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Brot für die Welt - Licht ist in der kleinsten Hütte

Am vergangenen Sonntag veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Palmbach-Stupferich wieder ihr traditionelles "Brot für die Welt" Fest im Stupfericher Gemeindezentrum.

Das Motto des diesjährigen Hilfsprojekts ist "Indien - Licht ist in der kleinsten Hütte". Bereits beim Gottesdienst in der ev. Kirche, der vom kath. Kirchenchor unter der Leitung von Angelika Faden sowie dem wunderbaren Orgelspiel von Bernhard Gärtner umrahmt wurde, erklärte die Pfarrerin, mit wie wenig Aufwand man die Lebensqualität von Menschen in bitterarmen Regionen des Staates Karnataka in Südindien enorm erhöhen kann, in dem man ihnen solarbetriebene Lichtanlagen für ihre bislang un- oder nur mit giftigem Kerosin beleuchteten Behausungen spendet. Die Mitglieder der Konfigruppe spielten der Kirchengemeinde in der vollbesetzten Kirche auch fiktive Familienszenen in Indien beim "Leben mit Solarlicht" vor, die so bald stattfinden können.

Ab 12:00 Uhr wurde danach im Gemeindezentrum wieder der schon legendäre Stupericher Erbseneintopf gereicht, der zwei Tage lang in riesigen Mengen ebenso in ökumenischer Gemeinschaft vorbereitet wurde und zu dem auch dieses Jahr sprichwörtlich "das halbe Dorf" kam. Trotz Bewirtschaftung auch im Foyer des Gemeindezentrums war zeitweise kaum ein Platz mehr zu bekommen, eine große Anerkennung quer durch die Konfessionen des langjährigen ökumenischen Wirkens der evangelischen Pfarrerin, Frau Dr. Christine Ritter im überwiegend katholischen Stupferich.

Auch das Programm war wieder einmal sehens- und hörenswert. Der Musikverein spielte mit seiner Jugendkapelle auf, Frau Bächlin von der Grundschule Stupferich, die seit Jahren als sehr beliebte und engagierte Lehrerin wieder viel Freizeit und Engagement investierte, zeigte wie immer mit tollen Darbietungen, was die Kleinen in der Schule schon in Sachen Vortrag und Tanz gelernt haben.
Basteln, Erzählzelt und der Verkauf von fair gehandelten Waren waren weitere schöne Angebote der Veranstaltung, deren Erlös, zu dem auch die vielen Kuchenspenden beitrugen, der diesjährigen "Lichtaktion" von Brot für die Welt zufließt.

Im Foyer war nicht nur eine Ausstellung mit Bildern und Texten zu sehen, sondern auch eine echter Aufbau einer der besagten Solaranlagen zeigte auf, dass man mit nur 50,- Euro für die gesamte Anlage Licht mit einem Solarpanel tagsüber einfangen, in einem Akku speichern und dann damit mit einer 12 Volt Leuchte nachts einen Raum mehrere Stunden lang mit einer 12 Volt Leuchte erhellen kann. Es standen sogar Fachleute zur Verfügung, die die Funktion der Anlagen auf Nachfrage im Detail erläuterten. In 180 Dörfen in Karnataka werden diese Anlagen, finanziert durch die Spendengelder, in den Hütten der ärmsten der Armen, der "Unberührbaren", installiert.

Wieder einmal eine großartige Veranstaltung, die den Weg weist, wie hier im Dorf trotz vieler politischer und konfessioneller Gegensätze eine konstruktive Zusammenkunft und Zusammenarbeit der Bürger dank ausgleichendem Wirken möglich ist.

Fotos: Samuel Degen

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