29 | 06 | 2017
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  • Faktencheck hat Notwendigkeit einer 2. Rheinbrücke bestätigt

    Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe fordern, Projekt ohne Zeitverzug voran zu bringen
    Fenrich: Planfeststellungsverfahren müssen auch nach gemeinsamer Kabinettsitzung ohne Unterbrechung weiter geführt werden

    Der Faktencheck zur 2. Rheinbrücke hat die Argumente nicht entkräftet, die für die Notwendigkeit einer zusätzlichen Rheinquerung sprechen. Deshalb fordern die Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg übereinstimmend, dass dieses wichtige Verkehrsinfrastrukturprojekt ohne Zeitverzug vorangebracht werden muss.

    „Die zweite Rheinbrücke ist für die Zukunftsfähigkeit unserer Region beiderseits des Rheins von entscheidender Bedeutung“, unterstreicht Oberbürgermeister Heinz Fenrich als Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe. „Deshalb gehen wir davon aus, dass auch nach der gemeinsamen Kabinettsitzung von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg am Dienstag, 29. November, in Stuttgart die Planfeststellungsverfahren ohne Unterbrechung weiter geführt werden“.

    „Nur mit einer leistungsfähigen Infrastruktur können wir den Interessen der namhaften Unternehmen in der Region gerecht werden, vor allem aber auch die Bedürfnisse von zehntausenden von Pendlern befriedigen und den Verkehrsfluss verbessern“, sagt Fenrich. Eine Straßenanbindung von der 2. Rheinbrücke zur B36 wird von der TRK als sinnvolle und unverzichtbare Maßnahme eingestuft. „Damit ließen sich die Verkehrsströme nach Norden und Süden entflechten - zum Vorteil der Südtangente und zum Nutzen der Bevölkerung“, erinnert Fenrich.

    Dass die bestehende Rheinbrücke darüber hinaus einer grundlegenden Sanierung bedarf, sei dabei seit langem Konsens - eine Tatsache, die der Faktencheck noch einmal bestätigt hat. „Wenn dazu ein neues, allerdings in Deutschland noch nicht erprobtes, Verfahren eingesetzt werden könnte, das die Arbeiten verkürzt und die Lebensdauer des Bauwerks verlängert, kann das allen nur recht sein“, betont Fenrich und ergänzt: „Fortschritt im Ingenieurbau ändert aber nichts an der Tatsache, dass damit die einzige Rheinquerung in unserem Verdichtungsraum alleine den Anforderungen bereits heute - und erst recht denen in der Zukunft - nicht mehr gewachsen ist“.

  • Zustimmung zu Stuttgart 21 ist ein gutes Ergebnis

    Oberbürgermeister Heinz Fenrich zum Ausgang der Volksabstimmung

    „Die Zustimmung zum Projekt Stuttgart 21 ist ein gutes Ergebnis für Karlsruhe und die gesamte Region, aber auch für Baden-Württemberg, Deutschland und Europa“, wertet Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Ausgang der Volksabstimmung am heutigen Sonntag. „Ich hoffe, dass der Ausgang der Volksabstimmung den von allen erwünschten Effekt zeigt und die widerstreitenden Positionen und Gruppierungen miteinander aussöhnen kann. Ich kann dabei nur die klare Haltung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in dieser Frage unterstützen, der auch bei seinem Besuch in Karlsruhe offen gesagt hat: Das Ergebnis des Volksentscheids ist umzusetzen - ohne Wenn und Aber“.

    Als Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe und der transeuropäischen Initiative „Magistrale für Europa“ unterstreicht das Karlsruher Stadtoberhaupt die vielfältige Bedeutung des Schienenprojektes: „Die weltweit tätigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe erhalten eine deutlich schnellere Anbindung an den Stuttgarter Flughafen mit seinen internationalen Flugverbindungen, die beiden Technologiestandorte Karlsruhe und München rücken näher zusammen, und der Güter- und Personenverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris bis Budapest oder Bratislava wird schnell und attraktiv“.

  • Finale Feierlichkeiten zu 750 Jahre Wolfarstweier

    Adventliches Musikprogramm in der Begegnungsstätte

    Mit unterschiedlichen Veranstaltungen feierte der Stadtteil Wolfartsweier in den vergangenen Monaten das Jubiläum seiner 750-jährigen urkundlichen Ersterwähnung. Die Palette reichte dabei vom Straßenfest über eine neue Ausstellung zum einstigen Dorf im Süden Durlachs bis zu Film- und Theaterabenden. Doch der Reigen der Festivitäten geht jetzt zum ersten Advent zu Ende.

