28 | 07 | 2017
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Stupfericher Festmeile 2013 - ein großer Erfolg

Stupfericher Vereine haben es geschafft - die neue Festmeile wurde zum Erfolg


Video 1: STUPFERICH.ORG / Siegfried Becker


Video 2: STUPFERICH.ORG / Siegfried Becker und Samuel Degen

 


Video 3: STUPFERICH.ORG / Siegfried Becker und Samuel Degen


Aerotrim - Simulation der Schwerelosigkeit, gesponsort von den Geschäftleuten VSS-Stupferich


Enjin - Newcomer-Band aus Karlsruhe am Samstag auf der Bühne Ost brillierte mit vielen eigenen Songs


Wie immer gut besucht - der Stand des Heimatvereins an der Spielstraße


Rockte am Samstag Abend den Platz West: Radioman everytime - partytime.
Fotos: Samuel Degen


Rock am Samstag Abend auf dem Platz Ost-  Dr.Rock - Hardrock der 70er und 80er.
Foto: Videomitschnitt S.Becker

Fotogalerien Samuel Degen: Samstag hier klicken // Sonntag hier klicken
Fotogalerie Hans Pallasch hier klicken'
Fotogalerie Siegfried Becker hier klicken

Volltreffer. Die dritte Stupfericher Festmeile, die am 13. und 14. Juli 2013 rings um die Bergleshalle stattfand, wird in Zukunft wohl schwerlich zu toppen sein. Alles hat gepasst. Das Wetter, die Stimmung und vor allem die Neukonzeption des Bereichs "West". Dort hatten sich die Freiwillige Feuerwehr, der Gesangverein Eintracht, der Kleintierzuchtverein C186, der Musikverein Lyra und die Sportgemeinschaft zur "Festgemeinschaft West" zusammengeschlossen und in eine gemeinsame Kasse gewirtschaftet. In der früher leeren Platzmitte standen nun die Sitzgarnituren für die Gäste unter vielen großen Festzelten ohne Seitenwände, so dass alle Gäste von einem "schattigen Plätzchen" aus einen freien Blick auf die Bühne hatten. Im hinteren Bereich des Platzes standen die sperrigen Küchenzelte niemandem im Blickfeld, ein wirklich gelungenes Gesamtkonzept.

Bei der ersten Festmeile 2010 war es knalleheiß und die Festmeile, Nachfolger des traditionellen Stupfericher Straßenfestes, noch unbekannt, 2012 war es stürmisch und regenerisch, beide male war der Bereich West besonders betroffen und demnach schlecht besucht. Nun aber passte alles, im Osten wie im Westen....

Der bereits seit einigen Jahren in Stupferich wohnende Karlsruher Bürgermeister Klaus Stapf kam erstmals bei einem offiziellen Stupfericher Fassanstich mit einem mächtigen Holzhammer zum Einsatz. Er sprach den Vereinsaktiven sein Kompliment aus, dass hier nicht nur feste geschafft wird, sondern auch richtig gefeiert. Gerade wegen dem ländlichen Charakter wohne er (als Grüner) nun gezielt hier im Grünen in der badischen Toscana, wo weniger wie 1% der Karlsruher Bevölkerung lebt und es "genau so viele Traktoren wie Autos gibt". Nach bereits einem beherzten Schlag floss das Freibier - geht doch, eine unfreiwillige Bierdusche, wie geschehen in der Vorwoche beim Durlacher Altstadtfest, blieb aus.

Die ausrichtenden Vereine hatten ganze Arbeit geleistet. Wieder gab es zwei Bühnen, vor und hinter der Bergleshalle. Die Bühne Ost bestand aus Kostengründen aus einer erweiterten LKW-Ladefläche, was der Qualität der Darbietungen aber keinen Abbruch tat. Im besonderen die 8 Jazz Musiker der "Turmberg City-Stompers" überzeugten dort am Sonntag auf Kosten der VSS-Selbständigen beim Jazz-Frühstück mit ihren sicherlich 500 Jahren gemeinsamer Musikererfahrung durch ihre bekannte und gereifte Professionalität. Hier im Osten wertete auch wieder das gehobene Ambiente des Stands der Stupfericher Selbständigen um den Geschäftsmann Hermann Brenk den Platz mächtig auf. Auch ließen die Traktoren der Sauschwänzles mal wieder viele Kinderaugen strahlen, ihre Küche dort ist sowieso legendär, dank Uwe Essigs Kochkunst.

Die Bühne West war erstmals in der Platzmitte errichtet, eine gute Entscheidung, so konnte sich der Sound gleichmäßig verteilen. Hervorzuheben ist dort die Band Radioman, die am Samstag Abend hunderte von Gästen auf dem großen Platz so richtig rockte.

Erstmals war es den Veranstaltern zudem trefflich gelungen, mit der gut organisierten Spielstraße als Flanierachse beide Plätze zu verbinden

Die Bürger strömten an beiden Veranstaltungstagen zahlreich aufs Bergle - erstklassige Feststimmung war allgegenwärtig. Es wurde gegessen, getrunken und richtig gefeiert. Die "Kleintierzüchter" zeigten mit ihrer Kaninhop Vorführung, wie viel Spaß dieser Sport den Kindern macht. Frau Eldrachers "Erdentöne - himmelwärts" sangen flotte Lieder, die Musiker vom Musikvereins Lyra erfreuten ebenfalls mit ihren Melodien. Peter Eyerer schraubte und feilte mit seinen Kids eindrucksvoll vor der "Jugendwerkstatt", die "SG Jugend" bot Torschießen auf eine Torwand, der Verein Patenkinder Matara warb für Patenschaften, der Angebote noch und nöcher...  Ein Novum waren die Schaukämpfe des "Boxring 46 aus Knielingen" am Sonntag Abend auf der Bühne West, die Zuschauer waren begeistert. Die Vereine boten an ihren Ständen ihre bekannten, aber auch neue, kulinarischen Spezialitäten, mit ein Hauptgrund, zur Stupfericher Festmeile zu kommen. Fans des traditionellen Stupfericher Flammkuchens der Lyra würden sogar bei Sturm und Hagel kommen, um sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen zu lassen

Hervorzuheben ist sicherlich das zentrale Engagement in Sachen Organisation von Christine Weidner und Dominik Merz vom Musikverein Lyra sowie Lars Flühr vom Kleintierzuchtverein, der Erfolg gab deren Konzeption recht. So kommentierte auch der Vorstand des Musikvereins Lyra, Engelbert Becker, deren Leistung im STUPFERICH.ORG Interview wie folgt: "Man muss die jungen Leute einfach nur lassen - die machen das schon richtig". Recht hat er, die nächste Festmeile kann kommen...

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