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7. Waldspaziergang in Stupferich


Fotos: Ludwig Kast

Die CDU-Fraktion und der Ortsverband der CDU Stupferich hatte am 03. Juni 2012 zum diesjährigen Waldspaziergang mit dem Revierförster Bernd Struck eingeladen. Dies war in der von uns seit 2005 durchgeführten Veranstaltungsreihe bereits die 7. Folge. Treffpunkt des Spaziergangs war der Wanderparkplatz an der Kreisstraße  Richtung Kleinsteinbach, dem östlichsten Teil des gesamten Stadtgebietes. Er stand unter dem Motto „ Wald und Wild an der Grenze“.

Ortschaftsrat Ludwig Kast konnte, trotz des schlechten Wetters, ca. 25 Erwachsene und darunter auch einige Kinder begrüßen, Viele der Teilnehmer waren zum wiederholten Male mit dabei. Gleich zu Beginn der Führung zeigte Bernd Struck den Teilnehmern einen im Wald entsorgten Gefrierschrank. Er erklärte, dass darüber nachgedacht wird, diesen Parkplatz wegen des häufig dort abgelagerten Mülls zu schließen oder zu verkleinern und „durchsichtiger“ zu machen. Während des Spazierganges ging er auf die in diesem Winter durchgeführten Hiebsmaßnahmen entlang der Kreisstraße nach Mutschelbach ein. An dieser Straße entlang wurden die hiebsreifen und zum Teil kranken Fichten mit dem Vollernter  eingeschlagen, um der vom Gesetz erforderlichen Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Diese Maßnahmen binden viel Personal wegen der geforderten Ampelregelung und sind daher mit hohen Kosten verbunden.

Laut Landeswaldgesetz ist das Betreten der Wälder auf eigene Gefahr erlaubt. Zur Zeit gibt es einen Musterprozess in dem entschieden werden soll, ob auch auf Waldwegen der Waldbesitzer für eventuell eintretenden Schaden, z.B. durch herabfallende Äste, haftbar gemacht werden kann. Sollte dies so entschieden werden, seien die Kontrollen aller Waldwege mit dem derzeitigen Personal nicht mehr durchführbar.

Der anwesende Forstschutzbeauftragte der Stadt, Kurt Weiler, ging in seiner Eigenschaft als Vertreter des hiesigen Jagdpächters auch auf das Wild und die Wildunfälle ein. Auf der Straße nach Kleinsteinbach wären die meisten Unfälle mit Wild. Er führte dies auf den auch im Sommer noch wasserführenden Weihergraben und die ruhige Feldlage in der Gemarkung Kleinsteinbach zurück. Laut Statistik wird in Deutschland alle zwei Minuten ein Stück Wild überfahren.

Die Wanderung führte bis zur Grenze des Stadtwaldes zum Wald der Gemeinde Karlsbad. An den sogenannten „Lotharflächen“ zeigte Bernd Struck mit Buchen gepflanzte Stellen, die seit der Pflanzung im Jahr 2000 bereits wieder einen jungen Wald bildeten. Dabei erläuterte er auch die anstehenden Arbeiten im Rahmen der Jungbestandspflege.

Zum Abschluss gab es noch wie immer zünftige Brezel und Getränke. Ludwig Kast bedankte sich bei Herrn Struck für die informative Führung und bei den Anwesenden für ihre Teilnahme. Für das Jahr 2013 kündigte er bereits den nächsten Waldspaziergang an. Bernd Struck lobte das große Interesse der Teilnehmer aus Stupferich. Alle Teilnehmer waren wieder begeistert über den informellen und lehrreichen Waldspaziergang an diesem Sonntagmorgen.


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