    Am Freitag, 2. Dezember, steht vor und in der Begegnungsstätte des Stadtteils der Jubiläumsausklang auf dem Programm. Dabei wirken die dortige Grundschule, der Musikverein Einheit sowie der Projektchor einiger Solisten und des Ortschaftsrats kräftig mit. Bratwurstgrill, Glühwein- und Kinderpunschstand sorgen unter dem Weihnachtsbaum vor der Begegnungsstätte für ein feierliches Ambiente, wenn um 18 Uhr das eigens zum Jubiläumsjahr geschriebene Stickellied ein adventliches Musikprogramm eröffnet. Danach beginnt um 19 Uhr in der Begegnungsstätte mit dem Einzug der "Mönche" zu den Klängen von historischer Sackpfeife und Trompete der zweite Teil des Finales - mit Jubiläumsabschiedsrede von Ortsvorsteher Jürgen Morlock, Spendenübergabe an die Kindertagestätte, die Grundschule Wolfartsweier und den Förderverein des Freibands "Wölfle" sowie mit einem abwechslungsreichen Abendprogramm.

  • Stupfericher unterstützen die Patenkinder in Matara / Sri Lanka


    Foto: Samuel Degen

    Sehr viele Stupfericher Bürger unterstützen über den Karlsruher Verein Patenkinder Matara e.V. ein oder mehrere Patenkinder in Sri Lanka. Auch nahmen viele davon an den hier in Stupferich organisierten Vereinsreisen in 2007, 2009 und 2011 nach Matara teil.

    Aus keinem anderen Stadtteil kommen mehr der insgesamt 191 Vereinsmitglieder, wie aus aus dem kleinsten Karlsruher Stadtteil, nämlich unserem Bergdorf Stupferich.
    Vielen herzlichen Dank für Ihre / Eure starke Hilfe für die dankbaren Patenkinder am südlichsten Zipfel des Indischen Subkontinents.

    Passend zur Vorweihnachtszeit zeigen wir deshalb nun Filmausschnitte, die bei unserem Besuch mit 50 Karlsruher Pateneltern (darunter 16 Stupfericher) am 22. Juni 2011 im Karlsruher Children Center in Matara von einem örtlichen Videoteam aufgenommen wurden.

    Zur Filmdokumentation hier klicken

    Falls auch Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, senden Sie uns einfach eine E-Mail an info@patenkinder-matara.de, wir nehmen dann gleich Kontakt mit Ihnen auf. Einem Patenkind helfen Sie mit monatlich 10,- Euro, der Vereinsbeitrag beträgt jährlich 10,- Euro. Wir Vereinsmitglieder arbeiten arbeiten ehrenamtlich ohne jegliche Vergütungen, so können die Zahlungen für Ihr Patenkind ohne Abzüge 1:1 ins Karlsruher Children Center in Matara weitergereicht werden.

  • Der etwas andere Adventskalender

    Hinter den Türchen warten Tipps zu Umwelt -und Naturschutz

    Tipps für den Alltag, leckere Rezepte und interessante Geschichten rund um die Themen Umwelt- und Naturschutz verstecken sich hinter den 24 Türchen im Online-Adventskalender des städtischen Umwelt- und Arbeitsschutzes. Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, auf was sie beim Kerzenkauf achten sollten, wie sie Weihnachtspäckchen klimafreundlich verschicken können, und was die Natura 200-Kampagne im nächsten Jahr alles zu bieten hat, sollten ab Donnerstag, 1. Dezember, täglich unter www.karlsruhe.de/b3/natur_und_umwelt.de ein Kalendertürchen per Mausklick öffnen. Zu lesen gibt es immer nur das aktuelle und alle zurückliegenden Türchen - so bleibt es spannend bis Weihnachten.

