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Karlsruhe wählt sein neues Stadtoberhaupt

Sieben Kandidaten bei OB-Wahl /Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet / Ergebnisservice der Stadt

Am ersten Advent (2. Dezember) sind 218.700 wahlberechtigte Karlsruherinnen und Karlsruher - rund 11.600 Wahlberechtigte mehr als 2006 - zur Oberbürgermeisterwahl aufgerufen. Darunter sind auch rund 16.330 Mitbürger aus Ländern der Europäischen Union. Der Gemeindewahlausschuss unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich hat sieben Bewerber in folgender Reihenfolge auf dem Stimmzettel für die Wahl zugelassen: Ingo Wellenreuther, Friedemann Kalmbach, Sascha Toni Oehme, Dr. Frank Mentrup, Niko Fostiropoulos, Jürgen Wenzel und Michael Böhm alias Herr Kruscht. Sollte am Sonntag, 2. Dezember, keiner der Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich vereinigen können, kommt es zwei Wochen später, also am Sonntag, 16. Dezember, zur Neuwahl. Dabei reicht dann die einfache Mehrheit.

Insgesamt 2.000 Helfer sorgen für reibungslosen Ablauf

Die Wahllokale haben am Sonntag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wie das Wahlamt mitteilt, können die Wahlberechtigten nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks abstimmen, in dessen Verzeichnis sie eingetragen sind. Eine Ausnahme besteht für Personen, die im Besitz eines Wahlscheins sind. Wer einen solchen vom Wahlamt ausgestellten Wahlschein hat, kann an der Abstimmung durch persönliche Stimmabgabe in einem beliebigen Wahllokal oder per Briefwahl teilnehmen.

Zur Organisation der Wahl und zur Auszählung der Stimmen sind am Sonntag 2.000 private wie städtische Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ehrenamtlich in den 193 Urnen- und 42 Briefwahlbezirken im Einsatz. Die Urnenwahlbezirke sind auf 78 Wahlgebäude - meist Schulen - verteilt. Aktuell sind 119 Wahlbezirke in barrierefrei zugänglichen Wahlräumen eingerichtet. Die im Goethe-Gymnasium untergebrachten Wahlbezirke sind mit der Verlegung der Wahlräume in den neu erbauten Pavillon erstmals bei dieser Wahl barrierefrei zugänglich. Die Wahlberechtigten können den zuständigen Wahlbezirk und die Lage des Wahlgebäudes aus der Anfang November zugestellten Wahlbenachrichtigung ersehen. Die Wahlberechtigten sollten ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis - Unionsbürgerinnen und Unionsbürger ihren Identitätsausweis - zum Urnengang mitbringen.

Den Wahlberechtigten steht außerdem ein Wahllokalfinder im Internet unter www.karlsruhe.de zur Verfügung. Außerdem ist dort eine Liste aller barrierefreien Wahllokale abrufbar. Behinderte Wahlberechtigte können aus ihrer Wahlbenachrichtigung oder dem Wahllokalfinder ersehen, ob "ihr" Wahlraum barrierefrei zugänglich ist. Falls dies nicht der Fall sein sollte und sie in einem beliebigen barrierefreien Wahllokal in Karlsruhe vor Ort an der Urne wählen möchten, müssen sie hierfür einen Wahlschein beantragen.

Wahlbenachrichtigung sorgfältig aufbewahren

Im Wahllokal erhalten die Bürgerinnen und Bürger den amtlichen Stimmzettel. Im Unterschied zu anderen Wahlen gilt die Benachrichtigung für die Oberbürgermeisterwahl für zwei Wahltage: für die Wahl am 2. Dezember und für den Fall einer eventuellen Neuwahl am 16. Dezember.  Die Wahlbenachrichtigung wird den Wählerinnen und Wählern daher am 2. Dezember im Wahllokal wieder ausgehändigt.

Die Briefwähler sollten sich sputen

Für alle Fragen rund um die Briefwahl und für die Entgegennahme der Briefwahlanträge hat das Briefwahlbüro in der Ständehausstraße 2 noch bis Donnerstag, 29. November, von 8 bis 17 Uhr und am Freitag, 30. November, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Briefwahlunterlagen können dort sowie in allen Bürgerbüros, beim Stadtamt Durlach und bei allen Ortsverwaltungen zu deren Öffnungszeiten beantragt und mitgenommen werden. Wer möchte, kann gleich vor Ort per Briefwahl seine Stimme abgeben. Das Wahlamt weist darauf hin, dass der rote Wahlbrief auf alle Fälle bis spätestens Sonntag, 18 Uhr, bei der auf dem Umschlag angegebenen Stelle (c/o Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung - Wahlamt, Zähringerstraße 61) eingeworfen sein muss. Diejenigen, die ihren Wahlbrief per Post abschicken wollen, sollten ihn deshalb bis spätestens Donnerstag, 29. November, in den Briefkasten werfen.

Ergebnisse im Rathaus und im Internet

Interessierten Bürgerinnen und Bürger präsentiert die Stadt am Sonntag, 2. Dezember, die einzelnen Ergebnisse der OB-Wahl über eine Großbildleinwand im Bürgersaal des Rathauses. Zu der Veranstaltung, die nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr beginnt, werden auch die Kandidaten und Vertreter der Parteien erwartet. Das Wahlamt rechnet damit, gegen 19 Uhr die ersten Ergebnisse einzelner Wahlbezirke zeigen zu können. Die Auszählung sämtlicher 193 Urnen- und der 42 Briefwahlbezirke ist voraussichtlich zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr abgeschlossen. Dann kann OB Heinz Fenrich als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt geben.

Wer von zu Hause aus über die Ergebnisse der OB-Wahl auf dem Laufenden bleiben will, erfährt die aktuellen Zwischenstände der Auszählung und später das vorläufige Endergebnis im Internet über einen Link auf www.karlsruhe.de. Daneben gibt es für Smartphones und andere kleine mobile Endgeräte einen WAP WML-Dienst unter http://www1.karlsruhe.de/Stadtentwicklung/afsta/Wahlen/Wahlabend-Netmodul/2012-ob/webapp (QR-Code als Medienelement beigefügt).

Das amtliche Endergebnis der Wahl vom 2. Dezember stellt der Gemeindewahlausschuss unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich dann am Dienstag, 4. Dezember, um 16 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz in öffentlicher Sitzung fest.

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