22 | 09 | 2017
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Ortsverschönerung - Stupfericher Bürger packen selbst mit an

Trotz Regen - Stupfericher Bürger verschönern unseren Ort


Der Stupfericher Steuerberater Gerhard Dörner stiftet 500 Blumenzwiebeln und packt fest mit an.


Fotos: Samuel Degen // Trotz strömendem Regen im Einsatz: Stupfericher Bürger (zur Vergrößerung auf das Bild klicken)
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Wenn das mal nicht erwähnenswert ist. Die Werbung ist längst draußen, die Bürger sind aufgerufen und dann das: strömender Regen, so richtig nasskaltes November Sauwetter am Vormittag des 10. November 2012. Schlechte Rahmenbedingungen für die Blumenzwiebel Pflanzaktion, zu der der Stupfericher CDU Ortsverband eingeladen hatte.

Wir erinnern uns an den November 2009 (Pflanzaktion hier / Ergebnis hier), da lachte zur damaligen Pflanzaktion auf dem Thomashof anlässlich dessen 300-jährigen Jubiläums noch die Sonne und sehr viele Stupfericher Bürger waren deshalb mit von der Partie.

Trotzdem, ein Dutzend Freiwilliger trotzte am gestrigen Samstag mutig dem Wetter, geschützt durch Regenjacke, Mütze, Gummistiefeln und bewaffnet mit großen Hacken und blanken Spaten.

Gepflanzt wurden 300 Narzissen (Osterglocken), 100 rote Tulpen und 100 blaue Hyazinthen.

Die Zwiebeln wurden sortenrein in sogenannter Horstpflanzung gepflanzt mit je ca 8-9 Zwiebeln pro Pflanzstelle. Es waren ungefähr 60 Pflanzstellen vom Stupfericher stv. Ortsvorsteher und Landwirt Ludwig Kast vorbereitet (ausgemäht) und mit farblich gekennzeichnetem Pfahl (gelb, rot und blau) versehen. Horstpflanzung deshalb, weil die Blumen in einer Gruppe besser gesehen werden und weil beim ersten Mähen der Böschungen und Randstreifen die Horstpflanzung von den Arbeitern besser wahrgenommen und dann die Blätter nicht abgemäht werden. Die Kraft der Blätter zieht sich nach der Blüte in die Zwiebel zurück und fördert das Wachstum der Zwiebeln im laufenden Jahr. Somit können die Blumen im zweiten Jahr mit voller Kraft blühen. Das Abmähen der abgestorbenen Blätter schadet den Zwiebeln nicht.

Die Sorten wurden abwechselnd bunt gemischt gepflanzt. Die Abstände sind nicht alle gleich, da Ludwig Kast fachmännisch unter die Schatten der dort stehenden Bäume keine Stellen ausgewiesen hatte. Gepflanzt wurde ab der Böschung des Beckergeländes Richtung Thomashof und auf der anderen Seite ab der Einfahrt in den ersten Feldweg.

Die Blumenstube Doll hat die 500 Zwiebeln geliefert, gespendet wurden diese vom dort in der Thomashofstraße ansässigen Steuerberater Gerhard Dörner.

Vorbildhaft packten vor allem politisch in Stupferich Verantwortliche mit an, so die Ortschaftsräte Inge Donecker, Klaus Abendschön, Jochen Nagler, Ludwig Kast wie auch Ortsvorsteher Rolf Doll. Im Anschluss wurde in der Garage von Gerhard Dörner noch ein kleiner Imbiss gereicht, was von allen Beteiligten gerne in Anspruch genommen wurde.

Eine sicherlich tolle Bürgeraktion mit dem Sinn, nicht alles den Behörden zu überlassen sondern auch als Bürger selbst kräftig mit anzupacken, um uns allen ein schönes Wohn- und Lebensumfeld zu bereiten.
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