  • Der Verein Stupfericher Selbstständiger lädt zum Glühwein ein


    Zur Webseite vom Verein Stupfericher Selbstständiger hier klicken



  • Am Sonntag zur Abstimmung gehen

    Aufruf von Bürgermeister Wolfram Jäger zur Volksabstimmung

    Zur Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz am Sonntag, 27. November, wendet sich der Kreisabstimmungsleiter, Bürgermeister Wolfram Jäger, mit folgendem Aufruf an die stimmberechtigten Karlsruherinnen und Karlsruher:

    Sehr geehrte stimmberechtigte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    am Sonntag, 27. November 2011, findet in Baden-Württemberg die Volksabstimmung über die Gesetzesvorlage des S 21-Kündigungsgesetzes statt. Ausschließlicher Gegenstand der Volksabstimmung ist die vom Landtag abgelehnte Gesetzesvorlage der Landesregierung "Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21-Kündigungsgesetz)". Die abstimmenden Bürgerinnen und Bürger des Landes treten dabei an die Stelle des Landtags.

    Die Frage bei dieser Volksabstimmung lautet: "Stimmen Sie der Gesetzesvorlage 'Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21-Kündigungsgesetz)' zu?"

    Über die Gesetzesvorlage wird mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt. Mit "Enthaltung" kann nicht abgestimmt werden.

    Das S 21-Kündigungsgesetz ist angenommen, wenn die Mehrheit der Abstimmenden - mindestens jedoch ein Drittel aller Stimmberechtigten (das sind etwa 2,5 Millionen Stimmberechtigte) - mit "Ja" stimmt. Das S 21-Kündigungsgesetz ist abgelehnt, wenn die Mehrheit der Abstimmenden mit "Nein" stimmt. Das S 21-Kündigungsgesetz ist zudem abgelehnt, wenn zwar die Mehrheit der Abstimmenden mit "Ja" stimmt, diese Mehrheit jedoch aus weniger als einem Drittel aller Stimmberechtigten besteht.

    Nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr und gehen Sie zur Abstimmung.

    Wolfram Jäger

    Kreisabstimmungsleiter

  • Volksabstimmung am 27. November 2011

    Auch wir möchten uns den vielen Meldungen der Presse, Rundfunk- und Fernsehsender anschließen, um auf die verdrehte Formulierung durch die Landesregierung auf den Stimmzetteln hinzuweisen:

    Wer für Stuttgart 21, also für den Weiterbau ist, stimmt mit "NEIN"

    Wer gegen Stuttgart 21 ist, also den sofortigen  Baustopp wünscht, stimmt mit "JA"


  • 100 Jahre Kreisverband der Kaninchen- und Geflügelzüchter

    Großen Zuspruch bei der Bevölkerung fand am Wochenende die Veranstaltung der Kleintierzüchter Stupferich. Stupferich.org berichtete bereits im Vorfeld über die Aktivitäten des Vereins zu dieser Ausstellung.

    Die Bewertungen der Tiere begannen schon im Laufe der letzten Woche, so konnten bereits am Samstagabend die Siegerplätze bekannt gegeben und Prämierungen vorgenommen werden. Sehen Sie hierzu die Bildergalerie von Samuel Degen. Ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem mit den Stupfericher Dorfmusikanten und den „Waschweibern Frieda + Paula“ aus Wilferdingen, sorgte für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend.

    Am Sonntag füllten sich sich die Plätze zur Mittagszeit in der Bergleshalle so schnell, dass mancher Besucher die Besorgnis äußerte, einen Platz zu bekommen.  Die Bergleshalle war durch einen Vorhang in zwei Teile geteilt. In der hinteren Hälfte saßen die Tiere in ihren Käfigen und in der vorderen Hälfte die Besucher an den Tischen um sich von der Küchenmannschaft verwöhnen zu lassen.
    Für die anwesenden Kinder war eigens einen Bastel- und Spielecke eingerichtet, deren Angebot gerne angenommen wurde. Als kleiner Höhepunkt des Sonntagsprogramms war die Vorführung der „Kaninhop“ Freunde. Die Zuschauer wollten Ihren Augen nicht trauen was sie da sahen. Sitzen die Kaninchen nicht gewöhnlich in Ihren Käfigen und warten auf die Bezugsperson um gefüttert und gestreichelt, zu werden ?
    Der Gedanke war hier weit gefehlt, was man hier sah waren sportliche Kaninchen. So genannte Hasenkaninchen, die Freude am Springen zeigten. An einem kleinen Leinengeschirr geführt sprangen die Tiere wie Turnierpferde über die aufgestellten Hindernisse. Die Strecke wurde mit verschiedenen Tieren mehrfach durchsprungen, sichtlich zum Vergnügen der Zuschauer. Aber, man hatte auch den Eindruck, dass es den Tieren Spaß macht. „Kaninhop“ kam vor zirka 35 Jahren aus Schweden nach Deutschland und erfreut sich hier immer größerer Beliebtheit. Viele Kleintierzuchtvereine nutzen diese Kaninchensportart um junge Mitglieder für das Hobby Kleintierzucht zu begeistern. Da hier ein großer Spaß Faktor enthalten ist, bleiben viele Jugendliche dem Verein später auch treu und führen Zucht sowie „Kaninhop“ weiter.

