20 | 09 | 2017
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Kulturelles Erbe oder Hindernis für die Stadtentwicklung?

Otto Bartning: Stahlkirche
Otto Bartning: Stahlkirche

 

Otto Bartning: Gustav-Adolf-Kirche
Otto Bartning: Gustav-Adolf-Kirche

 

Friedenskirche Karlsruhe
Friedenskirche Karlsruhe

 

Otto-Bartning-Schau: Symposium zu historischen Bauten in der Städtischen Galerie

Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts und Begründer des modernen evangelischen Kirchenbaus, seine Notkirchen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg werden für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes diskutiert. Die Rede ist von Otto Bartning, 1883 in Karlsruhe geboren und 1959 in Darmstadt verstorben, dem die Städtische Galerie Karlsruhe derzeit eine
umfassende Retrospektive widmet. Allein in seiner Heimatstadt Karlsruhe haben sich ein Altenheim und drei nach seinen Plänen realisierte Sakralbauten aus ganz unterschiedlichen Werkphasen erhalten. In den vergangenen Monaten hat vor allem der geplante Abriss des unter Denkmalschutz stehenden Franz-Rohde-Hauses in der Karlsruher Weststadt die Erinnerung an den bedeutenden Architekten belebt. Dank des großen bürgerschaftlichen Engagements ist das vom "Evangelischen Verein der Weststadt, Wichernbund" in Auftrag gegebene und 1938 eröffnete Altenwohnheim mittlerweile nicht mehr von Zerstörung bedroht.

Ein als öffentliche Veranstaltung angebotenes Symposium mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik widmet sich vor diesem Hintergrund am Mittwoch, 20. September, ab 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie der Fragestellung "Historische Bauten - Kulturelles Erbe oder Hindernis für die Stadtentwicklung?". Auf dem Podium diskutieren - unter der Moderation von Dr. Susanne Asche, Kulturamtsleiterin der Stadt Karlsruhe - Dr. Sandra Wagner-Conzelmann von der TU Darmstadt, Kuratorin der Bartning-Ausstellung, Dr. Meinrad von Engelberg ebenfalls von der TU Darmstadt, Dr. Gerhard Kabierske vom saai am KIT (Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau), Michael Obert, Baubürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Ulrike Plate vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und Dr. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche Baden. Der Eintritt ist frei.

Eine besondere Attraktion sind außerdem die Rundgänge am 20. September um 15 Uhr und am 21. September um 11 Uhr, bei denen Ausstellungskuratorin Dr. Sandra Wagner-Conzelmann Besucherinnen und Besuchern Leben und Werk von Otto Bartning näher bringt.

Weitere Informationen

Otto Bartning-Schau auf www.karlsruhe.de

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