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Die Ortsverwaltung und der Stadtjugendausschuss luden zu einer Gesprächsrunde mit jungen Stupfericher Bürgern im Gemeindezentrum Stupferich

Am Montag, den 26. November, lud die Ortsverwaltung in Zusammenarbeit mit dem
Stadtjugendausschuss Karlsruhe die Bürger aus Stupferich, insbesondere junge Bürgerinnen und Bürger, zu einer Gesprächsrunde ein.
Vor Wochen initiierte der Stadtjugendausschuss eine Umfrage zu verschieden Themen des Alltags und der Freizeitgestaltung im Stadtteil Stupferich.
Der Stadtjugendausschuss wurde vertreten durch Frau Isabel Kasalo von der Fachstelle für Jugendbeteiligung.
Frau Kasalo moderierte gemeinsam mit dem Stupfericher Ortsvorsteher Alfons Gartner die Gesprächsrunde und schloss die einzelnen Themen mit einem Fazit ab.

Die ausgegebene Umfrage wurde von 28 Personen zu 50% männlich und 50% weiblich schriftlich beantwortet.
Die aus der Auswertung der Umfrage resultierenden Anregungen, stellten die Themenbasis der Gesprächsrunde dar.

Als erster Punkt wurde die Akzeptanz des Bücherbusses hinterfragt.
In der Altersgruppe 14-21 Jahre war die Akzeptanz eher gering, da der Bus zu Zeiten hier in Stupferich eingesetzt wird, die mit Schul- und Ausbildungszeiten dieser Altersgruppe in Konflikt stehen.

Ein weiteres Thema waren die VBK Buslinien 118 und 47.
Als Resümee der Wortmeldungen stellte sich heraus, dass die Busse der Linie 118 zu den Stoßzeiten wie zum Beispiel Schulbeginn, zu wenig Kapazität haben.
Oft ist nur stehend das Fahrziel erreichbar. Auch sind die Verbindungen nicht so optimiert, dass man in einer angemessenen Zeit das Fahrziel erreicht.
So wurde berichtet, dass für 14 Kilometer Distanz eine Fahrzeit von 1 Stunde in Kauf genommen werden muss. Die Buslinie 47 wurde auch kritisiert.
Es fallen geplante Abfahrtstermine aus. Auch wird der Fahrplan nicht immer eingehalten, mal sind die Busse zu früh mal zu spät.
Somit sind die Anschlussverbindungen gefährdet. Eventuell gibt es hier eine Besserung, wenn die Ortsdurchfahrt in Palmbach wieder befahrbar ist.
Die Kritikpunkte und Anregungen wurden seitens der Ortsverwaltung notiert und werden an die VBK zur Klärung weitergeleitet.

Ein weiterer wichtiger Punkt war das Fehlen eines Jugendraumes.
Der eingerichtete Jugendraum in der Bergleshalle musste nach Gesichtspunkten des Brandschutzes geschlossen werden, da unter anderem kein zweiter Fluchtweg vorhanden ist.
Dies erklärte Dominik Vallendor, Vorsitzender vom Verein Bergle.
Da hier in absehbarer Zeit aus vielfältigen Gründen keine Besserung der Nutzungssituation sowohl für die Bergleshalle als auch für den Jugendraum in Sicht ist, wurde von der Ortsverwaltung eine
Idee geboren. Alfons Gartner stellte die Möglichkeit vor, die leerstehenden Gaststättenräume im Gemeindezentrum als Jugendraum zu nutzen.
Ein grobes Konzept wurde hierfür schon durchdacht.
Auch hierzu war bei den anwesenden Jungbürgern eine große Resonanz zu vernehmen. Konstruktiv wurden Vorschläge eingebracht.
Frau Kasalo stellte zwei organisatorische Konzepte der Verwaltung solcher Räume vor. Konzept eins, würde eine „betreuende Person berücksichtigen“, die jedoch Personalkosten verursacht.

Da die Klärung der Kostensituation derartige Projekte sehr verzögert und eventuell ganz zu Fall bringt, wurde die Alternative „Von der Jugend selbstverwalteter Betrieb“ diskutiert.

Diese Lösung wäre eventuell in Verbindung mit einem Seniorentreff (Kaffee) in einem vorgegebenen Nutzungsplan zu sehen.
Auch könnten die Vereine, die aktuell Räume Ihrer Jugendarbeit zur Verfügung stellen, mit einbezogen werden.
Viele der anwesenden jungen Bürger sind in der Katholischen Jugend Stupferich organisiert. Von hier kamen viele realisierbare Lösungsansätze.

Frau Sonja Doll der Ortsverwaltung notierte fleißig alle Vorschläge, die es nun in einer kleineren Organisationsgruppe nochmals zu vertiefen gilt.
Die Räume sollen eventuell auch  für private Feierlichkeiten wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern, der Jugend zur Verfügung zu stehen.
Ortsvorsteher Alfons Gartner betonte, dass es hier natürlich zu keiner Ruhestörung der Anwohner in späteren Abendstunden kommen darf.
Die Akzeptanz der Anwohner für ein solches Projekt wäre dadurch gefährdet.
Alfons Gartner war der Meinung, dass eine Selbstverwaltung mit mindestens drei benannten verantwortlichen Personen, in Stupferich eine Betreuung von außen unnötig macht.

Zur Realisierung der Umbauarbeiten wurde seitens der Jugend eine im Frühjahr 2019 geplante
„72 Stunden Aktion“ vorgeschlagen. Hier wird, mit den vereinten Kräften ehrenamtlicher Helfer, ein soziales Projekt realisiert.
Auch Handwerker können sich hier gerne einbringen.
So würden sich die Kosten im Wesentlichen auf das benötigte Material reduzieren.

Bis aber solch eine Maßnahme in eine konkrete Realisierungsphase kommt, ist noch einiges an Abstimmungsarbeit mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) der Stadt Karlsruhe notwendig.
Das HGW ist unter anderem für die Vermietung und die Betriebssicherheit dieser stadteigenen Räume verantwortlich.
Abschließend formulierte Ortsvorsteher Alfons Gartner das Vorhaben mit den Worten „der Ball ist nun auf dem Weg“.
Es wurden einige Hausaufgaben an den Stadtjugendausschuss und an die jungen Bürger vergeben.
Frau Kasalo betonte in Ihren Abschlussworten, im Konsens mit Alfons Gartner, die Qualität und Effektivität der konstruktiven Diskussion,
sowie das tolle Engagement der Stupfericher Jugend. (sb)


Von links nach rechts: Sonja Doll, Orstvorsteher Alfons Gartne, Stellvertretender Ortsvorsteher Ludwig Kast


Frau Isabel Kasalo von der Fachstelle für Jugendbeteiligung, bei der Erklärung der Auswertung.


Rege Beteiligung an der Gesprächsrunde Junge Bürger aus Stupferich,
jedoch hatten auch anwesende Eltern Anregungen eingebracht.
Alle Bilder: sb

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