    Sicherlich trug auch das schöne sommerliche Herbstwetter dazu bei, dass so viele Besucher die Ausstellung in der Bergleshalle besuchten.
    Die Veranstalter waren mit der positiven Resonanz sehr zufrieden, stellt diese doch eine kleine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit dar.  (s.b.)

    Sehen Sie hierzu unseren Videobeitrag vom 20.11.2011
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    Kamera und Schnitt: Siegfried Becker
    Link zum Video für iPhone Benutzer


    Ehrenurkunden und goldene Ehrennadeln für die Züchter Wolfgang Dietz und Ewald Seidel. Rechts der neue Vorsitzende der Stupfericher Kleintierzüchter Lars Flühr.
    Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken


    Kreismeister Geflügel 2011, Zwerg Reichshuhn, Jochen Nagler (li) bedankt sich bei seinem Züchtermentor Ewald Seidel.


    Der Wettlauf der Hasen "Kaninhop" erfreute am Sonntagnachmittag vor allem die Kinder


    Zum 100-jährigen Jubiläum sind in unserer Bergleshalle besonders viele der herrlichen Tiere der Kleintierzüchter zu bestaunen. 

  • Markus Hirschmann - Afghanistan, Deutschlands verdrängter Krieg

    Und wieder gab es in unserem Dorf Stupferich die Möglichkeit, eine hochkarätige Veranstaltung im Gemeindezentrum zu besuchen.

    So veranstaltete am gestrigen Freitagabend der CDU Ortsverband Stupferich in seiner Kulturreihe „Stupfericher Lebens-Art“ einen besonderen Abend unter dem Titel: „Afghanistan, Deutschlands verdrängter Krieg“. Hut ab vor dem Mut des Veranstalters, so ein schwieriges und umstrittenes Thema hier öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren.

    Kein geringerer als der 43-jährige Stupfericher Markus Hirschmann referierte zu diesem Thema. Vielen bis Anfang der 90er Jahre noch bekannt als junger Kicker bei der SG unter seinem ihn disziplinarisch prägenden Trainer Schorsch Heckenbach. Aber auch jahrelang aktiv als Ministrant bei der kath. Jugend Supferich - für ihn Werte, die blieben.

    Dann aber zog der junge Markus aus der Gerberastraße aus und machte Karriere, studierte Staats- und Sozialwissenschaften und ist nun im hohen militärischen Range eines Oberstleutnants Hörsaalleiter bei der Bundeswehr an der Offizierschule des Heeres in Dresden.

    Seine fachliche und menschliche Führungskompetenz war in allen Teilen seines eindrucksvollen Vortrages zu spüren. Hunderte von sorgsam und plakativ aufbereiteten Powerpoint Folien führten die zahlreichen Zuschauer tief in die fremde Materie, die in dieser Qualität und Inhaltlichkeit noch niemand zuvor gesehen hatte. Er sprach rhetorisch druckreif und zeigte ein profundes Detailwissen über das Land Afghanistan und seine Geschichte, das die Zuschauer im Saal mehr als verblüffte. Man hörte quasi die Stecknadel fallen, so konzentriert hingen alle an seinen Lippen und betrachteten geradezu fasziniert seine zahlreichen Grafiken und Bilder.

    Auch viele an der Weltpolitik interessierten Lokalpolitiker nahmen diese einmalige Gelegenheit wahr, sich über die zeitgeschichtlich so bedeutenden Vorgänge in Afghanistan aus 1. Hand zu informieren, aber auch um den Besuch des Stupfericher Oberstleutnants Markus Hirschmann zu würdigen. So fanden die Stadträte Tilmann Pfannkuch und Johannes Krug den Weg zu uns nach Stupferich verstärkt von unseren Ortschaftsräten Ingeborg Donecker, Ludwig Kast, Klaus Abendschön, Jochen Nagler sowie der ehem. Ortsvorsteherin Hanne Langer.

