihre nicht erfolgreichen Modelle nun auch noch in den Süden der Republik exportieren wollen. Allein in Baden befänden sich 4 von von insgesamt 10 Eliteuniversitäten in ganz Deutschland, was ebenfalls Beweis für bislang richtige bürgerliche Bildungspolitik des Landes sei, die nicht durch eine für die CDU verlorene Wahl im März 2011 aufs Spiel gesetzt werden dürfe. Er rief zum Zusammenhalt der Bürgerlichen auf, sich für die hier in Baden-Württemberg seit Jahrzehnten bewährten Werte einzustehen und bei der Wahl dem entsprechend sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.

    MdL Manfred Groh, MdB Ingo Wellenreuther, 1. Bürgermeisterin der Stadt KA Margret Mergen, der Stupfericher Ortsvorsteher Rolf Doll, die Ortsvorsteherin von Durlach Alexandra Ries wie auch die Ortsvorsteher und die komplette Riege der CDU Vorsitzenden der Bergdörfer waren anwesend. Mit von der Partie waren auch die Karlsruher CDU Stadträte Bettina Meier-Augenstein, Tilmann Pfannkuch und Thorsten Ehlgötz.

  • 125 Jahre Gesangverein Eintracht


    Fahnenweihe 1926 / Digitalisierung: Samuel Degen

    Anlässlich des diesjährigen Jubiläums "125 Jahre Gesangverein Eintracht Karlsruhe Stupferich" findet am Sonntag, den 3. April 2011 im Gemeindezentrum auch eine Fotoausstellung statt.
    Stupferich.org ist derzeit dabei, altes Bildmaterial des Gesangvereins zu digitalisieren und aufzuarbeiten, damit die wertvollen Fotos der Öffentlichkeit präsentiert werden können.


  • Kinderfasching des MV Lyra Stupferich


  • Neue Bäume in der Flurbereinigung


    Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Ludwig Kast (2.v.r.) mit den Vertretern der Behörde und der ausführenden Firma.


    Eigentlich sollten sie schon zur Adventszeit ausgebracht werden. Doch der überraschend starke Wintereinbruch machte der beauftragten Firma einen dicken Strich durch ihre Planungen. Durch das milde Wetter der letzten Wochen konnte jedoch die verpasste Zeit wieder aufgeholt werden. Ca. 50 neue Obstbaum - Hochstämme wurden im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft in dafür vorgesehenen Pflanzstreifen im Bereich der Gewanne „Schneckenhardt“ und „Ober dem Wettersbacher Weg“ gepflanzt. Ferner wurden entlang der Ochsenstrasse altersbedingt ausgefallene Bäume ersetzt und im Gewann Riegelseck ein Solitärbaum ausgebracht. Eine Sitzbank mit schönem Ausblick lädt hier in Zukunft zum verweilen ein. Zum Schutz der jungen und noch dünnen Äste vor schweren Greifvögeln wurden zusätzlich sogenannte Ansitzstangen aufgestellt.

    Am vergangenen Dienstag konnten sich der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Ludwig Kast, und Vertreter der Flurneuordnungsbehörde im Beisein der ausführenden Firma von der ordnungsgemäßen Durchführung der Pflanzung überzeugen.



    Die Fotos wurden uns von Ludwig Kast zur Verfügung gestellt.

  • Sitzung des Ortschaftsrats Stupferich

    In der OR-Sitzung am 26.01.11 hat der Ortschaftsrat folgende Themen behandelt:


    1. Beratung des Haushaltsplanentwurfs 2011/2012

    Der Ortschaftsrat ist sich der angespannten finanziellen Lage der Kernstadt bewusst, besteht aber auf die Berücksichtigung der folgende Punkte:

    - Bau einer Überdachung für die Gerätschaften des Bauhofs

    - Zügige Verwirklichung der seit 1995 beratenen Kleingarten- und Kleintierzuchtanlage

    - Neugestaltung der Fläche im Bereich Rathaus, Feuerwehr, Schule

    - Stromversorgung der Festmeilenfläche an der Bergleshalle

    - Erweiterung der Feuerwehrgerätehauses

    Dem wurde im Gremium einstimmig zugestimmt.


    2. Sachstandsbericht zum Stadtteilentwicklungsplan für Stupferich (Anfrage CDU-Fraktion)

    Das zuständige Fachamt konnte nach 8 Monaten Bearbeitungszeit noch keine Vorschläge vorlegen. Man möchte den Ortschaftsrat in die zukünftige Planung mit einbinden.


    3. Veröffentlichung der Trinkwasseranalyse im Mitteilungsblatt (Antrag der FWV-Fraktion)

    Der aus unserer Umfrage hervorgegangene Wunsch der Bevölkerung nach Information über unsere Trinkwasserqualität und der Veröffentlichung der Analysenwerte wurde einstimmig entsprochen.

  • Stupferich fordert Nachbesserungen

    Hier der Originalartikel aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 28. Januar 2011


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