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Seifenkistenrennen 2012 - wegen Regen ausgefallen


Fotos: Samuel Degen. Zur Fotogalerie hier klicken
Kurz nach dem heftigen Gewitterregen - vergebliches Warten auf die wärmende Sonne


Foto: Karin Eyerer
Die Gewitterfront zieht auf - heftiger Regen zerstört kurz danach alle Hoffnungen der Piloten

Nein. Dieses Jahr half der sonst gute Draht der kath. Jugend Stupferich zu Petrus nichts. Er hatte einfach kein Einsehen. Der Wetterbericht sagte es auch klar voraus - Regen, Regen, Regen. Und so war es dann leider auch.

23 tolle Kisten waren bereits zum Start in Reihe aufgestellt, dann schüttete es wieder, wie bereits am Vormittag, was das Zeug hielt.
Monatelange Vorbereitungsarbeit war futsch, einfach so. Sogar die in Sachen Jugendarbeit überaus engagierten Eheleute Karin und Peter Eyerer waren dieses mal mit ihrer vollausgestatteten Mobilen Jugendwerkstatt beim Startbereich präsent, um allen Teams auch in allerletzter Sekunde oder gar zwischen den Durchläufen bei Pannen und Korrekturen unter die Arme greifen zu können. Petra Stutz von den BNN interviewte bereits die Fahrer, geschäftiges Treiben allerorten - alles für die Katz.
Das aus drei Kisten bestehende erfolgreiche Team "Gryffindor", sowohl in 2010 als auch in 2011 mit den Stammfahrern Melvin K. und Johannes L. auf den Juniorenplätzen (bis 12 Jahre) 2, 3 und 4 platziert, hatte sich eigens für das 2012er Rennen in "Die Knochenbrecher" umbenannt und zur diesjährigen Verstärkung den Gastfahrer Julius S. verpflichtet. Auch neue, nun schwarze Team-Shirts mit gekreuzten Knochen auf der Brust wurden bedruckt - das alles ein schlechtes Omen?

Nach dem ersten heftigen Platzregen, pünktlich zur eigentlichen Startzeit um 13:30 Uhr, sah es kurzzeitig danach aus, als ob die Sonne die Rennstrecke schnell abtrocknen würde. So wurde auch bald der erfahrene Thomas Bastian, Seniorensieger in 2009 und 2010, mit seiner legendären Kiste "Silverstar" - mit dem offiziellen Kennzeichen "PAPA" zu einer Testfahrt losgeschickt: "Nein - kaum Bremswirkung, viel zu gefährlich". Und erneut kamen Schwarze Wolken - nein - keine Chance.

"Das Rennen fällt aus" - sichtlich schwer fiel dieser Satz dem Rennleiter David Weiler, mit dem er nun vom Startbereich aus sein großes Organisations- und Technikerteam auf der "Haupttribüne" im mittleren Streckenbereich per Handy informierte. Kompliment für diese bittere, aber sehr verantwortungsvolle Entscheidung. Undenkbar, wenn auf regennasser Fahrbahn eine der rasenden Kisten verunglücken würde.

Mit hängendem Kopf, manche hatten Tränen in den Augen, fuhren die mutigen Piloten im Gänsemarsch per Schleichfahrt den Berg hinunter. Die Kisten wurden aufgeladen, das war`s. Das Veranstalterteam der kath. Jugend baute seine Zelte und Technik unverrichteter Dinge ab - ein trauriger Anblick.

Mehrere Rennteams verlangten ihr Startgeld nicht zurück, sie spenden die 20,- Euro der kath. Jugend, so dass deren immenser finanzieller Schaden durch den Ausfall des Essen- und Getränkeverkaufs wenigstens etwas gemildert wurde.

Was für tolle Kisten dieses Jahr, zum ersten mal in der nun bereits langen Geschichte des Stupfericher Seifenkistenrennens, vergeblich auf ihren Start warteten, zeigen wir nun hier in unsere Fotogalerie von Samuel Degen.

Zu unseren früheren Berichten:
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