    Hirschmann sprach über den Sowjetisch-Afghanischen Krieg 1979-1989, von der „Sozialistischen Internationalen gegen den imperialistisch kapitalistischen Aggressor“ und der „Sozialistischen Waffenbrüderschaft“. Der Guerillakrieg gegen die Sowjetunion habe das gleiche Strickmuster wie der aktuelle gegen die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe, besser bekannt als die ISAF.

    Viele Millionen Muslime leben in der ehem. UDSSR, Russland und China, maßgebliche Einflussfaktoren für die Kriege in Afghanistan. Zusammenhänge, Verstrickungen, Beziehungen, er erklärte verständlich und beantwortete engagiert auch die vielen Fragen aus dem Publikum.

    Welche Einflüsse hat Saudi Arabien, welchen die USA? Warum kaufen die USA die hochgefährlichen Fire & Forget Waffen „Stinger“ von den Taliban zum Stückpreis von 650.000 US Dollar zurück, die sie zuvor den Mudschaheddin während des Sowjetisch-Afghanischen Krieges geschenkt hatten? Was ist Gotteskriegertourismus? Wie kam es zum Afghanischen Bürgerkrieg 1989-2001? Was geschah zwei Tage vor dem 11. September 2001 in Afghanistan? Welche Rolle spielten hierbei die Stämme, Fürsten, Krieger und Politiker? Nach welchem Muster läuft das uralte Gebot der Blutrache und des Gastrechtes, das es sogar den ISAF Soldaten ermöglicht, unter Taliban Beschuss in eine Moschee zu gehen und das Gastrecht einzufordern?

    Der Artikel Nummer 5 des Natovertrages führte am 11. September 2001 zum Bündnisfall, er erklärte hierzu das Bonner Abkommen und die Petersberger Beschlüsse. So kam es laut Hirschmann 2001 auch zur Aussage von Peter Struck „Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“.

    1, 5 Mio Tote während des Bürgerkrieges sind bei den Afghanen, die im Schnitt 44 Jahre alt werden, nicht vergessen. 20% der Kinder werden keine 5 Jahre alt, die 76% Analphabeten im Land geben ihre Geschichte und Erfahrungen nach alten Sitten weiter.

    Hirschmann nimmt das Publikum mit durch die Geschichte und dann auch auf seinen Einsatz, der ihn vom Juli 2010 bis zum Januar 2011 vor Ort als Ausbilder Afghanischer Offiziere auch mehrmals an den Rand des Todes geführt hat. Freunde sind neben ihm gefallen, seinen Kindern und seiner Frau bleibt er Nachts mit gemeinsamem Blick auf einen vereinbarten Stern am Himmel eng verbunden.

    Wochenlang hat er sich auf diesen Stupfericher Vortrag in mehreren hundert Arbeitsstunden vorbereitet. Das ist zu spüren, die Tiefe, Genauigkeit, verblüffende Ehrlichkeit und Offenheit ehren Hirschmann geradezu.

    Papa geht nach Afghanistan - seine Lebensversicherung steigt aus - Astronautennahrung in Größe einer Streichholzschachtel immer am Mann, Hirschmann spricht und spricht. Auch von den 10.000 gefallenen ISAF Kameraden. Auch von dem am Straßenrand angebundenen Esel, der ihm auffiel. Er lässt anhalten, hier sind nie Esel angebunden. Sein Schuss auf das Tier bestätigt seinen Verdacht, die geschätzten bis zu 200 ins Tier geschobenen Kilogramm Sprengstoff lassen einen Huf mehr als 100 Meter weit fliegen. Grausam, die Funkfernsteuerung des Zünders kam von der Firma Conrad in Hirschau in der Oberpfalz.

    Kein Soldat bleibt zurück, in 20 Minuten sind die Helikopter da. Amerikanische, Deutschland kann da nicht mit. Er beklagt den mangelnden Ausrüstungsstand unserer 5350 Soldaten.

    Der Themen viele, er bleibt keine Antwort schuldig.

    90% des Heroins auf dem Weltmarkt stammen aus dem Opiumanbau in Afghanistan. Krieger werden gegen Bezahlung als Söldner verpflichtet, auch von der ISAF. So verweigert Omar plötzlich den Kampfeinsatz, er hat beim Gegner seinen dort verpflichteten Bruder entdeckt. Soldaten gehen zur Wallfahrt nach Mekka, die ISAF zahlt. So gut wie jegliche Infrastruktur im Land ist zerstört, die Menschen leben im Elend. Wir erfahren von Tageskriegern, die Dienstags ihr Feld bestellen, Mittwochs gegen einen Sold von 100 US Dollar für die Taliban kämpfen um dann Donnerstags wieder auf ihrem Feld zu stehen. Der Wahnsinn, der Schrecken, die Fratze des Krieges wird mehr und mehr sichtbar.

    Und dann, es ist schon weit nach 23 Uhr, vor immer noch vollem Hause, sein Zweifel, ob es klug war, durch die Ankündigung des totalen Rückzuges der ISAF in 2014 das Land den Taliban wieder preiszugeben. Alles vergeblich, die unzähligen Toten, die Mädchenschulen, die ärztliche Versorgung. Seiner Einschätzung nach steht das Land dann binnen weniger wie einem Jahr wieder da, wo es vor 2001 stand. Vermutlich noch grausamer, zur Scharia paart sich der Hass und die Rache der Taliban. Es bräuchte hingegen eine Generation, also 25 Jahre, den Krieg zu vertreiben, aus den Köpfen der Menschen, die nie etwas anderes erlebt haben.

    Großen Dank gebührt dem Sohne Stupferichs Markus Hirschmann, der gestern heimgekehrte, um uns an seinen Erfahrungen und excellenten Kenntnissen teilhaben zu lassen. Nie zuvor gab es für uns Zivilisten die Gelegenheit, derart tief hinter die Kulissen dieses herrlichen Landes und seiner grausamen Kriege zu schauen. Darin waren sich alle Gäste des Abends einig, der Beifall war grandios.


    Genaue Pläne und Grafiken werden gezeigt und erläutert
    Fotos: Samuel Degen



    Oberstleutnant Markus Hirschmann


    Das Publikum ist hochkonzentriert


    CDU Ortsverbandsvorsitzender Klaus Abendschön bedankt sich bei Oberstleutnant Markus Hirschmann für den beeindruckenden Vortrag

  • Kleintierüchter bereiten sich auf die Ausstellung vor

    Stupferich.org war mit der Kamera in der Bergleshalle, um für Sie Informationen zur Ausstellung am kommenden Wochenende zu sammeln. Anlässlich der 100 Jährigen Bestehens des Kreisverbandes Pfinz, wurde in diesem Jahr eine mächtige Ausstellung organisiert. Der Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins Stupferich Lars Flüh und der Vorsitzende des Kreisverbandes Paul Vogt,  gaben den Zuschauern von www.stupferich.org ein umfassendes Interview. Lars Flühr betonte, dass speziell für Kinder am Wochenende ein unterhaltsames Programm zu erwarten ist. Der Kleintierzuchtverein Stupferich freut sich auf Ihren Besuch.

    Video Teil1
    {youtube}f9Ul6PEzl1k?egm=0&rel=0&{/youtube}
    Kamera und Schnitt: Siegfried Becker
    Interview: Samuel Degen
    iPhon Benutzer: http://www.youtube.com/watch?v=f9Ul6PEzl1k


    Video Teil2
    {youtube}XNjTSKjj9Ig?egm=0&rel=0&{/youtube}
    Kamera und Schnitt: Siegfried Becker
    Interview: Samuel Degen
    iPhon Benutzer: http://www.youtube.com/watch?v=XNjTSKjj9Ig


  • Schlosshexen präsentieren "Knutschfleck"


  • Bei der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 gibt es nur Ja oder Nein

    Benachrichtigungen sind verteilt / Briefwahlbüro noch bis 25. November geöffnet

    Alle im Melderegister der Stadt Karlsruhe eingetragenen Stimmberechtigten haben vom Wahlamt eine Stimmbenachrichtigung für die Volksabstimmung am 27. November über das Ausstiegsgesetz zum Bahnprojekt Stuttgart 21 per Brief zugesandt bekommen. Wie das städtische Wahlamt mitteilt, ist diese Stimmbenachrichtigung inhaltlich und in ihrer Funktion mit der von Parlamentswahlen bekannten Wahlbenachrichtigungskarte identisch. Wie die Wahlbenachrichtigung enthält auch die Stimmbenachrichtigung einen Antragsvordruck für die Erteilung eines Stimmscheins und die Übersendung von Briefabstimmungsunterlagen sowie Erläuterungen dazu. Dieser Vordruck befindet sich auf der Rückseite der Stimmbenachrichtigung.

    Für Abstimmende, die an der Urnenabstimmung in ihrem Abstimmungsraum teilnehmen, hat der rückseitige Antragsvordruck keine Bedeutung. Die vorderseitige Stimmbenachrichtigung ist - wie auch bei Wahlen - bis zum Wahltag sorgfältig aufzubewahren und am 27. November zur Abstimmung im angegebenen Abstimmungsraum mitzubringen und beim Stimmbezirksvorstand abzugeben. Die Bürgerinnen und Bürger sollten auch Personalausweis oder Reisepass mit ins Wahllokal nehmen. Dort wird auch der Stimmzettel ausgehändigt. Wer keine Stimmbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt stimmberechtigt zu sein, kann sich unter den Rufnummern 0721/133-1250, -1251 oder -1252 an das Wahlamt wenden.

    Infobroschüre der Landesregierung kommt in Haushalte

    Das Staatsministerium Baden-Württemberg plant, bis Donnerstag, 17. November, an alle Haushalte des Landes eine mehrseitige Broschüre der Landesregierung zum Für und Wider des Bahnprojekts Stuttgart 21 zu verteilen. Die Infobroschüre wird per Postwurfsendung zugestellt, der Empfang der Infobroschüre bedeutet keinen Nachweis für die Stimmberechtigung. Stimmberechtigt in Karlsruhe sind Deutsche, die hier mit Hauptwohnung oder alleiniger Wohnung gemeldet sind und am 27. November 2011 das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg ihre Wohnung haben, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung oder sich sonst gewöhnlich hier aufhalten, nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind und im hiesigen Stimmberechtigtenverzeichnis eingetragen sind. Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind nicht stimmberechtigt. Daher sind auch in Baden-Württemberg lebende Staatsangehörige der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union - anders als bei Europa- und Kommunalwahlen - bei der Volksabstimmung nicht stimmberechtigt.

    Wer verhindert ist, das Stimmrecht am Abstimmungstag im angegebenen Abstimmungsraum auszuüben, kann im Wege der Briefabstimmung oder mittels eines ausgestellten Stimmscheins in einem beliebigen Wahllokal innerhalb Baden-Württembergs am Abstimmungstag abstimmen. Dazu hat das Briefwahlbüro des Wahlamts seit Montag, 7. November, seinen Betrieb im Untergeschoss des Ständehauses, Ständehausstr. 2, aufgenommen. Bis zum Freitag vor dem Abstimmungstag (25. November), können dort Stimmberechtigte jeweils montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr (am 10. und 25. November bis 18 Uhr) ihre Briefabstimmungsunterlagen direkt persönlich unter Vorlage ihres Personalausweises oder Reisepasses beantragen und - falls sie es wünschen - auch gleich vor Ort per Briefabstimmung ihre Stimme abgeben. Außerdem können die Anträge auch per Online-Antrag gestellt werden: Wahlberechtigte, die über einen Internetzugang verfügen, finden unter www.karlsruhe.de einen Link, der über eine verschlüsselte SSL-Verbindung einen Briefabstimmungsantrag ermöglicht. Hierzu ist die Angabe des auf der Stimmbenachrichtigung angegebenen Stimmbezirks sowie der Stimmberechtigtennummer erforderlich.

    Stimmzettel in amtliche Umschläge stecken

    Wie das Wahlamt weiter mitteilt, wird über die Gesetzesvorlage mit Ja oder Nein abgestimmt. Mit Enthaltung kann nicht abgestimmt werden. Der Stimmzettel mit dem von der Landesregierung beschlossenen und landesweit verbindlichen Inhalt ist über einen Link unter www.karlsruhe.de oder im Internetangebot des Innenministeriums (www.im.baden-wuerttemberg.de, unter dem Link "Lebendige Demokratie - Bürgerbeteiligung - Volksabstimmung S 21-Kündigungsgesetz - Muster des amtlichen Stimmzettels) als Muster aufrufbar. Um jeden Zweifel auszuschließen, sollte bei der Stimmabgabe ein (X) in einen der mit Ja oder Nein bezeichneten Kreise gesetzt werden. Blinde oder sehbehinderte Abstimmende können sich zur Kennzeichnung des Stimmzettels auch einer Stimmzettelschablone bedienen.

    Anders als bei Parlamentswahlen wird bei der Urnenabstimmung noch mit amtlichen Abstimmungsumschlägen abgestimmt. Sowohl bei der Urnenabstimmung als auch bei der Briefabstimmung gilt: Wer seinen Stimmzettel nicht in einem amtlichen Abstimmungsumschlag abgibt oder in den Umschlag Gegenstände steckt, dessen Stimme ist ungültig. Ungültig sind nach Auskunft des Wahlamts auch Stimmen, wenn der Stimmzettel über die Stimmabgabe hinaus oder der amtliche Abstimmungsumschlag geändert wurde, einen Vorbehalt, einen beleidigenden oder auf die Person des Abstimmenden hinweisenden Zusatz enthält.

  • Afghanistan in Stupferich




  • Einladung des Kleintierzuchtvereins Stupferich zur Kreis- und Leistungsschau 2011

    So setzt sich der Kreisverband zusammen:

    Link zu unserem Videobeitrag über die Kleintierzüchter in Stupferich

  • Jubiläumskonzert des Gesangverein Eintracht Stupferich

    Jubiläumskonzert des Gesangverein Eintracht Stupferich mit überwältigendem Beifall.

    Reges Treiben herrschte in der Stupfericher St. Cyriakus Kirche schon lange vor dem eigentlichen Konzertbeginn um 18:00 Uhr. Kabel wurden verlegt, Scheinwerfer installiert und Kameras positioniert. Die Sänger kamen zum „Einsingen“ und brachten Ihre Angehörigen und Freunde gleich mit.  Der Stupfericher Gesangverein wurde unterstützt von Sängern der Chöre Eggenstein und Hagsfeld. Pünktlich zum Konzertbeginn, waren fast alle Sitzplätze in der Kirche belegt.
    Das Jubiläumskonzert war der Schlusspunkt der Veranstaltungen zum 125 Jährigen Jubiläum des Gesangvereins Eintracht Stupferich. Durch das Programm führte Ortsvorsteher Rolf Doll, der als Festpräsident des Jubiläumsjahres schon mehrere Veranstaltungen des Gesangvereins moderierte.  Als Sahnehäubchen, auf die Leistungen der Chöre, konnten die Solisten Bernhard Gärtner (Tenor) und Betina Köhler (Alt) gewonnen werden. Die gute Akustik der St.Cyriakus Kirche stelle einen nahezu perfekten Klangkörper zur Verfügung. Im zweiten Teil des Programms, boten die über siebzig Sängerinnen und Sänger die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert. Der Chorleiter Clemens Ratzel lobte schon bei der Generalprobe die Harmonie der einzelnen Chöre zueinander. Ein Grund hierfür ist sicherlich, der gemeinsame Dirigent und Chorleiter Clemens Ratzel selbst. Die Pianistin Yumiko Kuwahata spielte die neu erworbene elektronische Orgel des Gesangvereins.
    Die Zuhörer dankten die hohe Leistung der Solisten und Chöre mit lang anhaltendem Beifall, zum Schluss sogar mit stehenden Ovationen. Die Chöre gaben dem Drängen der Besucher gerne nach und gaben die geforderte Zugabe. Worte des Dankes durch den zweiten Vorsitzenden Rudi Weiler und die Ausgesprochene Einladung den Abend im Gemeindezentrum gemeinsam ausklingen zu lassen, schlossen den Konzertabend ab.
    Wieder gab die St.Cyriakus Kirche, mit Ihrem schönen Ambiente, einem kulturellen Highlight den würdigen Rahmen und machte so das Konzert zu einer lang bleibenden Erinnerung. www.stupferich.org, dokumentierte das Konzert für das Archiv des Gesangvereins Eintracht Stupferich.
    Bilder können über den Gesangverein angefordert werden.


    Alle Bilder: Christian Becker

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